LittleBigPlanet - Test
Sackboy, mach´s noch einmal!
Die Unkenrufe der Kritiker hallten schon früh nach der Ankündigung des Spiels durch die elitären Hallen der Videospielwelt. So habe Sony doch nur vor mit einer Zweitverwertung des Erfolgskonzepts, den Rubel rollen lassen zu wollen. Entsprechend ernüchternd sind die ersten Augenblicke, als die UMD leise im Laufwerk summt und die ersten Intro-Szene über den kleinen 16:9-Bildschirm flimmern. Es ist wie eine Reise in die Vergangenheit. Ein Jahr zuvor strahlten mich die niedlichen Augen von Sackboy schon einmal an und erfreuten mich die kunterbunten Szenen. Damals jedoch auf einem größeren Schirm, denn sowohl die Intro-Szenen als auch die Einleitung sind komplett aus der „großen“ Variante für die PlayStation 3 entnommen. Nachdem sich langsam aber sicher Schweißperlen auf meiner Stirn bilden und in mir die Angst wächst, dass es wirklich eine reine Portierung zu sein scheint, stehe ich auch schon in der neuen Welt von Little Big Planet PSP.
Für den mobilen Ableger haben sich die Entwickler noch einmal kräftig angestrengt und ihre kunterbunten Hirnzellen für die Kreativität auf vollen Touren arbeiten lassen. Und das Ergebnis darf sich in jedem Fall sehen lassen, stehen doch selbst alten Hasen dadurch gleich drei Planeten mit einer Vielzahl Unterlevel als Reiseziele bereit. Schade nur, dass mangels der technischen Möglichkeiten die Zentrale als Ausgangsposition von der PS3-Variante komplett gestrichen wurde. Das rein per Menü arbeitende Zentrum ist aber nur ein kleiner Minuspunkt, wartet der Spielspaß doch eigentlich in den Welten. Und genau diese sind so kunterbunt und fordernd wie eh und je kreiert worden.
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