Video des Tages - Darth Vader vs. Gandalf - Wer würde gewinnen?

DETAILS ZUM SPIEL

Herr der Ringe Online bei Amazon kaufen

Fan werden Fan werden

Newsletter

RSS

Plattformen:
MMOG
Release:
MMOG: 24. April 2007
Status:
Released
Publisher:
Turbine Entertaiment
Entwickler:
Turbine Entertaiment
Genre:
Onlinespiel
USK:
Ab 12 Jahren
Offizielle Seite:
lotro-europe.com
Fanseite:
lotro.onlinewelten.com

DISKUSSIONEN zum SPIEL

Special
Herzlichen Glückwunsch zum fünfjährigen Jubiläum! 5
Neuste: 25.04.2012 12:30
Special
Widerhall der Toten 1
Neuste: 11.04.2011 18:57
Special
Theatralische Schneeballschlacht 2
Neuste: 27.12.2010 20:57
Fan werden auf Facebook

Julius "Amrac" Kuschke | 09.01.2007, 00:14 Uhr

Herr der Ringe Online - Preview
Exklusiv: Sonderbericht aus den Hallen der LotRO-Schöpfer

1 3

Dichter, grauer Nebel lag wie ein Schleier über Boston als unser Flugzeug zum Landeanflug ansetzte. Wir waren gekommen um den Schleier zu lüften - nicht den Nebel über Boston, aber den, der nach wie vor eines der meist erwarteten MMORPGs des nächsten Jahres umhüllt: Der Herr der Ringe Online: Die Schatten von Angmar.
Turbine hatte eine kleine Schar deutscher Redakteure ins Entwicklerstudio nach Westwood eingeladen, um ihr aktuelles Projekt vorzustellen. Wir waren vor Ort und durften bereits jetzt für einen Tag in die Welt von Mittelerde eintauchen.

Auf kaum einem anderen Spiel lasten derart hohe Erwartungen wie auf Der Herr der Ringe Online. Viele hatten bei der Ankündigung eines MMOGs in der allseits bekannten und beliebten Fantasy-Welt bereits skeptisch gefragt: "Ist es überhaupt möglich, eine Welt wie Mittelerde angemessen in ein MMORPG zu verwandeln?". Während einige von vornherein mit dem Kopf schüttelten, hoffen andere nach wie vor auf die Erfüllung ihrer sehnlichsten Träume.

Die erfahrenen MMORPG-Entwickler bei Turbine (Asheron's Call 1 und 2, D&D Online) wissen um die kritische und penible Tolkienfangemeinde und setzen daher alles daran, ein möglichst Tolkiengetreues virtuelles Mittelerde zu erschaffen. Die Grundlage dafür bildet die Lizenz zu den Büchern Der Herr der Ringe und dessen Vorgeschichte Der kleine Hobbit. Außerdem arbeitet Turbine eng mit Tolkien Enterprises zusammen, die jeden Schritt der Entwicklung kritisch beäugen und sicherstellen, dass die Spielwelt im Sinne Tolkiens ist.

Einfach mal den Ork rauslassen!
Wie alles bringt dies Vor- und Nachteile mit sich. Der Vorteil einer unglaublich detaillierten und perfekt ausgearbeiteten Spielwelt, die weltweit bekannt ist und den Nachteil, dass man zu Gunsten der Spielwelt auf gewisse Features im Spiel verzichten muss. Damit wären wir bereits bei einem der größten Kritikpunkte, denn PvP-Fans werden von Der Herr der Ringe Online vielleicht eher enttäuscht sein. Da Orks in Mittelerde nichts weiter als untergeordnete Sklaven in den Armeen Saurons und Sarumans sind, eignen sie sich nicht als spielbare Rasse. Zu eintönig wäre das Spielerlebnis, wenn man als unfreier Ork durch das staubige Mordor marschiert und statt einer reizvollen Questbelohnung ausnahmsweise einmal keine Peitschenhiebe für das Erfüllen einer Aufgabe erhält. Orks sind in Mittelerde Soldaten, keine Abenteurer und daran hält sich Turbine strikt. Ein PvP-System mit zwei oder mehr sich bekriegenden Fraktionen wird es in HdR-Online also nicht geben. Entgegen früherer Pläne bedeutet dies jedoch nicht, dass es gar keine Möglichkeit für einen Kampf Spieler gegen Spieler geben wird. Die Entwickler haben sich ein PvP-System ausgedacht, das sowohl Tolkienfans als auch PvP'ler zufrieden stellen soll. "Monster-Play" ist das Schlagwort und die Antwort auf die PvP-Frage.

