Heavy Rain - Preview
Ein interaktiver Gefühlskrimi
Durch die zeitliche Verlagerung in die nahe Zukunft hat diese Brille besonders viele Fähigkeiten, die Phorensiker beinahe unnötig macht.
Die angesprochene Bedienung weicht ungewöhnlich für einen so erfolgversprechenden Titel von Standards der üblichen Tastenbelegung ab und ist trotzdem auf Anhieb eingängig. Einige der Besonderheiten sind zum Beispiel, dass die Fortbewegung über die Taste L2 und die Interaktionen mit Gegenständen durch die Führung des rechten Analogsticks erfolgt. Kreisende Gedanken, die als wahrhaftig kursierender Text um den Akteur dargestellt werden, zeigen die zu betätigende Taste direkt neben diesen Buchstaben an. Je nach Gemütszustand des Charakters reagieren die als Text angezeigten Möglichkeiten oder passen sich den äußeren Umständen an. Hat man beispielsweise die Absicht, auf dem Kopf stehend eine Klappe zu öffnen, wird die angezeigte Option auch umgekehrt dargestellt. Ist die Person nervös, bewegen sich die Entscheidungsflächen plakativ hektischer. Eine Taste für schnelles Rennen gibt es nicht und auch alle anderen Begünstigungen für filmuntypische Aktionen wurden wohlwissend aus dem Funktionsfeld des Bediengeräts weggelassen.

Obwohl ich Quick-Time-Events nicht mag und kein absoluter Krimifanatiker bin, liebe ich Heavy Rain schon jetzt. Die innovative Erzählstruktur und Spielweise von Fahrenheit wurde für dieses Spiel noch einmal verfeinert und haben es letzten Endes sogar einen Tick massentauglicher als das erste Werk dieser Art gemacht. Quantic Dream inszeniert auf jede erdenkliche Weise einen interaktiven Film mit spannungsgeladener Geschichte und fein ausgearbeiteten Charakteren. Zur Übermittlung ihrer Gefühlsregungen haben sich die Entwickler besonders perfektionistisch mit Mimiken und Bewegungsanimationen auseinandergesetzt, was in einer fulminanten Reizflut resultiert. Für den Feinschliff eines jeden Kapitels bringen sie zudem auch noch einen orchestralen Musikbeitrag, der der Situation angemessen als Verstärker der Atmosphäre dient und bravourös funktioniert.
Die Tatsache, dass jede Handlung Einfluss auf die Gesamtgeschichte nehmen kann und dadurch einzelne Kapitel freigeschaltet werden oder im Verborgenen bleiben, soll den Wiederspielwert auf einen nahezu hundertprozentigen Wert hieven und der acht bis zehn stündigen Spielzeit viele weitere Momente voller Rührung, Mitgefühl, Freude, Spannung, Leid, Verzweiflung und Psychosen spendieren.
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Arafax
08.02.2010, 17:14 Uhr
lalala ich hör nicht zu ^^°
Leschni
08.02.2010, 12:18 Uhr
Mit Sony als Publisher weniger ;)
Quietschgurke
08.02.2010, 00:01 Uhr
Wenn's nur die beiden Charaktere sind, würd ichs nicht spielen (,um eine Kaufentscheidung zu treffen). Die werfen nur unnötig ein falsches Licht auf das Spiel. Keiner der beiden überträgt Stimmung und Emotionen wie Ethan oder Madison.
Arafax
07.02.2010, 20:09 Uhr
Alurian
07.02.2010, 19:06 Uhr
Es geht. Dürften rund 15-20 Minuten Gameplay sein, wenn überhaupt. Und das ganze ist recht zusammenhanglos. Sind zwei voneinander abgekoppelte Szenerien, einmal spielst Du den Detektiv und einmal den FBI-Agenten. Beides bringt dir eher die Steuerung näher, als die Story zu spoilern... Wer aber gänzlich unbefleckt an das Ganze rangehen will, sollte die Demo vllt lieber nicht beachten... :)
Tadian
06.02.2010, 13:30 Uhr
...Ich weiß einfach nicht ob ich die Demo trotzdem anzocken soll oder nicht... hat die schon jemand gespielt? Wird viel gespoilert?
Quietschgurke
05.02.2010, 20:00 Uhr
Der Schambereich wird allerdings nicht gezeigt. Lediglich die sekundären Geschlechtsmerkmale zwischen Bauchnabel und Kinn sind recht anschaulich präsentiert ;).
Driman
05.02.2010, 19:56 Uhr
Alurian
05.02.2010, 19:50 Uhr
Ich habe mir sagen lassen, anschließend trocken rubbeln darf man sie auch... ;o)
Hyphistos
05.02.2010, 19:30 Uhr