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Medal of Honor - Noch ein Spiel? Ehrensache!

Call of Duty, Bad Company, Ghost Recon, Rainbow Six, Brothers in Arms – Shooter gibt es wie Sand am Meer. Und das hier sind nur die bekanntesten Marken. Warum sollte man also nicht weiter mit Patronenhülsen Geld scheffeln? Scheint sich auch Electronic Arts zu denken und präsentiert uns erstmalig das neue Medal of Honor.

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Wie? Kein Untertitel? Kein Medal of Honor: Jetzt wird’s wild? Kein Medal of Honor: World War2 Reloaded? Nein, im Herbst dieses Jahres geht Electronic Arts neue Wege. Oder besser gesagt back to the roots. Denn schon der erste Teil drehte 1999 ohne Airborne-, Heroes- oder Allied Assault–Zusatz seine Runden in der Playstation. Senior Creative Director Richard Farelly gesteht uns bei der Präsentation in Köln dennoch, dass man über einen Untertitel zumindest nachgedacht habe, das Logo allerdings auch so ganz nett wirke. Wo er Recht hat.

Viel wichtiger ist uns allerdings das, was hinter dem Logo steckt. Schnöder Allerweltsshooter oder fulminanter Kriegsepos? Der erste Trailer zu Medal of Honor lässt spannende Momente vermuten, die packend inszeniert sind. Geiselnahmen, Selbstmordattentäter, Schusswechsel – EA Los Angeles tischt das auf, was man eben so erwartet, wenn sich ein Shooter der Afghanistan-Thematik bedient. Aus Respekt zu Angehörigen in den USA und den Soldaten, die noch immer in Afghanistan stationiert sind, belässt man es geschichtlich allerdings bei einer fiktiven Erzählung.


Immer auf der Hut. Als Tier 1-Agent schleicht ihr euch in den Bergen Afghanistans voran.

Genauer gesagt schlüpft ihr in die Rolle eines Tier 1-Agenten, deren Existenz wohl den wenigstens bekannt sein dürfte. Die Tier 1-Truppe stellt unter den Spezialeinheiten der USA offenbar das Nonplusultra dar. Sie untersteht nicht nur dem direkten Befehl National Command Authority (besteht aus dem Amerikanischen Präsidenten und dem Verteidigungsminister der USA), sondern übernimmt jene Aufgaben, die außer ihr niemand erfüllen kann. Klingt besonders, scheint sich allerdings nicht sonderlich von anderen Shootern zu unterscheiden. Ihr verkleidet euch wie Zivilisten, um nicht erkannt zu werden, erhaltet Befehle direkt über Funk ins Ohr und eure Kameraden nennt ihr Preacher, Mother oder Vodoo. Mal wird eine schäbige Lehmhütte gestürmt, mal befeuert die angeforderte Luftunterstützung vom Feind besetzte Gebiete.

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KOMMENTARE

  

Nestro

12.03.2010, 19:56 Uhr

Zitat von pferenc

pferenc schrieb:

Sry wollt mit meiner Spitzfindigkeit keinen Nah-/Fern-/ Mittleren-Ost - Konflikt anzetteln und auch die Redaktion nicht dumm aussehen lassen. Klasse Seite/Artikel/News :-)



Ich finde es voll O.K., wenn man auf solche Dinge aufmerksam macht.

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pferenc

12.03.2010, 16:29 Uhr

Sry wollt mit meiner Spitzfindigkeit keinen Nah-/Fern-/ Mittleren-Ost - Konflikt anzetteln und auch die Redaktion nicht dumm aussehen lassen. Klasse Seite/Artikel/News :-)

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Hoher Irokese

12.03.2010, 16:14 Uhr

Das Problem, wenn Spiele zu real sind...

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mUerde

12.03.2010, 15:40 Uhr

auch falsch, Afghanistan gehört dem mittleren Osten an. Das nenn ich redaktionelle Genauigkeit.

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Gnoos

11.03.2010, 21:41 Uhr

Zitat von pferenc

pferenc schrieb:


Seit wann zählt Afghanistan zum Fernen Osten?! Nene... Bis dahin haben sich die Amis noch nicht getraut...



ups...natürlich nahost. immerhin: afghanistan grenzt an china, so weit ist fernost nicht entfernt ;)

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