Lineage 2 - Test
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Die Hintergrundstory
Die Welt von Lineage 2 wird durch drei Königreiche gebildet, welche sich auf den zwei großen Kontinenten befinden. Das neue Königreich Aden entstand nach Raoul, der junge König beendete erfolgreich den Bürgerkrieg. Elmore, die militärische Supernation, ist im Nordteil des Kontinentes angesiedelt. Es rühmt sich, da es ein direkter Nachkomme des alten Königreiches Elmore Aden ist. Gracia ist über dem Ozean im Westen. Es ist zurzeit des Spiels in einer chaotischen Schlacht unter den Blutsverwandten verwickelt, welche versuchen, den Thron zu erklimmen.
Langzeitmotivation?
Die Langzeitmotivation ist, wie der Name schon sagt, normalerweise einer der Faktoren, der den Spieler dazu bringt, das Spiel immer weiter zu spielen. Die Entwickler von Lineage 2, NCSoft, scheint das aber nicht ganz geläufig zu sein, weil sowas wie Langzeitmotivation sucht man vergebens. Normalerweise unterhalten den Spieler packende Kämpfe und auch die Quests sind interessant gestaltet, dazu kommt noch das umherreisen in die verschiedenesten Szenarien. In Lineage 2 wird einfach nur langweilig mit der Maus rumgeklickt und die Quests sind auch nicht wirklich interessant gestaltet. Dazu kommt die sich kaum wechselnde Umgebung.
Zwiespältige Grafik
In einem Moment denkt man sich, dass die Grafik sehr wohl mit anderen Produkten mithalten kann und im nächsten wundert man sich, wieso man eine relativ aktuelle Grafikkarte braucht, um genau diese Grafik darzustellen. Die Darstellung der Charaktere wirkt interessant und hinterlässt einen guten Eindruck.
Das Gegenteil spiegelt sich hingegen in der Vielfalt der Charaktererstellung wieder. Diese unterscheiden sich nur minimal voneinander und sind auch nur in sehr begrenzter Anzahl verfügbar. Somit ist es keine Seltenheit, mögliche Zwillingsbrüder zu treffen. Einzig Accessoires, wie Hüte oder Rüstungen, geben dem Charakter einen individuellen Touch, der vor allem bei MMORPG´s so gewünscht ist.
Der zweite Aspekt neben den Charakteren ist die Umgebung. Sie ist liebevoll designed und verleiht oft einen sehr schönen Eindruck von der Spielumgebung. Schaut man dann mal etwas genauer auf die Texturen, läuft es einem kalt den Rücken runter. Die Grastexturen ähneln einem grünen Fleck und die Berge sehen auch nicht besser aus. Oft hat man auf selbigen das Gefühl, mit dem nächsten Schritt im Nirvana zu landen.
Die Töne aus der Welt von Lineage 2 sind mit die schlechtesten, die je in einem kommerziellen Spiel ihren Platz fanden. Jeder Charakter besitzt im Durchschnitt zwei verschiedene Sounds, die auch wissen, wie man nicht mit Qualität auffällt. Die Hintergrundmusik ist okay und passt zu der Atmosphäre, allerdings ist auch dies kein Vergleich zu anderen Spiele-Soundtracks à la GTA: Vice City oder eben World of WarCraft. Insgesamt kann man folgendes als Resümee für den Sound gelten lassen: er ist, genau wie die Grafik, nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Technik. Dass es anders geht, zeigen andere Titel aus dem Genre.
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