Hitman: Absolution - Der Tod auf leisen Sohlen - Hitman: Absolution im Test

Der Tod auf leisen Sohlen - Hitman: Absolution im Test

Sechs Jahre. So lange mussten Fans auf ein neues Lebenszeichen von Agent 47 warten. Nur zum Vergleich: In derselben Zeit erschienen sechs Ableger von Call of Duty. Das Alter lässt sich der berühmte Hitman jedoch nicht anmerken. Wir verraten euch im Test, warum Hitman: Absolution der wohl beste, aber auch strittigste Serienteil ist.

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Das Setting

Das Setting scheint vertraut: Mit strahlender Glatze und Klaviersaite in der Hand dringen wir möglichst unbemerkt in die vor uns liegende Villa ein, um unserem Ziel ein frühes Ende zu bereiten. Nein, das ist nicht der Alltag eines OnlineWelten-Redakteurs und unsere Haarpracht ist noch vorhanden, aber bei Agent 47 sieht das anders aus. In seinem Job geht der Killer sprichwörtlich über Leichen. Unser erstes Opfer, Diana Burnwood, hat dem Hitman über Jahre die Aufträge zugeteilt und kam dem kalten Attentäter näher als jeder andere Mensch. Ausgerechnet sie hat die Agency jedoch verraten und ist untergetaucht. Für Agent 47 ist daher die Zeit gekommen, erneut in den Anzug zu steigen und die Silverballers rauszukramen.

Nachdem wir Diana in ihrem Badezimmer aufgespürt haben, erklärt sie uns mit ihren letzten Worten, warum sie ihren einstigen Arbeitgeber hintergangen hat. Grund für all das ist ein junges Mädchen namens Victoria, auf die wir aufpassen sollen. So lautet jedenfalls der letzte Wunsch der Todgeweihten. Warum die Agency so scharf auf sie ist und wieso wir mit Agent 47 fortan alles tun, um sie zu beschützen und später aus den Händen ihres Entführers zu befreien, wollen wir an der Stelle nicht verraten. Es ist der Auftakt zu der bislang stärksten Geschichte innerhalb eines Hitman-Spiels. Allerdings wurde die Story von Absolution nicht mit kreativen Momenten überhäuft. Stattdessen ist sie vorhersehbar und entwickelt sich zu einem Katz-und-Maus-Spiel zwischen uns, einem Waffenschieber namens Dexter und dem neuen Agency-Chef Travis. In rund zehn bis fünfundzwanzig Stunden Spielzeit trefft ihr dabei zahlreiche skurrile und glaubhafte Charaktere. Da ist etwa der Mörder Wade, Muttersöhnchen Lenny oder eine Reihe von Auftragsmörder-Nonnen in Lack und Leder.

Schießen, schleichen, denken...

Woher die enorm schwankende Spielzeit von Hitman: Absolution kommt, ist schnell klar. Wie in den Vorgängern könnt ihr selbst festlegen, wie ihr mit Agent 47 vorgeht: entweder als schießwütiger Racheengel oder als taktisch vorgehender Auftragskiller. Letzteres wird vom Entwickler klar bevorzugt, da es in fast jedem Level unterschiedliche Möglichkeiten gibt, die Zielperson zu töten, ohne sich dabei selbst die Finger schmutzig zu machen. Verseht eine Pizza mit einer Überdosis Schlaftabletten, nutzt ein herunterfallendes Gerüst oder zündet aus der Ferne eine Bombe – eurer Fantasie sind wenige Grenzen gesetzt. Um die verschiedenen Tötungsmöglichkeiten zu finden, müsst ihr die Levels erkunden, die im Schnitt um einiges kleiner und linearer ausfallen als noch in den Vorgängern. Zusätzlich sind sie in Teilabschnitte gegliedert, die man durch das Öffnen einer Tür oder auch durch einen Aufzug erreichen kann.

Im beschaulichen Städtchen Hope, South-Dakota, müssen wir beispielsweise die Freunde von Lenny erledigen. Das sind gleich drei Kollegen, die sich an unterschiedlichen Orten innerhalb der Levelgrenzen befinden. An dieser Stelle ähnelt Hitman: Absolution seinen Vorläufern am meisten. So schaffen wir es, die erste Person mit unseren Silverballers zu erschießen, den zweiten Pechvogel an einem elektrischen Zaun zu grillen und den dritten Unglücksraben unter einer Hebebühne verschwinden zu lassen. Der zweite Abschnitt besteht aus einem kleinen Hintergarten und einer Bar inklusive Friseurladen. Damit fällt er um einiges kleiner aus als noch der Abschnitt zuvor. Trotzdem haben wir weiterhin die volle Freiheit, wie wir die letzten zwei Freunde Lennys verabschieden und Lenny selbst kidnappen. Eingeschränkt wird man nur dadurch, dass man die Waffen vor einem Kapitel nicht mehr selbst festlegen darf, geschweige denn verbessern kann. Stattdessen starten ihr meist mit Pistolen, in der Regel die Silverballers, und der typischen Klaviersaite. Soll es z.B. ein Scharfschützengewehr sein, müsst ihr hoffen, dass die Leveldesigner eines hinterlegt haben. Schade, denn in den Vorgängern hat die Auswahl und das Upgraden der Waffen viel Spaß gemacht. In Hitman: Absolution geht das nur noch im neuen Contracts-Modus, auf den wir später eingehen.

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