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Plattformen:
MMOG
Release:
MMOG: 3. Quartal 2008
Status:
Released
Publisher:
Codemasters
Entwickler:
Turbine Entertaiment
Genre:
Onlinespiel
USK:
keine Angabe
Offizielle Seite:
lotro-europe.com
Fanseite:
lotro.onlinewelten.com

DISKUSSIONEN zum SPIEL

Special
Das Tor ist offen! 3
Neuste: 27.11.2008 16:52
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Zwergisch? Nein, eher riesig! 5
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Von Leipzig nach Khazad-dûm, nach Moria! 2
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Julius "Amrac" Kuschke | 01.10.2008, 15:22 Uhr

Herr der Ringe Online: Die Minen von Moria - Preview
Zwergisch? Nein, eher riesig!

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Codemasters lud ein nach Hamburg zu einem Vorabbesuch im einst prächtigen Khazad-dûm. Wir haben uns Kamera und Schreibutensil geschnappt und sind dem Ruf in die düsteren Tiefen von Moria gefolgt. Was uns der Herr der "Herr der Ringe Online"-Entwickler, Jeffrey Steefel, dort alles über das erste AddOn verraten hat, das erfahrt ihr hier!
Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser. Hier spricht ihr Redakteur. Wir befinden uns jetzt auf Höhe der Einleitung und geben ihnen nun noch die Gelegenheit, eben jene über die Notausgänge zu beiden Seiten des Artikels zu überspringen und per Direktflug ohne Zwischenstopp zu den Informationen rund ums AddOn zu gelangen. Sprich: Wer aufs Drumherum verzichten will, liest bitte beim Absatz "Es wird gigantisch!" weiter.
Unser knapp 40 Minuten langes Video vom Preview-Event mit jeder Menge Eindrücke aus Khazad-dûm findet ihr übrigens hier auf TrailerWelten. Viel Spaß beim Lesen und Anschauen!

