MapleStory - Test
Bunt, süß - massentauglich?
Gesteuert wird das Ganze mit Maus und Tastatur. Das 2-Side-Scrolling-Format erinnert an alte Spiele á la Super Mario. Das Interface ist einsteigerfreundlich und einfach gehalten, die Steuerung ebenso. Mit STRG wird geschlagen, ALT ermöglicht das Hüpfen, der Rest erfolgt über Klicks und das Benutzen der Pfeiltasten. Nach kurzer Eingewöhnungsphase kann man sich an diese Art des Spielens schnell gewöhnen, allerdings sind die Jump & Run-Komponenten noch verbesserungswürdig. Es ist fast unmöglich, über einen Gegner zu springen, ohne selbst Schaden zu nehmen, was das hüpfende Spielerlebnis weniger spannend gestaltet. Auch sonst kann man außer dem Klettern und dem Erreichen einiger Plattformen mit dem Feature nicht viel anfangen. Die beliebten Boxen, gegen die man mit dem Kopf springt, tauchen hier also nicht auf.
Die Auswahl an Gegenständen für den eigenen Charakters ist schier grenzenlos - wenn man dafür bezahlt!
Aber genug zur Steuerung, kommen wir zu einem der wichtigsten Elemente eines jeden MMOs - dem eigenen Charakter. Das Erstellen der Figur scheint zunächst unspektakulär: So wählt man aus einem eher spärlichen Angebot das Outfit, die Haarfarbe, Geschlecht, Hautfarbe etc. Diese zunächst kleinen Auswahlmöglichkeiten entwickeln sich im Laufe des Spiels allerdings in großen Schritten weiter. Allerlei Gegenstände erlauben die Individualisierung des eigenen Charakters. Und genau das ist eines der beliebtesten Features des Spiels, denn die Möglichkeiten der Gestaltung sind schier grenzenlos.
Da Maple Story an sich ein kostenloses Onlinespiel ist, bietet Nexon den Spielern dennoch die Möglichkeit, Geld loszuwerden. Auch hierbei steht das Äußere besonders im Vordergrund. Spezielle Items (z.B. zu Events) sowie Pets kann man im Cashshop für den so genannten "Nexon Cash" erstehen. Den kann man auf der Homepage oder im Spiel selbst aufladen, um seiner Garderobe noch mehr Vielfalt zu verpassen.
Hierbei helfen auch die Handelsfunktionen in Maple Story, denn jeder Spieler kann seinen eigenen kleinen Shop auf dem "Flohmarkt" eröffnen. Ist man dort zum ersten Mal, kann man sich schnell verloren vorkommen. Viele kleine Figuren wuseln auf einem Haufen herum und in "Fachsprache" werden Angebote herausgeschrieen, Verkäufe getätigt und neue Ausstattung angezogen. Auf Wunschlisten kann jeder Spieler seine Vorlieben klar artikulieren und andere zum Tausch anregen. Für die soziale Interaktion ist auf jeden Fall gesorgt.
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