L.A. Noire - Preview
Reich und schön sieht anders aus
Bleistift statt Bleispritze
Der Einstieg beginnt in einem kleinen, spärlich eingerichteten Büro des L.A. Police Departments, Dezernat für Verkehrsdelikte. Hier arbeitet Cole Phelps, der sich als Kriegsveteran verdient gemacht hat und dank seines Ordens und guten Kontakten recht flott vom einfachen Straßenpolizist zum Ermittler aufgestiegen ist. Sein erster Fall: Zwei Frauen rasen in einem roten Chevy einen Abhang hinunter und knallen gegen eine Leuchtfassade von Coca Cola. Wer glaubt, die beiden wollten eigentlich nur einparken, irrt. Denn als Phelps mit seinem Partner am Tatort ankommt, steht bereits fest: Die beiden standen unter Drogen. Doch das ist nur ein kleiner Teil der Wahrheit, ergo wird in guter alter Adventure-Manier jeder Zentimeter des Tatorts abgesucht. Weil man Konsoleros aber offensichtlich nicht überfordern will, springen einem die Beweise nahezu ins Gesicht. Da wäre zum einen ein Schrumpfkopf, so eine Art Affenbüste aus Stein. Und zum anderen ein Slip der jungen Beifahrerin Jessica Hamilton. Der Schrumpfkopf lag auf dem Gaspedal, deshalb konnte die Fahrerin nicht bremsen. Im Slip hingegen findet die Spurensicherung Spermaspuren und da Jessica erst 15 ist, wäre jegliche sexuelle Handlung Verführung Minderjähriger und damit strafbar. Da allerdings auch Drogen im Spiel waren, geht Phelps von Vergewaltigung aus. Und wer war’s? Um das herauszufinden, befragen wir June Bellard, die Chevy-Fahrerin.
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