"Sprich Ort und Ziel und steig ein!" - Ein kleines Reisetagebuch
Man verzeihe mir die schlechte Abwandlung der Torinschrift von Moria, aber bevor ich mich den Gefahren der tiefsten Tiefen Mittelerdes stellen konnte, galt es erst eine Gefahr der ganz anderen Art zu überstehen: Eine nervenaufreibende Taxifahrt quer durch die Hansestadt an der Elbe. Nichts Böses ahnend, nahm ich das erstbeste freie Taxi, um vom Hauptbahnhof den - laut Angabe der Veranstalter relativ kurzen - Weg zum Ort des Events zurückzulegen. Als mein rüstiger Fahrer jedoch bei Nennung der Adresse erst einmal ins Grübeln geriet und eine Karte aus dem Handschuhfach hervorzauberte, die dem Aussehen nach ebenso alt war wie der gute Bilbo zur Zeit des Ringkrieges, stiegen erste Zweifel in mir auf. Nachdem er einige unverständliche Worte in seinen Bart gegrummelt und so ziemlich alle Seiten des Straßenverzeichnisses durchgeblättert hatte, war er sich seiner Sache schließlich doch sehr sicher.
Als wir nach etwa 15 Minuten Fahrt allerdings unvermittelt auf die Autobahn auffuhren, hakte ich noch einmal nach, ob er sich wirklich sicher sei, dass das der richtige Weg ist. Er ließ sich aber nicht aus seiner norddeutschen Ruhe bringen und beharrte darauf, dass es die genannte Straße nur einmal in Hamburg gebe und seine Studie der Karte ganz klar ergeben hätte, dass das der schnellste Weg dorthin sei. Ich verließ mich also auf die Erfahrung und vermeintliche Ortskenntnis meines Fahrers und harrte aus. Nachdem wir die Autobahn verlassen hatten, wurde es jedoch erst so richtig interessant. Mein Fahrer bog direkt links ab und stellte schnell fest, dass diese Richtung ausschließlich wieder auf die Autobahn führte, von der wie soeben abgefahren waren. Langsam kamen auch ihm offensichtlich erste Zweifel, ob der Richtigkeit seiner Karte. Furchtlos und ohne mit der Wimper zu zucken wendete er mitten auf der Landstraße, während ich nur betete, dass der Fahrer des auf der Gegenspur herannahenden LKWs gerade kein Nickerchen am Steuer hielt.
Als nächstes folgte die Suche nach der Straße, die laut der antiken Karte genau dort hätte sein müssen, wo wir uns befanden. Und siehe da: Sie existierte auch tatsächlich noch - als Rad- und Wanderweg. Damit war meine Geduld endgültig überstrapaziert und ich griff zum Handy, um vom Veranstalter eine Wegbeschreibung zu erbitten. Google/maps sei Dank konnte ich meinem Fahrer so ein paar Straßen nennen, die ihm ganz offensichtlich mehr sagten. Die Horrorfahrt war aber längst noch nicht vorbei, denn das Ziel hätte kaum weiter von dem Ort entfernt sein können, den mein Fahrer ursprünglich angepeilt hatte. Mit nur einer Hand am Steuer und den eindeutig nicht mehr besten Augen vielmehr auf der Karte als auf der Straße setzte er die Fahrt fort. Mein Angebot, das Lesen der Karte zu übernehmen, wurde zunächst - trotz gelegentlicher Besuche der Gegenspur und Abstechern in Richtung Bordsteinkante - vehement abgeschmettert. Als dann aber zu allem Überfluss auch noch sein Handy klingelte und er schwer damit beschäftigt war, seine "Püppi" wegen irgendetwas zu beruhigen, wurde es mir endgültig zu bunt. Ohne weiter zu fragen, nahm ich mir die Karte, damit mein Fahrer wenigstens eine Hand frei hatte. Wenige Sekunden später zeigte ich ihm zu seinem großen Erstaunen die gesuchte Straße auf der Karte - die "rein theoretisch" etwa zehn Minuten vom Hauptbahnhof entfernt lag. Mit etwa einer Stunde Verspätung erreichten aber auch wir schlussendlich unser Ziel.
Zu seiner Verteidigung sei gesagt: Die Straße "Auf dem Sande" existiert tatsächlich zwei Mal in Hamburg und das Ganze war ihm so peinlich, dass er für das Herumgekurve keine Bezahlung verlangte. An dieser Stelle daher einen schönen Gruß an Herr B. und seine "Püppi" aus Hamburg für die Inspiration zu diesen Zeilen.
Und die Moral von der Geschicht': Steige nie in ein Taxi ohne Navi!

Tief graben und hoch bauen - Oberste Regel der Zwergenarchitekten.

"Es wird gigantisch!"
Trotz der nicht eingeplanten überlangen Taxifahrt verpassten wir zum Glück nichts von der Präsentation des ersten AddOns für Herr der Ringe Online. Turbines Executive Producer, Jeffrey Steefel, gab uns höchstpersönlich eine ausführliche Tour durch die gigantischen Hallen der Minen von Moria. Und "gigantisch" ist in diesem Fall wirklich nicht übertrieben. Dank einer neuen Server-Technologie, die eigens für das AddOn entwickelt wurde, ist es den Designern möglich, enorm große und vor allem enorm hohe Räume zu erschaffen, ohne dadurch Performance-Einbußen hinnehmen zu müssen. Diese Verbesserung macht es möglich, dass Moria nicht aus hintereinander geschalteten Instanzen besteht, sondern komplett von einem zum anderen Ende durchlaufen werden kann. Das macht die Minen von Moria laut Steefel zum größten unterirdischen Schauplatz, den es je in einem Spiel gab.
Die Decke in den gewaltigen Hallen ist nur mit Mühe und Not weit, weit oben überhaupt auszumachen. Hunderte Stufen verbinden die einzelnen Räume und Höhlen miteinander, während blau schimmernde Kristalle für ein kühles, unheimliches Licht sorgen. Man kommt gar nicht umhin, immer wieder mit ehrfurchtsvollem Blick stehen zu bleiben und die architektonische Meisterleistung der Zwerge zu bewundern. Da die Zwerge ihr gesamtes Leben unter Tage zubrachten, ist dort auch für alles gesorgt. Da gibt es eine Halle, die durch Löcher in der Decke mit Sonnenlicht geflutet ist, um so den Pflanzen eines idyllischen Gartens ausreichend Licht zu bieten. Und tief unten gibt es sogar ein ganzes Wasserwerk, das nicht nur zur Trinkwassergewinnung genutzt wurde, sondern auch um die gesamten Minen abzukühlen. So gelingt es Turbine zu verhindern, dass die Minen zu einem eintönigen und langweiligen Gänge-Labyrinth verkommen, sondern abwechslungsreich und dennoch glaubwürdig erscheinen.
Steefel versprach neben diesen prächtigen Bauten der Zwerge aber auch Gänge und Hallen, die in völliger Finsternis da liegen, bis die Spieler selbst Licht hinein tragen. Zu diesem Zwecke wird es Fackeln geben, welche gespenstische Schatten an die Wände werfen sollen. Möglich macht's ein Update der Grafikengine, das dynamische Lichtquellen ansprechend in Szene setzen soll.

