League of Legends - Nachtest: Ein Spitzenspiel nach über drei Jahren

Nachtest: Ein Spitzenspiel nach über drei Jahren

Das aktuell erfolgreichste Free-2-Play-Spiel geht in sein viertes Jahr und wird trotz allem immer noch als DotA für Anfänger betitelt. Wir haben uns die Zeit genommen und angesichts der zahlreichen Änderungen League of Legends einem Nachtest unterzogen. Warum Riots Erfolgshit mittlerweile komplexer, aber immer noch für Einsteiger ansprechend ist, verraten wir euch auf den folgenden Seiten.

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Ein MOBA, wie es im Buche steht

Weit über 100 Helden, vier verschiedene Spielmodi, ein verbessertes technisches Grundgerüst, überarbeitetes User-Interface und ein Zuschauer-Modus. Bei League of Legends hat sich in den drei Jahren seit Bestehen so einiges geändert und vieles ist hinzugekommen. Mit der bevorstehenden dritten E-Sports-Saison haben die Entwickler von Riot Games noch einmal sehr tief in das Balancing eingegriffen, weshalb sogar Veteranen und Profis ihren Spielstil überarbeiten mussten. Für uns ist es der perfekte Zeitpunkt, um League of Legends einen Kontrollbesuch abzustatten.

Ein MOBA, wie es im Buche steht

Das grundsätzliche Spiel hat Riot natürlich beibehalten. Noch immer kämpfen wir mit vier weiteren Spielern gegen eine andere fünfköpfige Gruppe, um am Ende den feindlichen Nexus zu zerstören. Selbst an der beliebtesten Karte „Kluft der Beschwörer“ hat sich auf dem ersten Blick gar nicht so viel geändert. Weiterhin wird sich auf die drei sogenannten „Lanes“ und auf den „Jungle“ verteilt, weiterhin gibt es die drei bekannten Buffs: Blau für Mana und Manaregeneration (bei bestimmten Champions auch Energie), Rot für Verlangsamung und Extra-Schaden und den lilanen Buff von Baron Nashor für verbesserte Attribute. Auf der Lane selbst werden Vasallen und im Jungle die neutralen NPC-Monster erledigt, um an Gold für bessere und stärkere Items zu kommen.

League of Legends - Aktuelle Screenshots zur Saison 3 Bild davor nächstes Bild

Bis auf die grafischen Änderungen hat sich am Hauptspielmodus und der Karte "Kluft der Beschwörer" nicht viel geändert.

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Bis hierhin klingt League of Legends wie dasselbe Spiel vor drei Jahren, allerdings hat Riot im Detail zahlreiche Änderungen vorgenommen. Das fängt schon beim überarbeiteten und nun etwas mehr futuristisch angehauchten Interface an. Dieses ist nun übersichtlicher und dank zwei verschiedenen Signaltönen via Minimap können wir unseren Teammitgliedern auch ohne Chat mehr oder weniger direkte Anweisungen geben. Die wesentlich wichtigsten Änderungen finden wir direkt im Shop, welcher mittlerweile von einem Vertreter der Yordle-Fraktion geführt wird. Dieser wurde nicht nur komplett neu aufgebaut und ähnelt stellenweise dem Shop vom Konkurrenten Dota 2, sondern beherbergt viele neue Gegenstände mit denen ihr euren gewählten Champion während des Matches verbessern könnt.

Neben altbekannten Klassikern, wie etwa dem Blutdürster oder dem Sonnenfeuerumhang, liegen nun Dinge wie eine regenerierende Flasche, die uns bei Benutzung ein wenig Lebensenergie und Mana zurückgibt, neue Upgrades für die Schuhe oder eine nochmals verbesserte Form der Ägide der Legion, dem Runenbollwerk in den Regalen des Ladens. Insgesamt gibt es über zwanzig neue Gegenstände, viele Ältere wurden angepasst, einige aber auch komplett aus dem Spiel entfernt. Aufgrund der erhöhten Anzahl an Items kann man sich dem Gegner noch stärker anpassen und auf ihn reagieren, wobei das natürlich auch für die Gegenseite gilt. Zum Zeitpunkt des Tests kämpft Riot allerdings noch mit einigen Balance-Problemen und die Spieler mit den unterschiedlichen Auswirkungen der neuen Items. Trotzdem lässt sich schon jetzt beobachten, dass die neuen Items dem Spiel gut tun und sogar neue Spielweisen zulassen.

