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Test zum Spiel: Legend: Hand of God Spiel-Test

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Plattformen:
PC
Release:
PC: September 2007
Status:
Released
Publisher:
dtp - digital tainment pool
Entwickler:
Master Creating
Genre:
Rollenspiel
USK:
Ab 16 Jahren
Offizielle Seite:
legend.de
Fanseite:
keine Angabe

DISKUSSIONEN zum SPIEL

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Preview
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Neuste: 04.06.2007 17:25
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Alexander Glup | 06.11.2007, 18:07 Uhr

Legend: Hand of God - Test
Auf Käferjagd

1 Wertung

Legend möchte in die übergroßen Stiefel des Genrevetters Diablo treten. Ob das Spiel den Vorschusslorbeeren der Vergangenheit wirklich gerecht wird, erfahrt ihr in unserem Test.
Targon ist Adept des Ordens der Heiligen Flamme, der das Portal zur Dämonenwelt beschützt und dafür sorgt, dass keine dieser schaurigen Gestalten einen Weg ins Reich der Menschen findet. Wie das Leben aber nun mal so spielt, bricht das Portal am Abend vor seiner endgültigen Aufnahme zusammen und allerlei gehörntes Getier macht sich daran, die Abtei zu verwüsten. Alle Ordensbrüder sterben, während es nur eine Möglichkeit gibt, das Tor zur Unterwelt wieder zu schließen: Die Hand Gottes.

Bevor Targon von seiner Aufgabe erfährt, trifft er auf Luna. Sie ist nicht nur eine Elfe und ständige Begleiterin, die euch mit Tipps und Tricks zur Seite steht. Sie dient praktischerweise auch gleich als Mauszeiger. Damit ihr etwas Balsam für die Augen serviert bekommt, mimt Cosma Shiva Hagen - die schöne Tochter Nina Hagens - das Gesicht der Lichtelfe. Aber dass sie nicht nur schön aussieht, sondern auch einen praktischen Nutzen hat, erweist sie in den unzähligen dunklen Dungeons, in dem sie als einzige Lichtquelle fungiert.

Als typisches Hack´n´Slay-Rollenspiel dürfen die Gefechte natürlich nicht zu kurz kommen. Dauerklick-Fanatiker kommen bei den großen Gegnerhorden voll und ganz auf ihre Kosten. Damit die vielen Kämpfe auf Dauer nicht zu langweilig werden, hält das Cinematic-Combat-System (kurz CCS) Einzug in die Dauermetzelei. Es wird unregelmäßig und zufällig ausgelöst und streckt den Gegner besonders eindrucksvoll nieder. Verschiedene Finishing Moves entzücken dabei das Auge des Spielers. So wird zum Beispiel ein Riese mit einem beherzten Sprung auf den Rücken samt Stich in den speckigen Nacken gefällt. Oder ein Zombie verliert recht spektakulär seinen runzeligen Kopf. Für jeden Gegnertyp wurde ein spezieller Move versprochen, aber anhand der unzähligen verschiedenen Gegnerarten konnte Master Creating dieses Versprechen nicht ganz halten - nicht wirklich schlimm, denn die wenigen Animationen machen auch so eine sehr gute Figur!

Das Cinematic Combat System gehört zu den Highlights des Spiels.

Fünf Pfade stehen euch bei der Charakterentwicklung zur Verfügung, ihr müsst euch nach dem ersten Levelanstieg für zwei der Wege entscheiden. Hieraus ergeben sich die verschiedensten Charakterklassen. Wählt man beispielsweise den Weg der Kriegers und den des Glaubens, erhält man einen Paladin, während Schurke und Waldläufer zu einem Kundschafter führen. Hinter jedem Weg versteckt sich ein Skilltree, der nach einem Levelanstieg gefüttert werden möchte. Welche Wege ihr einschlagt, sollte wohl bedacht sein. Habt ihr erst einmal zwei Talentbäume ausgewählt, gibt es kein Zurück mehr.

Starke Nerven braucht ihr in den Kämpfen, denn Legend leidet an einem völlig unausgewogenen Schwierigkeitsgrad. Die ersten Gegner werden meist mir nur einem Schlag ins Nirwana geschickt, aber bereits ein bis zwei Spielstunden später trifft Targon auf deutlich fittere Gegner, von denen bereits ein einzelner Bösewicht die Heiltrankanzahl gefährlich schrumpfen lassen kann. Da Fieslinge in Hack´n´Slay-Spielen aber ungern alleine unterwegs sind, steht ihr meist einer vielfachen Übermacht gegenüber, die allzu schnell zum unfreiwilligen Ableben des Protagonisten führen. Zwar startet ihr immer wieder am letzten Runenstein, die regelmäßig den Wegesrand säumen. Trotzdem frustriert es doch reichlich, immer und immer wieder ins dreckige Gras beißen zu müssen.

1 Wertung




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