Commander Shepard ist wieder da und startet in sein nächstes Abenteuer, das gleichzeitig das Finale der erfolgreichen Mass Effect-Reihe sein wird. Im neuen Action-Rollenspiel aus dem Hause BioWare erleben wir den finalen Kampfes gegen die Reaper und Commander Shepard ist dazu ausgewählt, das Universum zu retten. Wir konnten jetzt den Anfang des Abenteuers endlich selber anspielen.
Ganz wie bei den Vorgängern kann der Spieler sich auch in
Mass Effect 3 für einen vorgefertigten Shepard entscheiden oder einen eigenen Charakter individuell zu erstellen. Leider ist es bislang nicht möglich, den Charakter aus dem Vorgänger zu importieren und so startet das Spiel mit einem neu erstellten Commander. Für den dritten Teil wurden allerdings neue Character-Modelle erschaffen, von denen sich die rothaarige, weibliche Shepard-Variante durchaus sehen lassen kann.
Nach der Charaktererstellung, beziehungsweise der Wahl des Helden, geht das Abenteuer auch schon los und beginnt auf der Erde. Nach den Ereignissen aus dem letzten DLC von
Mass Effect 2 wurde Shepard seines Ranges enthoben und ist kein Commander mehr. Doch dann steht auch schon der Feind vor der Tür. Für den Neueinsteiger gibt es leider nur wenige Informationen über den Angriff der Reaper - ein paar Sätze vom Admiral, dem Allianz-Rat und dem Helden selbst sind die einzige Überleitung zu diesem Ereignis. Nach dem Intro, in dem die Reaper London überfallen und den Ratssaal der Allianz in Schutt und Asche legen, startet das Geschehen mit einem Tutorial.
Bilderstrecke: Mass Effect 3 - Screenshots
Im Vergleich zum spannenden Beginn von Mass Effect 2 wirkt der Start des dritten Teils eher öde. Aus dem zerstörten Allianz-Gebäude folgt der Held dem Admiral, bis er schließlich die aus den beiden anderen Teilen bekannte Normandy erreicht. Es geht hindurch durch Trümmer aus Schrott und Metall, aber Spannung und Dramatik will irgendwie nicht aufkommen. Klar gibt es einige Highlights zu sehen: riesige Maschinenwesen, die ab und an Energiestrahlen abschießen oder vereinzelte Schiffe der Allianz, die über unsere Köpfe hinwegfliegen. Das war’s dann aber auch fast schon.
Bis auf zwei Soldaten und einen kleinen Jungen gibt es keine anderen Menschen in diesem Gebiet zu sehen. Allerdings machen Spieler schnell mit den Reapern Bekanntschaft, wenn Shepard auf die zombieähnlichen Husks trifft, die die Bodeneinheiten der Angreifer darstellen. Diese dienen als perfekte Versuchskaninchen für unsere Nahkampfangriffe und Schusswaffen. Auf seine N7-Ausrüstung und das Omni-Tool muss Shepard zunächst verzichten, denn zu Beginn von Mass Effect 3 ist unser Held in einfachen Stoffklamotten unterwegs.
Juan Meister Quatre
03.02.2012, 19:58 Uhr