Nachdem das Marktanalyse-Unternehmen 'NPD Group' die Verkaufszahlen im Videospielbereich für den Australischen Markt bekannt gegeben hat, sah man sich bei
Sony zunächst als Sieger: Die
PlayStation 3 sowie entsprechende Software und Peripherie-Geräte zusammen genommen dominierte das Unternehmen aus Japan den Australischen Gaming-Markt mit einem Anteil von 25 Prozent an den reinen Verkaufszahlen, sowie von 31 Prozent am gesamten Verkaufswert.
"Der Anstieg der PS3-Verkaufszahlen war keine zu unterschätzende Leistung, tatsächlich nämlich war unser Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr drei mal so hoch wie der bei unserem ärgsten Konkurrenten", ließ das Sony-Lager in Person von Michael Ephraim verlauten.
Die Retourkutsche aus Redmond folgte dann allerdings auf dem Fuße:
"Man kann klar und deutlich sehen, dass das Momentum in dieser Industrie auf der Seite von Microsoft und der Xbox-Plattform steht. Wir haben das aussagekräftige Weihnachtsgeschäft für uns entscheiden können, beim Wachstum kommt in diesem Jahr niemand an uns heran und wenn man sich die vergangenen fünf Jahre anschaut, dann ist unsere Konstanz einfach beispiellos", so Microsofts Consumer-Channels-Group-Director David McLean.
Ein ähnlich skurriles Gebahren kennt man sonst nur aus der Politik nach der Bekanntgabe von Wahlergebnissen: Verloren haben will am Ende meistens keiner.