Wunderschöne Landschaften und Architekturen sind keine Seltenheit in LotRO.

Wir hatten gehofft, bei unserem Besuch zum ersten Mal eine Kostprobe dieses besonderen PvP-Systems zu bekommen. Zu sehen bekamen wir es allerdings noch nicht. Dafür erklärte Executive Producer Jeffrey Steefel, wie man sich das Konzept des Monster Plays vorzustellen hat. Ab Level 10 wird man die Möglichkeit bekommen, für eine bestimmte Zeit - das können 10 Minuten oder über eine Stunde sein - in die Haut eines Monsters zu schlüpfen. Man lässt den Hauptcharakter vorübergehend zurück und kann sich stattdessen als Goblin, Ork, Troll oder Schlimmerem in den Monster Play Gebieten nach Herzenslust austoben und einfach mal so richtig schön böse sein. Ein solches Gebiet werden zum Beispiel die Ettenöden, eine unwirtliche Gegend nordwestlich von Bruchtal, sein. Während man dieses Gebiet in der Form eines Monsters nicht verlassen kann, gibt es für Streiter der Freien Völker keine Barrieren. So soll verhindert werden, dass Orks ungehindert das Auenland verwüsten.

Quests und gute Belohnungen locken die Menschen, Zwerge, Elben und Hobbits in diese Gebiete - zur Freude der blutrünstigen Monsterspieler. Diese PvP-Areale sollen deutlich größer ausfallen als z.B. die Schlachtfelder in WoW und mit NPCs, Gebäuden und Questgebern für beide Seiten aufwarten.

Der Ansporn zum Monster Play besteht aus Punkten, die man mit dem Erfüllen von Quests als Monster oder dem Erledigen anderer Spieler erhält. Diese Punkte kann man wiederum für zwei Dinge nutzen. Zum einen kann man mit ihnen immer stärkere und mächtigere Monster freischalten und zum anderen lassen sich von den gesammelten Punkten Buffs für den Hauptcharakter kaufen. Diese Buffs werden zunächst temporärer Natur sein, aber die Entwickler denken darüber nach, für eine bestimmte, sehr hohe, Menge an Punkten auch dauerhafte Buffs oder spezielle Traits (dazu später mehr) anzubieten. Für alle PvP-Liebhaber sicherlich interessant: Es soll ein Ladder-System und vermutlich eine öffentliche Rangliste auf der offiziellen Seite geben, in der die Anzahl der Kills und weitere Daten angezeigt werden.

Enter Middle-Earth
Doch genug zum PvP-Aspekt, denn das Hauptaugenmerk des Spiels liegt auf anderen Dingen. Nach der einführenden Präsentation des Spiels durch Jeffrey Steefel und seine Kollegen, bekamen wir für einige Stunden die Gelegenheit, uns anhand einer erst einen Tag alten Version selbst ein Bild des Spiels zu machen. Versorgt mit Snacks und Getränken sowie den Entwicklern und sogar dem Chef von Turbine höchstpersönlich an unserer Seite, um uns bei Fragen sofort weiterzuhelfen, machten wir uns auf nach Mittelerde.

Eine Elbenstadt an der Grenze zum Auenland.