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Mendoras

18.01.2013, 17:41 Uhr

Also ich habe 6 Stunden versucht mit DOTA2 warm zu werden, aber es mir einfach zu fies. Man wird zu oft bestraft und zu oft hab ich das Gefühl da sitzt ein kleiner Gnom der fies lacht, jedes Mal wenn ich wieder von etwas getötet werde das ich nicht einmal sehen kann.

Da bleibe ich lieber bei LoL. Da erkennt man wenigstens was passiert. Vor allem erkennt man die Champions gut - bei DOTA2 ist das alles nur ein (wenn auch technisch schöner) Brei.

Die Champs finde ich bei DOTA2 allerdings durchaus spannender, weil doch mehr Mechaniken genutzt werden und man teilweise auch mehr als die Tasten QWER benötigt.

Die Masse an Pets - und das sie mMn recht nervig zu handhaben sind - finde ich allerdings nicht so gut.

Außerdem ist das UI und der Shop grauenhaft. Gefühlt belegt das UI 3/4 meines Bildschirms und ich kann es nicht skalieren oder anpassen.


LoL mag nicht so komplex sein und das mircomanagement ist auch nicht so anspruchsvoll, aber dafür kommt man schnell an einen Punkt an dem man versteht was da nun so passiert. Trotzdem bleibt da noch massig Luft nach oben.

Eine miese Community wird DOTA2 auch bekommen - das lässt sich nicht vermeiden. Deppen gibt es überall und wenn man dann mal "eingesperrt" wird mit denen, dann funkt es eben.

LoL versucht schon recht viel um gutes Zusammenspiel zu belohnen und schlechtes Verhalten zu bestrafen.



Wegen DOTA2 Keys - die stapeln sich bei mir und keiner will die haben. ^^

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Razyl34

15.01.2013, 07:50 Uhr

Zitat von denda

denda schrieb:


Das heißt für dich ist es so lange BETA, bis alle Helden integriert wurden, obwohl der Spielbetrieb bereits vernünftig läuft, Geld eingenommen wird und das Umsetzen bekannter Helden der Neuers... komplettes Zitat anzeigen



Es fehlen auch noch Spielfeatures und ja, das Fehlen der Original-Helden der Mod bescheinigt auch Dota 2 noch einen Beta-Status. Nur weil man schon Geld einnimmt, heißt das noch lange nicht, dass ein Spiel releasefertig ist. Dota 2 nähert sich diesem Punkt, weshalb Valve kontinuierlich mehr Spieler zulässt, allerdings ist noch nicht der Punkt erreicht, indem Dota 2 all seine Features und Helden beinhaltet.



Weil Steam keine Basis zum Spieleranstieg hat... Nur weil es so viele Dota 2 Beta invites gibt, heißt das nämlich noch lange nicht, dass jeder einen Zugang hat. Auf Reddit und in anderen Foren werden täglich haufenweise Invites herausgegeben und dennoch herrscht weiterhin eine recht hohe Nachfrage.




Nein, das bessere E-Sport-Spiel hat rein gar nichts mit irgendwelchen Viewerzahlen zu tun. Es ist doch vollkommen irrelevant, ob Hans Wurst lieber League of Legends, anstatt Dota 2 schaut.

Ich sage auch nicht, dass League of Legends mit dem vollständigen Release eines Dota 2 untergeht oder, dass Letzteres alles überflügelt. Dota 2 wird rein von den Spielerzahlen die Nummer 2 hinter League of Legends werden, davon gehe ich zum jetzigen Zeitpunkt ziemlich sicher aus. Ich werde selbst League of Legends weiterhin bevorzugen, allerdings kann ich durchaus erkennen, warum Dota 2 wohl das an sich bessere E-Sport Spiel werden wird. Das fängt schon bei der Nicht-Existenz von Faktoren wie Runen und Meisterschaften an und hört damit auf, dass von vorneherein alle Helden kostenlos sind. Obwohl Letzteres für die Top-Elite von League of Legends eh irrelevant wäre, aber vielleicht nicht für die Szene darunter.

Wie dem auch sei. Ich könnte das hier noch weiter ausführen, aber ehrlich gesagt habe ich darauf wenig Lust und vor allem wenig Zeit.