"Das AddOn wird sooooooo groß!" - Ein Runenbewahrer mit Eregion im Hintergrund.

Gigantisch sind aber nicht nur die Hallen in Khazad-dûm, sondern auch das AddOn als solches. Um ganze zehn Instanzen machen Die Minen von Moria Mittelerde reicher. Eine davon wird eine 12-Mann-Schlachtzugsinstanz, in der ihr es mit dem mächtigsten Monster der alten Zwergenstadt aufnehmt: Dem Wächter, den wohl jeder aus dem See vor dem Eingang Morias kennen sollte. Genau dort trifft man auch im Spiel das erste Mal auf dieses krakenähnliche Wesen.
Während eine Brigade Bergarbeiter der Zwerge damit beschäftigt ist, den eingestürzten Eingang nach Moria wieder frei zu legen, vertreiben sich die Wachleute die Zeit damit, Steine in das dunkle Gewässer zu werfen. Wer die Bücher oder Filme kennt, weiß, dass das keine gute Idee ist. Das ansonsten totenstille Wasser kommt plötzlich in Bewegung. Der Wächter ist erwacht und greift euch ebenso unvermittelt an, wie er bereits die Gemeinschaft des Ringes überraschte. Zunächst habt ihr diesem uralten Ungetüm nichts entgegenzusetzen. Es fehlt einfach an der richtigen Ausrüstung. Und genau hier kommen die neuen legendären Gegenstände ins Spiel.

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Zwergisch? Nein, eher riesig! Kommentare (5)

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LongdongJohnson

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06.10.2008, 16:54 Uhr

na ja, mich konnte schon lotro nicht wirklich lange begeistern und ich denke nicht dass das neue addon besserung bringt. aber mal abwarten ...

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RohanReiter

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05.10.2008, 10:46 Uhr

Kanns kaum noch abwarte auch jenseits von Moria auf Orkjagd zu gehen. die sollen mal lieber isengart und den weg nach mordor klarmachen. moria wird geil, keine frage, aber ist mir zu sehr in sich abgeschlossen.

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Fotomoloman

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Friendinvite

04.10.2008, 17:12 Uhr

jo, ist nen sehr schönes spiel. aber auf dauer war auch hier die luft raus und es wurde recht langweilig. aber mit dem neuen content wirds auch für die "alleskenner" wieder interessanter. *freu*

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plissken

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Friendinvite

02.10.2008, 08:06 Uhr

Absolute Oberklasse was da Turbine abliefert, das nenne ich mal Addon, nicht so einen halbgaren Mist wie bei einen anderen Spiel! Hmmmm muß überlegen wie das Addon hieß, na egal fällt mir jetzt nicht ein, weiß nur die Abkürzung "BC"

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Gwildor

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Friendinvite

01.10.2008, 17:38 Uhr

Hm da überleg ichs mir nochmal mit dem Lifetime Abonement. ;P

Verdammt, ich muss es mal wieder zocken ^^
Zu genial ist einfach das Flair, dass das Spiel erzeugt.
Mein Lieblingsgebiet waren die Trollhöhen, sieht sehr nice aus und geile Musik ^^

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