Ist Nordkorea als Schurkenstaat eine Bedrohung für die Supermächte? Heutzutage vielleicht noch nicht, aber Ex-CIA-Mitarbeiter Tae erläuterte in New York, wieso das Szenario von Homeland aktuelle Brisanz besitzt. In dem Egoshooter, den THQ und die Kaos Studios gerade entwickeln, halten die Koreaner den Westen der USA besetzt, doch wie konnte es so weit kommen? Alles beginnt mit dem Tode Kim Jong-ils im Jahr 2012.
Die Thronfolge geht an den Sohn über und Kim Jong-un gibt sich als Friedensfürst - zumindest anfangs. Er will die Familien Nord- und Südkoreas wieder zusammenführen und vereinigt das geteilte Land tatsächlich drei Jahre nach seiner Amtseinführung. Doch damit beginnt das Übel, die US-Truppen, die zur Beobachtung stationiert sind, ziehen sich in ihre Heimat zurück und während die Vereinigten Staaten immer mehr in eine Wirtschaftskrise rutschen, erstarken die Koreaner und überfallen Japan. Nach und nach annektieren sie ganz Südostasien, während Amerika von einer Grippewelle heimgesucht wird, die Millionen Menschenleben kostet. Die politische Spirale gipfelt in dem Einsatz einer Atombombe über dem Territorium der USA, woraufhin ein elektromagnetischer Puls das Land lähmt, sämtliche Kommunikation fällt aus. Korea besetzt zuerst Hawaii und danach San Francisco. Die Invasoren machen immer mehr Boden gut und dringen gen Osten vor, wo der nuklear kontaminierte Mississippi US-Nachschub vom anderen Ufer verhindert.
Die Freiheitsstatue in New York - zumindest an der anderen Küste der USA ist es 2025 nicht mehr weit her mit der Freiheit.
Mitten in diesem Albtraumszenario findet sich eine scheinbare Oase der Ruhe, eine Ansammlung von Hütten mit Wassertanks und Windrädern, die jeden Bioladenkunden in Entzücken versetzen würden. Doch statt Hängematten baumeln hier Tarnnetze und auf den Tischen liegen zwar Dinge die knallen, mit Joints aber wenig zu tun haben. Hier haben die Zivilisten sich bewaffnet um Widerstand zu leisten und für ihre Freiheit zu kämpfen. Doch ohne militärische Ausbildung mogeln sich Skrupel und Ängste in den Vordergrund. Wie viele Opfer ist man bereit zu bringen? Mit derartigen Fragen spickt Hollywoodautor John Milius, aus dessen Feder Apocalypse Now und Red Dawn stammen, die Geschichte. In dieser Siedlung können wir uns unterhalten und Details zu den Hintergründen erfahren. Doch wie passt diese Kommune in das Bild des Krieges? Eine Hand voll ambitionierter Hobbyrambos richtet sich gegen die Invasoren? Mitnichten, wir sind tatsächlich mit einer Mission unterwegs, denn überall im Land regt sich der Widerstand. Damit für die Rückeroberung San Franciscos genügend Sprit vorhanden ist, eskortieren wir einen Konvoi Tanklastzüge Richtung Golden Gate.
Ein Paradies für alternativen Lebensstil? Eher für Widerstandskämpfer!
Genau diese Fahrzeuge rollen auch im Hintergrund vorbei, als wir in der zweiten vorgeführten Mission auf einem Dach neben einem Baumarktparkplatz liegen. Auf den Stellflächen tummeln sich die Koreaner in dem Dunkel der Nacht, das urplötzlich von einer Rakete erhellt wird. In einem Feuerregen ergießen sich Sprengköpfe über den Asphalt und brennende Soldaten rennen schreiend und unkoordiniert herum, bis sie dank der mitgetragenen Munition ewig schweigen. Die Überlebenden decken wir mit Blei ein, wobei anfangs gezielte Aktionen Sinn machen, zum Beispiel die Liquidierung der Raketenwerfer-Schützen auf den Wachtürmen. Doch spätestens wenn wir mitten im Getümmel stehen, bricht Hektik aus. Salve für Salve streckt man Gegner nieder, die trotzdem von überall her, immer näher zu kommen scheinen. Zum Glück für uns taucht ein Radpanzer auf, der alles in einer Explosion versinken lässt, was wir als Ziel markieren. Im Spielverlauf dürfen wir selber Platz hinter dem Steuer von Fahrzeugen nehmen und sollten dabei berücksichtigen, dass die Vehikel Stück für Stück demoliert werden können. Erst einmal ist unsere größte Sorge jedoch die Plattform eines der Wachtürme zu erreichen. Kaum ist der Punkt abgehakt, erscheint ein feuernder Kampfhubschrauber, der das Gerüst zum Kippen bringt.
Fänds cool, wenn das Call of Duty vom Thron stoßen würde...
Driman
11.06.2010, 19:26 Uhr
Ja aber WW2 hat länger spaß gemacht da die Landschaft nicht immer die selbe war und man auch immer was neues gesehen hat... diese Irak/Afghan Shooter sind schon nach 2-3 Spielen total langweilig.
Ich weiß nicht wieso, aber ich bin ein Fan der Wüstenshooter.
Sieht einfach geil aus. Seit CoD4 hat mich das Szenario in den Bann gezogen.
Irgendwie kommt es mir so vor, als wäre Infinity Ward verantwortlich für diese Shooter-Trends.
Vor 5 Jahren haben ja alle wegen dem WW2 geheult, heute sinds die Irak-Szenarien.
Sp1ke09
11.06.2010, 13:07 Uhr
bin mal gespannt auf den shooter
Driman
11.06.2010, 11:57 Uhr
Joa schaut nicht mal so schlecht aus... zum glück kein Wüsten Shooter.
Arafax
15.06.2010, 10:14 Uhr
Driman
11.06.2010, 19:26 Uhr
Zamzamah
11.06.2010, 16:25 Uhr
Sieht einfach geil aus. Seit CoD4 hat mich das Szenario in den Bann gezogen.
Irgendwie kommt es mir so vor, als wäre Infinity Ward verantwortlich für diese Shooter-Trends.
Vor 5 Jahren haben ja alle wegen dem WW2 geheult, heute sinds die Irak-Szenarien.
Sp1ke09
11.06.2010, 13:07 Uhr
Driman
11.06.2010, 11:57 Uhr