Jörn Leue | 26.03.2010, 16:45 Uhr
Just Cause 2
Chaostage auf Panau
Fazit zum Test von Just Cause 2
Hak‘ dich ein, es geht losPanau wird zur Spielwiese aller actionbegeisterten Open-World-Spieler, denen eine Stadt einfach nicht genug ist. Das Eiland bietet neben den verschiedenen Klimazonen so viel Platz zum Austoben, dass man wohl alleine Tage lang über die Insel reisen könnte, um die einzelnen Spots zu sehen. Durch den Enterhaken und den Fallschirm bieten sich zudem fantastische Möglichkeiten, sich über das Inselparadies zu bewegen und außerdem lässt sich mit dem Haken allerlei Schabernack anstellen. Das bringt erheblichen Schwung in das sonst eher schnöde Kampfsystem. Das liegt an der KI der Gegner, die so viel von schützender Deckung verstehen wie Elefanten von Filigranarbeit. Auch die Grafik ist im Vorbeirasen oder aus der Luft wirklich ansehnlich, in der Nahbetrachtung offenbart sich allerdings ein niedriger Detailgrad. Der Ablauf der Missionen wiederholt sich leider ebenfalls zu schnell, was bei dieser Fülle an Aufträgen wohl auch nicht vermeidbar ist.
Alles in allem aber bietet Just Cause 2 jedoch genau den Schwung, den ein Spiel dieses Genres gebraucht hat, um die angegebene Spieldauer von über 100 Stunden mit allen Nebenmissionen auch noch nach einiger Zeit genießen zu können.
Pro
- gigantische Spielwelt
- unzählige Fahrzeuge
- Massen an Nebenmissionen und Sammelitems
- verschiedene Klimazonen auf der riesigen Insel, die für Abwechslung sorgen
- unglaublich viel Schwung bei den Kämpfen durch Enterhaken und Fallschirme
Kontra
- schwache KI
- Grafik etwas zu detailarm
- einige Missionen ähneln sich zu sehr
- schwaches Storytelling





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lolnoob
26.03.2010, 17:32 Uhr
Fand den ersten Teil irgendwie besser, auch wenn ich anscheinend der Einzige bin ;)