Wie in einem Rollenspiel üblich, beginnt alles mit der Charaktererstellung. Da, wie bereits erwähnt, die bösen Rassen nicht spielbar sind, bleiben die vier freien Völker von Mittelerde, Menschen, Elben, Zwerge und Hobbits, zur Auswahl, welche in einem kurzen Intro-Video vorgestellt werden. Anschließend hat man die Wahl zwischen sieben Klassen, die sämtliche MMOG Archetypen abdecken. Vom Tank über den Damage-Dealer und den Buffer bis hin zum Heiler sind alle üblichen Klassen vertreten. Weiter geht es mit der Gestaltung des Aussehens seines zukünftigen Charakters. Hier kann man Frisur, Haar- und Augenfarbe, Form von Nase und Mund, die Breite und Details wie Narben festlegen. Im Spiel selbst sind diese Unterschiede auf die Entfernung und spätestens mit einem Helm auf dem Kopf aber nur noch schwer auszumachen.

Nach einem Klick auf den "Enter Middle-Earth"-Button fällt einem zu allererst eines auf: Die wunderschöne Grafik! Mit jeder neuen Version des Spiels scheint sich diese weiter zu verbessern. In der Version, die uns Turbine in Boston zeigte, spiegelte sich die Umgebung realistisch im Wasser, die Weitsicht wurde im Gegensatz zur der auf der GC gezeigten Version deutlich verbessert und die Visualisierung des "Furchtsystems" überarbeitet. Dieses Furchtsystem kommt immer dann zum Einsatz, wenn man im Spiel einer ganz besonders bösen Macht gegenübersteht. Dann beginnt der Bildschirm zu zittern, das Bild verschwimmt und man nimmt alles nur noch Schwarzweiß wahr. Das Ganze erinnert ein wenig an die Szenen im Film, in denen Frodo den Einen Ring aufsetzt und die Welt aus der Sicht der Ringgeister sieht. Und es hat genau den selben Effekt: Der Nazgûl, der am Ende der Startinstanz der Menschen auf mich zugeritten kommt, wirkt bei weitem bedrohlicher und die Angst meines Avatars wird mit einem Mal nachvollziehbar.

Doch es sind die vielen Details, die Herr der Ringe Online in Sachen Grafik zu einem wahren Augenschmaus machen. Kleine Frösche im Sumpf, Rehe und Eichhörnchen auf den Wiesen und ein Sonnenuntergang, der jedem Romantiker Freudentränen in die Augen treiben dürfte. Außerdem soll ein Wettersystem kommen, von welchem wir neben authentischen Wolkenformationen immerhin bereits die ersten Schneeflocken in den Ered Luin sehen konnten. Das Auenland sieht so liebenswert und beschaulich aus, wie man es sich vorstellt. In Bree bestaunt man alte Fachwerkhäuser und Bruchtal, die Heimat Elronds, möchte man beim Anblick der in herbstlichem Rot und Gold erstrahlenden Bäume und der beeindruckenden Elbenarchitektur am liebsten gar nicht mehr verlassen. Es ist verblüffend, was Turbine aus ihrer eigens entwickelten Grafikengine, die auch schon bei D&D Online zum Einsatz kam, herausgeholt hat.

Was die Musikuntermalung dieser schönen Anblicke angeht, sind die Entwickler noch nicht ganz so weit. Während einige der Musikstücke im Spiel mit passendem Orchestralsound ähnlich dem Filmsoundtrack überzeugen können, ist die Musik in manchen Gebieten sehr unscheinbar und wiederholt sich noch zu häufig. Wenn Turbine es schafft den gesamten Sound auf das Niveau einiger schon vorhandener Tracks zu bringen, dann werden beim Spielen nicht nur die Augen verwöhnt.

1 3




Exklusiv: Sonderbericht aus den Hallen der LotRO-Schöpfer Kommentare (31)

Um Kommentare zu schreiben, musst du dich zuerst anmelden.
Du besitzt noch keinen Account? Dann registriere dich im Forum!