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denda

15.01.2013, 02:36 Uhr

Zitat von Razyl34

Razyl34 schrieb:

Angesichts dessen, dass Dota 2 steigende Nutzerzahlen hat und längst jeder einen Zugang zur BETA (= unfertig und das ist Dota 2. Viele Dinge fehlen noch, zahlreiche Helden wurde noch nicht übertrage... komplettes Zitat anzeigen



Das heißt für dich ist es so lange BETA, bis alle Helden integriert wurden, obwohl der Spielbetrieb bereits vernünftig läuft, Geld eingenommen wird und das Umsetzen bekannter Helden der Neuerstellung von LoLs Helden nahe kommt? Da kann ich ja glatt 80% der Onlinespiele einen Betastatus bescheinigen.

Ich sagte übrigens nicht, dass DotA2 sterben wird. Ich erwarte auch einen Anstieg, nur ist da nicht mehr so viel Platz. Diese "es ist Beta, zum Release werden dann alle kommen"-Blase wird den Erwartungen kaum gerecht werden. Bei einer Verdopplung der Spielerzahlen wäre ich echt überrascht.



Um das besssere E-Sport-Spiel herauszufinden MUSS man die Viewerzahlen beachten. Anders geht es nicht. Solltest du zufällig die Weißheit des Universum bei dir haben um soetwas herauszufinden, frage sie doch bitte auch gleich was die beste Serie, die beste Art von Mensch und die beste Regierungsform ist, Danke. Polemik? Japp, aber so eine Aussage ohne explizite Nennung (angreifbarer) Details ist Murks. Denn FÜR MICH gehören zum erfolgreichen (E-)Sport nachvollziehbare Regeln, Nachspielbarkeit, eine gewisse Komplexität und Abwechslung, professionelle Sportler und Fans die das alles finanzieren. Das haben beide ausreichend.

@Nestro:
Ich habe sie nur benutzt um dir zu sagen, dass LoL sehr viel mehr Spieler hat, als DotA2. Also damit auch eher schwächere Spieler die eben sonst nicht viel mit PC-Spielen und der Szene zu tun haben, man also keine Angst haben muss dominiert zu werden. Bei DotA2 sollte die Zahl dieser Spieler prozentual geringer sein.


Übrigens will ich auf gar keinen Fall, dass DotA2 stirbt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die enormen Verbesserungen von LoL zum Hauptteil DotA zu verdanken sind! Ich bezweifle jedoch, dass DotA2, gäbe es DotA1 nicht (jedoch das MOBA Genre), irgendeine Relevanz auf dem Markt hätte. Dafür hat es viel zu viele (antiquierte) Designfehler. Es gehört einfach überarbeitet.
Ich finde es nicht sinnvoll, sich nur nach den alten Hasen zu richten. Den Weg von SC2 (mal vom generellen Kompetenzverlust Blizzards abgesehen) finde ich gut. Da haben sich zwar auch etliche Leute über die "bösen", flüssigen Einheitenbewegungen oder dem gleichen Auswählen vieler Einheiten aufgeregt, aber im Endeffekt hat es nicht geschadet. Die Leute wollen halt bei ihren alten Dingen bleiben, das heißt aber noch lange nicht, dass sie wirklich besser sind.

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Razyl34

14.01.2013, 15:53 Uhr

Angesichts dessen, dass Dota 2 steigende Nutzerzahlen hat und längst jeder einen Zugang zur BETA (= unfertig und das ist Dota 2. Viele Dinge fehlen noch, zahlreiche Helden wurde noch nicht übertragen, es gibt noch einige bugs & glitches) hat, wird Dota 2 sicherlich nicht sterben.

Ganz im Gegenteil. Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass Dota 2 das im Grunde etwas bessere Moba ist, zumindest für E-Sports. Und nein, das mache ich ganz und gar nicht an irgendwelchen Zuschauerzahlen auf Twitch und Own3d fest.

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Nestro

14.01.2013, 14:30 Uhr

Was ist denn an den Viewerzahlen so wichtig? Für den einzelnen Spieler meine ich jetzt.

Auch wenn WoW die meisten Mitspieler haben mag, für mich ist das kein Grund es zu spielen. Als Beispiel dafür, warum ich mit dem Zahlenvergleich nicht viel anfangen kann.

Muss ich mir etwa Sorgen machen, dass DOTA2 sterben wird??

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