Kurioses
Chinesisches Zocker-Paar verkaufte Kinder zur Finanzierung seiner Onlinespiele-Sucht
Wie die englischsprachige Webseite abcneewsradioonline.com berichtet, lernten sich Li Lin und Li Juan in einem für China typischen Internetcafé kennen, in dem sie gemeinsam ihrem Hobby frönten: Dem gemeinsamen Spielen von Online-Games. Es dauerte nicht lange, bis die beiden - trotz vermutlich hauptsächlich auf den Bildschirm gerichteter Aufmerksamkeit - zueinander fanden, ein Paar wurden und ein erstes Kind in die Welt setzten. Das Neugeborene im trauten Heim hielt die beiden damals 21-jährigen allerdings nicht davon ab, weiterhin in das rund 30 Kilometer entfernte Internetcafé zu fahren - und den Nachwuchs stundenlang alleine Zuhause zu lassen.
Das alleine wäre sicherlich bereits schlimm genug, allerdings setzte die Denkfunktion bei Lin und Juan mit der Geburt ihres zweiten Kindes dann offenbar vollständig aus: Ihre neugeborene Tochter verkauften die beiden kurzerhand für umgerechnet rund 330 Euro, um ihren Lebensunterhalt auch ohne Arbeit weiterhin bestreiten zu können. Und nachdem das Ganze so gut klappte, brachten sie ihren erstgeborenen Sohn auch gleich noch für 3.200 Euro an den Mann, respektive die Frau. Ein wenig später geborener zweiter Sohn wurde schließlich ebenfalls für 3.200 Euro verkauft. An wen die Kinder verkauft wurden, ist nicht bekannt.
Auffliegen lassen hat die Beiden schließlich die Mutter von Li Lin: Als diese vom Verkauf ihrer drei Enkelkinder Wind bekam, wandte sie sich an die Behörden. Denen verklickerten das des Menschenhandels beschuldigte Pärchen dann beim Verhör, nicht gewusst zu haben, dass der Verkauf ihrer Kinder illegal sei - was sie allerdings nicht vor einem Gefängnisaufenthalt bewahrte, wie anhand eines der Original-Meldung auf china.com beigefügten Fotos zu sehen ist.
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nekodesu
06.12.2011, 02:36 Uhr
Mich würde es nicht wundern, wenn das chinesische Propaganda ist ... die haben doch Probleme mit den "Computerspielen" weil sie ihr Volk vernachlässigen und dieses oft nichts anderes zu tun hat als zu zocken ....
Viel mehr glaube ich, dass das Pärrchen extreme Geldprobleme hatte oder die Frau als "Leihmutter" ihr Geld verdiente ...
natürlich würde es das Ganze nicht rechtfertigen können ...
aber viel schlimmer finde ich die Menschen, die diese Kinder gekauft haben, weil die Kinder höchstwahrscheinlich zum "sexuellen" Spielzeug/Sklaven von irgendwelchen perversen Großkonzernpfutzis aus dem Westen werden.
Oder für geheime "Kinderbordelle" für ebenfalls reiche perverse Säcke aus dem Westen.
Nur Vorstandsvorsitzende von Großkonzernen und Banken sind dekadent und pervers genug für soetwas.
Zamzamah
28.07.2011, 20:38 Uhr
So ein Ausnahmefall sollte nicht die grundlegene Regel behindern
Khero
28.07.2011, 20:36 Uhr
Darum gehts mir ja, es kommt ja vor das man anstatt 1 Kind Sogar Sechslinge kriegen kann, aber ich bin mir nicht sicher ob China da ausnahmen hat darum gehts ja.
Zamzamah
28.07.2011, 20:27 Uhr
Beim zweiten musst du halt zahlen.
Das kann man sehr wohl aussuchen.
Und wenns Zwillinge sind, kann man da locker ne Klausel dafür machen oder so.
Khero
28.07.2011, 20:25 Uhr
Zamzamah
28.07.2011, 20:23 Uhr
Überbevölkerung suckt weit mehr, als die Einschränkung auf ein Kind.
nizzie
28.07.2011, 20:16 Uhr
die 1-kind-politik wird eigentlich als sehr erfolgreich bewertet.
klar gibts auch viel kritik, aber wenn ich vor der entscheidung stehe die menschen in ihren rechten einzuschränken oder eine massive überbevölkerung zu akzeptieren, die in unterversorgung vieler millionen und einem generellen abfall der lebensqualität endet, dann fällt mir diese entscheidung relativ leicht. die weltbevölkerung wächst inzwischen immer weiter, und früher oder später werden sich viele weitere länder genau diese frage stellen müssen, denn irgendwann - ganz nach dem frostwolf-motto - ist das boot voll! ich würde lieber in ner gesellschaft leben wo der allgemeine lebensstandard höher liegt, als in einer die nicht auf ihr recht auf unendlicher fortpflanzung verzichten will.
Khero
28.07.2011, 20:05 Uhr
Gut das keiner von uns in so einen Land leben muss.
nizzie
28.07.2011, 19:56 Uhr
es gibt ne saftige geldstrafe. reiche können sich das dann unter umständen natürlich leisten. aber genau deswegen frage ich mich auch wie die zwei experten das umgangen haben. vermutlich hinterhofentbindung oder sie haben die geldstrafe mit dem verkaufserlös verrechnet.
Lord Vivec
28.07.2011, 19:55 Uhr