Alle Kommentare einblenden 1 2 3 4 »

Hanswurst

30.04.2007, 19:43 Uhr

ManManMan. Wie kann man nur so dämlich sein.Wenn keine Gebühren anfallen würden würde sich das Spiel so gut verkaufen,dass man das doppelte des Ertrags der Gebühren hat.Und ausserdem versaut das die Spiel freude für die Höhe der Gebühren (13,50?) kann ich mir einen sehr guten Highend-Pc auf Raten holen da hab ich mehr von.Die sollten sich alle mal ein Vorbild an Guild Wars nehmen.Aber NEIN die denken nicht an die Leute die das spielen wollen,denen aber das mit den Gebühren zu doof ist. Ich bin sehr grosser HdR-Fan ich hab jeden Film und Schlacht um Mittelerde und alles war sehr zufriend stellend.Und dann so etwas was für eine Enttäuschung.

Melden

Emotes

03.04.2007, 13:17 Uhr

kann hir jemand paar befehle reinschreiben für dei beta

Melden

Kangfusa

08.02.2007, 16:46 Uhr

Ich freue mich schon auf das Spiel. Mit WoW konnte ich irgendwie nicht viel anfangen, war mir irgendwie zu einseitig. Zu den Gebüren. Da wird man auch in Zukunft nicht viel gegen machen können. Bei GW ist alles instanziert --> d.h. weniger serverauslastung und weniger server. Man muss auch ingame keinen betreuen ein feststecken ist unmöglich. klar fallen hier auch kosten an oder warum denkt ihr bringen die genau alles halbe jahr ein spiel raus :)
Mit den gebüren müssen massenhaft server bezahlt werden und dazu GMs und dauerhafte entwicklerteams.
für mich ist lotro sehr ansprechende denn durch dei große fangemeinde hat man genügend platz für ein rollenspiel ohne gegensetiges angeflame. und bitte spart euch endlich die vergleiche zwischen den verschiedenen online games. Jedes spielt klaut seinen Teil und bringt neue sachen dazu. so ist das nunmal

Melden

Lotro-Fan

07.02.2007, 12:43 Uhr

Also Gebühren sind zwar nicht so toll, aber WOW macht es ja genauso, und das spielen immerhin über 8 Millionen. Ich kaufe mir das Spiel auf jeden Fall, da es WOW vom Trohn stossen wird.

Melden

Mückentöter

02.02.2007, 05:31 Uhr

Genau, weil Gebühren so bescheuert sind, spielen auch 8 Millionen Menschen WoW. Es soll ja sogar welche geben, die endlich auf eine Alternative warten.
Übrigens ist Guildwars kein MMORPG, aber das lernt ihr dann auch noch.
Ihr Oberschlauen solltet mal begreifen, dass es mehr Konkurrenz braucht, damit wir bessere Spiele bekommen.

Melden

Obernik

01.02.2007, 09:51 Uhr

Ich finde es auch bescheuert. Ich hatte auch mit dem Gedanken gespielt mir das Spiel anzuschaffen, weil die Herr der Ringe Welt einfach toll ist und es sicher einen heiden Spaß macht die Welt selbst zu erkunden.
Aber Gebühren hasse ich.
Warum nehmen sich die leute nicht ein Beispiel an GW -.- was das betrifft.
Ich werde mir das Spiel jetzt wahrscheinlich nicht mehr anschaffen.. :(

Melden

phönix

28.01.2007, 17:41 Uhr

ich finde es zum kotzen das das spiel nicht gebürenfrei ist, daher ist davon auszughen das sich viele menschen dieses spiel nicht kaufen!!!!!!

Melden

another_angel

14.01.2007, 04:39 Uhr

so so jetzt weiß ich ja wo du am 12.01.2007 um 13h34
warst :-)
Ich Liebe dich KaYa........

Melden

no cry

12.01.2007, 23:33 Uhr

das ist doch mal was, ich kaufe es mir auf jeden, da ich Guild Wars Factions aktive gespielt habe, bis auf ein paar monaten. :P
doch ob es besser als wow ist weiß ich nicht, doch der preis ist in ordnung ^^

Melden

Vespasianus

12.01.2007, 14:07 Uhr

Das klingt ja gut! freue mich auf morgen!!!

Melden

Alle Kommentare einblenden 1 2 3 4 »

Mehr zu Herr der Ringe Online: