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Tobias Ritter | 02.09.2011, 12:00 Uhr

Konami
Sinkende Preise: Publisher sieht Profit gefährdet

In Zeiten einer äußerst angespannten Wirtschaftslage muss auch der Einzelhandel um seine Kunden buhlen und dazu unter Umständen mit massiven Preisnachlässen für sich werben. Vor allem in Großbritannien scheinen sich diverse Läden zur Zeit eine wahre Preisschlacht im Segment der Videospiele zu liefern. Bei Publisher Konami sieht man das jedoch gar nicht gerne, und warnt nun vor sinkenden Profiten in der gesamten Branche:
"Das Preisgefüge für Videospiele in Großbritannien ist sehr niedrig. Die Einzelhändler reduzieren ständig die Preise und die Profite für uns Publisher werden immer geringer. Wir sind zwar in Deutschland angesiedelt, und im Gegensatz zu anderen Ländern sind die ökonomischen Gegebenheiten hier noch ganz gut. Aber im Vergleich zu uns sind die US-Publisher mit Zweigstellen in Großbritannien deutlich mehr von dieser Entwicklung betroffen. Sie haben zu leiden, weil sie ihre Verkäufe auf Großbritannien fokussieren", so Kunio Neo, Europa-Geschäftsführer von Konami gegenüber mcvuk.com.
Ähnlich sieht das auch Martin Schneider, europäischer General-Manager der Abteilung Sales, Marketing and Products, der die Sachlage wie folgt auf den Punkt bringt:
"Sagt den britischen Läden, sie sollen den Preiskampf stoppen."
Dem entgegen stellt sich allerdings ein für Großbritannien zuständiger Manager eines globalen Publishers, der offenbar ungenannt bleiben möchte:
"Es gibt nichts, was ich dagegen tun könnte. Rein rechtlich kann ich sie nicht dazu zwingen, ihre Preise zu erhöhen. Das kann zwar frustrierend sein, aber am Ende verkaufen wir doch alle mehr Spiele. Andere Firmen sprechen darüber, dass der Markt entwertet wird, aber ich wette sie beschweren sich nicht, wenn sie sehen, wie viele zusätzliche Einheiten sie am Ende verkauft haben. Die schiere Anzahl an Einzelhändlern in Großbritannien bedeutet nun einmal, dass die einzelnen Läden aggressiver bei der Preisgestaltung sein müssen."



Sinkende Preise: Publisher sieht Profit gefährdet Kommentare (5)

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Anubys

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02.09.2011, 14:35 Uhr

Hmm schauen wir uns mal die Deutschen Preise im durchschnitt an...

Snes: 120 DM
PSX(PSOne): 60-80 DM
N64: 100 DM
GameCube: 100 DM (bin mir da grad nicht sicher)
PS2: 120 DM
Xbox: ~110-120 DM
PC: 70-80 DM

dann kam der umstieg auf den Euro:
Gamecube: 50-60€
PS2 : 50-60€
Xbox: 50-60€
Hier gabs auch hin und wieder Schwankungen nach unten

Wii: ~ 30-50€
PS3: 40-70€
360: 40-70€

PC: 30- 70€

also im Prinzip finde ich sind bei Konsolen die preise ziehmlich konstant geblieben, nur beim PC gingen die Preise deutlich runter. Ich gehe hier übrigends von den Startpreisen der Games aus.

PS: Für die jüngeren hier, DM steht für die Währung Deutsche Mark, das war die vor dem Euro, nur falls das jemand nicht wissen sollte.

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Hypsi

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02.09.2011, 13:20 Uhr

die sollen wieder ein Yugioh spiel machen, dan würd ichs auch kaufen :>

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Fadobo

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02.09.2011, 13:04 Uhr

Selber Schuld. Am Ende bestimmt halt der Kunde, was er bereit ist für ein Spiel zu bezahlen. Und die mittlerweile fast üblichen 60€ für ein PC-Spiel sind einfach eine Frechheit. Ich bestelle auch oft aus England, das ist selbst mit Versand oft billiger.

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Arsat

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02.09.2011, 12:20 Uhr

Na von sinkenden Preisen hat EA und Activision aber nun garnichts gehört. Da ist es genau umgekehrt und die verlangen viel mehr als andere Publisher. Komischerweise mit Preisbindung auch bei den UK Händlern.

Siehe als Beispiel Black Ops und SWTOR.

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imported_Goox

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02.09.2011, 12:18 Uhr

hmmm... ich habe eher das Gefühl, dass (speziell?) PC-Games Preise recht ordentlich angezogen haben.

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