Mass Effect 2
Datenkrake BioWare? Nutzerverhalten ausgewertet
Gesammelt wurden etwa Daten zu den am häufigsten gespielten Klassen und der Anzahl übersprungener Konversationen mit anderen Charakteren. Außerdem wurde offenbar festgehalten, wie oft einzelne Spieler den Titel bis zum Ende durchspielten. Wie Entwickler Casey Hudson allerdings in einem kurzen Interview beteuerte, sollen die Daten lediglich dazu genutzt werden, um Mass Effect 3 den Spielerbedürfnissen gerecht werden zu lassen. Die für Januar 2011 angekündigte PlayStation-3-Version von Mass Effect 2 werde von den ausgewerteten Daten noch nicht profitieren, so Hudson. Zudem sei die Erhebung anonym erfolgt.
"Die einzigen Daten, die wir bekommen, sind auf bestimmte Events bezogene Dinge - kleinere Sachen die im Spielverlauf passieren. Lasst uns etwa davon ausgehen, dass wir wissen wollen welche Dialoge die Spieler überspringen. Derartiges können wir über ein kleines Event erheben, das an uns gesendet wird. Alles geht komplett anonym vonstatten - alles, was wir bekommen, sind rohe Zahlen darüber, wie oft derartige Dinge passieren", so Hudson weiter.Durch die gesammelten Informationen konnte BioWare unter anderen herausfinden, dass zwei PC-Spieler Mass Effect 2 insgesamt 28 mal durchspielten. Außerdem wurden im Durchschnitt 15 Prozent der Dialoge übersprungen und 50 Prozent der Spieler importierten ihre alten Mass-Effect-Charaktere. Die durchschnittliche Spielzeit zum Durchspielen von Mass Effect 2 betrug zudem 33 Stunden.
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Malkav
07.09.2010, 16:06 Uhr
Gerade die oben genannten Beispiele dominieren momentan ganz extrem (vor allem im Kino) die Szene. Damit lässt sich Geld verdienen, ohne zu bangen, dass man ab morgen in die roten zahlen rutscht. Sich heutzutage allein auf ein Nischenprodukt zu verlassen, kann funktionieren, das Risiko ist jedoch enorm hoch, dass es jedoch fehl schlägt.
Zudem können sich die Unternehmen innerhalb der wirtschaftlichen Krise keine groben Schnitzer erlauben und müssen dabei teilweise auf bombensichere Geschäfte setzen. Auch wenn etwas Mainstream sein sollte, bietet es jedoch (mögliche Fehlkalkulationen ausgeschlossen) einen sicheren Standpunkt, als Nischenprodukte, bei denen man sich nie sicher sein kann, wieviele es schlussendlich kaufen bzw. verwenden werden.
nizzie
07.09.2010, 16:01 Uhr
Nein. Sonst hätten wir im Kino nur Filme wie Twilight und Avatar. Nur Bücher über Harry Potter und nur MW2 und GTA Klone im Bereich der Videospiele.
Klar sollen Produkte für möglichst viele potenzielle Kunden interessant sein, nur wird der 'Durchschnittbürger' daher auch mit unendlich vielen dieser Produkte bombardiert, sodass kluge Unternehmen sich nicht mit Mainstream sondern Nischen bedienen. Rollenspieler beispielsweise, also richtige Rollenspieler - die Menschen die sich dermaßen für Story interessieren sodass sie tatsächlich Texte lesen und eine tiefgründige Charakterentwicklung schätzen - wäre eine davon.
Zamzamah
07.09.2010, 15:40 Uhr
Ist halt Privatsphäre ...
Grayson2502
07.09.2010, 15:35 Uhr
Wen das stört, der stellt es halt auf nein und fertig.
Malkav
07.09.2010, 15:33 Uhr
Wird heute nicht alles für die Massen so gefertigt, dass es den Großteil interessiert? Fernsehen, Musik, Spiele...Wenn ich Unternehmer wäre, würde ich ebenfalls auskalkulieren, was die Masse begeistert und auf den fahrenden Zug aufspringen. Dass es da zu Kollateralschäden kommen könnte, wäre mir aufgrund des größeren Gewinns, welches ich in Aussicht gestellt bekomme, dann auch egal.
Arsat
07.09.2010, 15:14 Uhr
Genau das dachte ich mir auch bei den News.
Die Masse wird sich doch sicher durchklicken. Die wo alles lesen und sich Zeit für so ein Spiel nehmen sind doch recht selten...
nizzie
07.09.2010, 14:45 Uhr
Hotze
07.09.2010, 14:42 Uhr
Bleibt die Frage was wird alles gesammelt wenn SW-Tor auf dem Markt ist....als ob das jmd möchte. Diese Datensammelwut wird mir immer mehr zum "Dorn" im Auge.