Es gab eine Zeit, da ging über dem Britischen Empire nie die Sonne unter. Ob das der Hintergrund für den Titel Lost Horizon war, darf bezweifelt werden, dennoch versetzt euch das neue Adventure der Geheimakte-Schöpfer Animation Arts in die Dienste Seiner Majestät kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges. Und während sich die glorreiche Zeit der Kolonialmacht ihrem Ende neigt, bricht die große Stunde von Fenton Paddock gerade erst an.
Da ist sie ja endlich, die Testversion von Lost Horizon. Mit begehrlichen Händen erhebe ich Anspruch auf das Muster und die Kollegen sind klug genug, nicht zwischen das Schwein und seine Trüffel zu geraten. So beginnt für mich das Abenteuer nach
Preview 1 und
Preview 2 bereits zum dritten Mal. Die gute Nachricht: Obwohl ich den Anfang bereits kenne und er sich auch nicht mehr verändert hat, fesselt die fantastische Inszenierung immer noch.
So seht ihr im Intro, wie zwei britische Soldaten und ein offenbar verletzter tibetanischer Mönch unter feindlichem Beschuss versuchen, sich in ein Kloster zu retten. Mit letzter Kraft öffnet der sterbende Priester eine Geheimtür, durch die er und einer seiner Beschützer verschwinden können. Bevor jedoch der letzte Lebenshauch aus dem gebrechlichen Körper des Alten entweicht, vertraut dieser dem Offizier das Geheimnis von Shambala an und überreicht ihm einen funkelnden Edelstein, der sich kurz darauf als Schlüssel in das mythische Königreich entpuppen wird. Als einziger Überlebender in einer mysteriösen Kammer übernehmt ihr die Kontrolle und könnt euch in dieser ersten Szene mit der Steuerung vertraut machen.
Lost Horizon sieht durch seine bezaubernden Hintergründe sehr schick aus. Sei es im verschneiten Himalaja...
Das dürfte nicht schwer fallen, denn Animation Arts macht es sowohl Neueinsteigern als auch erfahrenen Adventure-Spielern einfach, sich von Beginn an zurechtzufinden. Mit einem Linksklick setzt ihr die Figur in Bewegung und ein Doppelklick lässt den Avatar spurten. Fahrt ihr mit der Maus über ein interessantes Objekt, verändert sich der Zeiger und offenbart euch auf diese Weise die Interaktionsmöglichkeiten. Mit der rechten Maustaste Dinge zu betrachten, klappt eigentlich immer, während die Handlungsmöglichkeiten jeweils variieren. Gegenstände miteinander zu kombinieren, funktioniert nach dem gleichen Prinzip: Nehmt zuerst ein Objekt aus dem ständig sichtbaren Inventar am unteren Rand und zieht es an eine geeignete Stelle. Lässt sich das Item dort einsetzen, deutet der Mauszeiger an, dass ein Linksklick vermutlich keine schlechte Idee ist. Zusätzlich hilft ungeduldigen Zeitgenossen eine Hotspot-Anzeige, die mittels Leertaste jederzeit hinzu geschaltet werden kann, nichts Wichtiges zu übersehen.
...oder in den heißen Wüstensänden Marokkos.
pL0pP
24.09.2010, 00:11 Uhr
Anyo
27.08.2010, 17:27 Uhr
Ethera
27.08.2010, 13:36 Uhr
amethyst85
27.08.2010, 01:15 Uhr
Viorne
26.08.2010, 17:14 Uhr
Finde Setting und Aussehen schön nostalgisch und liebe- und stimmungsvoll gezeichnet, werde jetzt nach der Demo definitiv mehr vom Spiel sehen wollen... :)
Anyo
26.08.2010, 15:26 Uhr
Ethera
26.08.2010, 13:41 Uhr
Anyo
25.08.2010, 19:05 Uhr
Kansas City Shuffle
19.08.2010, 17:40 Uhr