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League of Legends - Ärger um Fnatic und G2

Finanzielle Verbindungen zwischen Fnatic und G2 sorgen derzeit für Aufregung in der LCS.

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Dabei wendet sich die Missgunst der Community nicht gegen die beiden Organisationen, sondern vielmehr gegen Riot Games, die ihre eigenen Regeln zugunsten der beliebten Vereine etwas großzügiger ausgelegt haben und statt Bestrafung erst einmal eine Vermahnung aussprechen.

Problemkind Jens Hilgers


Verantwortlich für das Chaos ist der eSports-Enthusiast Jens Hilgers, der nicht nur Mitbesitzer von G2 Esports, sondern ebenfalls Vorsitzender des Verwaltungsrates der ESL ist und obendrein der Sannpa Ltd. - Mutterorganisation von Fnatic - mit einem Darlehen ausgeholfen hat.

Diese Art von finanzieller Verbindung wird von Riot Games durch das »LCS Team Participation Agreement« untersagt und wurde bereits in der Vergangenheit hart abgestraft.

Blaues Auge statt Begräbnis


Wie man nun in einem umfangreichen Blog-Eintrag vermerkte, werden Fnatic und G2 glimpflich davon kommen. Riot Games hat die Situation untersucht und legt dabei offen, dass der private Kredit an Fnatic lediglich zur Unterstützung der hauseigenen Hardware-Marke »Fnatic Gear« gedacht war und so stempelt man es als eine von vielen eSports-Investitionen ab, die Hilgers als Veteran der Branche ohnehin des Öfteren tätigt.

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Patch 6.18 vor den Weltmeisterschaften Patch 6.18 vor den Weltmeisterschaften Mit welchen Veränderungen die eSport-Profis bis zu den League of Legends Weltmeisterschaften rechnen müssen, zeigen wir in unserem Ausblick auf Patch 6.18. Da er durch seine Investition keinerlei Kontrolle über Business-Entscheidungen oder die Spieler bekommen hat, bewegt er sich laut Riot Games noch nicht auf gefährlichem Terrain. Jedoch mahnt man ihn und Fnatic öffentlich ab und untersagt jegliche Zusammenarbeit, die über den Kredit hinausgeht. Des Weiteren soll Hilgers sich zwischen den beiden Organisationen entscheiden und entweder seinen Platz bei G2 Esports aufgeben oder den Kredit in Bälde rückgängig machen.

Die Community sieht diesen Schritt kritisch, da TDK und die Renegades sich erst vor einigen Monaten in einer ähnlichen Situation befanden und deutlich härter bestraft wurden. Die Organisationen haben einen lebenslangen Bann von allen Riot-Events erhalten und mussten ihren Platz in der LCS verkaufen. In weiser Voraussicht fügte man dem Statement ein Q&A bei und erklärt, weshalb Fnatic und G2 bevorzugt behandelt wurden.

Die beiden Organisationen haben demnach ohne Umschweife kooperiert und ihren Regelverstoß eingesehen. Außerdem gab es nie direkten Kontakt zwischen den kompetitiven Spielern von Fnatic und Hilgers. Er würde lediglich dann einen Anteil an Fnatic besitzen, wenn die Top-Organisation pleite geht, bevor der Kredit zurückbezahlt wurde und dies stünde in keinem Interesse der beiden Parteien.

Ein offizielles Statement von Hilgers gibt es noch nicht, es ist jedoch zu erwarten, dass die Kooperation mit Riot weiterhin laufen und sowohl Fnatic als auch G2 ihren Platz in der LCS behalten werden.

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