Heavy Rain - Test
Nun mit Move-Update
Aber über Fehler verliere ich angesichts der Reihe an superlativfordernden, übrigen Merkmalen dieses Spiels zumindest anfangs noch keine großen Worte. Viel geeigneter wären wohl erst einmal grundlegende Informationen zu diesem ausreißenden Interaktivkino. Im Grunde sollte die Bezeichnung „Interaktivkino“ schon fast reichen, um wenigstens silhouettenhaft zu verstehen, wie es darin zugeht, aber dennoch werde ich nicht überdrüssig, dieses besondere Werk zu beschreiben – spoilerfrei. Es ist keines dieser normalen Beschäftigungsmittel, die sich in aller Regel damit auseinandersetzen, Geschicklichkeit oder Controllerkenntnisse zu fordern. Oder actionhaltige Suppe mit stinkender Innovationsfäule zu liefern. Nein, in diesem Spiel ruht das ganze Potenzial amerikanischer Bewegtbildkultur, das sich viel weniger als gewöhnliche Unterhaltungssoftware präsentiert, denn als frei steuerbarer Film mit wirklich tiefgreifender, spannender Handlung und vielen Quick-Time-Events. Ganz bewusst auf den geistigen Vorreiter des eigenen Studios Fahrenheit aufbauend.
Im Prinzip spielt man einen mehrtätigen Lebensabschnitt vierer Charaktere in der namenlosen, fiktiven Küstenstadt irgendwo in den Vereinigten Staaten von Amerika. Allen voran steht Ethan Mars als besondere Figur im Quartett der ungewöhnlichen Begegnungen, weil man mit ihm die vermutlich intensivsten Szenen durchleben kann und wird. Aber auch Madison Paige, Scott Shelby und Norman Jayden erleben tückische, herzliche, spannende, langweilige und atemraubende Momente, die sie so interessant machen, dass auch sie in die elitäre Riege der Hauptdarsteller gehören. Dennoch bleibt es nur Ethan vergönnt eine Vorgeschichte zu bekommen.
Er ist zu Beginn des „Spiels“ ein verheirateter Vater zweier Kinder, der in einer beinahe erschreckend gewöhnlichen Art aufsteht, sich die Zähne putzt, Duschen geht, ein Bild anschaut, seine Notdurft verrichtet, das Haustier seiner Kinder begrüßt und was man ihm sonst noch alles an Tätigkeiten aufzwingt. Das bisschen Freizeit vom albernen Geschwisterpaar und der vorbereitungsgestressten Mutter, tut ganz gut, um sich mit der unüblichen Wahl der Tastenbelegung auseinanderzusetzen.
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nizzie
14.10.2010, 01:27 Uhr
:>
Zamzamah
13.10.2010, 18:25 Uhr
Ja
nizzie
13.10.2010, 18:17 Uhr
Segaia
13.10.2010, 07:58 Uhr
Und ich frage mich bis heute, warum es das nicht hat... Ein Mario-Game macht man doch schon ganz am Anfang als Übung, wenn man sich mit Gameprogramming auseinandersetzt. Der einzige Grund, warum der Klospüler eine gute Wertung bekommt, ist der Suchtfaktor durch die Gegend zu hüpfen und Pilze zu fressen.
Nach diesem Prinzip sollte wohl jemand mal Giana Sisters Galaxy in die Entwicklung geben.
Jim-West
12.10.2010, 20:35 Uhr
na jedenfalls diese mischung in heavy rain war für meinen geschmack eher nichts
Koibito
12.10.2010, 17:49 Uhr
Ich brauche immer noch ein Horror Game mit Taschenlampe in der Egosicht.
Kansas City Shuffle
19.02.2010, 09:18 Uhr
Schminho
19.02.2010, 08:23 Uhr
denke nicht, dass sich heavy rain sonderlich gut verkaufen wird...
Shoudra
18.02.2010, 18:54 Uhr
wie quietschgurke schon meinte. was ist mit mario? was ist mit diversen adventures wo es weder steuerung in dem sinne noch kampfsystem gibt? einfach nur mit der maus gegenstände und wegpunkte klicken.... das kann von grund auf keine wertung über 90 bekommen?
du solltest bedenken das es verschiedene genres gibt und jedes von diesen schwerpunkte hat die anders gelegt werden.... und bei heavy rain ist es nunmal die story... das "ich spiele einen film" und das scheint ihnen großartig gelungen zu sein... wieso sollten quicktime events gleich ein schlechtes gameplay bedeuten?
das gesamtpaket stimmt und das ist das was zählt :)
und zu: "Da würd ich als Entwickler nur noch solche Games machen, da ich ja dann immer ne hammer gute Bewertung bekomm und es mehr kaufen."
so ein spiel muss man erstmal hinbekommen mit einer story die einen fesselt und quicktime events die nicht nerven ;)
liebe grüße shou
CoolKakashi
18.02.2010, 17:52 Uhr