Marvel Superhero Squad - Test
Alles, nur nicht marvellous
Ein Held wird gebraucht. Ein Held? Am besten gleich eine ganze Gruppe aus Helden. Endlich wieder Arbeit für das Super Hero Squad, das sich sofort formiert, um diese Fragmente zu suchen, bevor Dr. Doom und seine Armeen wieder in den Besitz gelangen und das Ende einer friedlichen Welt nicht mehr aufzuhalten ist.
Soweit die Vorgeschichte – es wird Zeit, die Geschehnisse selber zu beeinflussen und als Superheld die Welt zu retten: Vor der ersten Mission kann man wählen, mit welchem Hero aus dem Marvel-Universum der Kampf gegen die Ungerechtigkeit Dr. Dooms gestartet werden soll. Ich entscheide mich für den grünsten aller Übermenschen, den mächtigen Hulk. Ein vom Computer gesteuerter Partner steht mir zur Seite, den man selbstredend auch wählen kann. Also ziehe ich zusammen mit Thor in die Schlacht – alles, was mich jetzt noch davon trennt, die Menschheit vor der Unterjochung zu retten, ist die Ladezeit.
Das Bild springt um und das Spiel startet – doch was ist das? Wo ist der gigantische Hulk, der übermächtige Superheld mit dem einschüchternden Antlitz, das die Gegner schon beim bloßen Gedanken an einen Kampf mit ihm weiche Knie bekommen lässt? Ich sehe ihn nicht. Alles was sich meinen Augen bietet, ist ein schmächtiger grüner Hulk-Verschnitt, der ungefähr so groß ist, wie die ersten Gegner, die auf mich zustürmen. Und das sind keine gigantischen Roboter oder gar andere Superhelden – nein, das sind kleine Männchen, die in ihrer Einheitsuniform fast an eine LEGO-Baustelle erinnern.





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