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Hearthstone: Heroes of Warcraft - Einsteiger-Guide und Hilfe beim Deck-Bau

Einsteiger-Guide und Hilfe beim Deck-Bau

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Druide

Als Druide versucht man meist, möglichst unbeschadet die ersten Runden zu überleben. Ab Runde 4 bis 5 wird diese Klasse dann gefährlich. „Anregen“ verleiht zwei Mana für den Zug und erlaubt es, große Diener überraschend frühzeitig zu beschwören. Zusammen mit der Mana-Karte, die man als Zweiter erhält, wäre es daher denkbar, einen „Eisenborkenbeschützer“ mit 8-8 bereits in der dritten Runde zu rufen. Soviel Glück hat man allerdings selten, daher vertraut nicht darauf.

„Klaue“ und „Mal der Wildnis“ sind günstige Möglichkeiten, das Board zu bereinigen, wobei „Mal der Wildnis“ dank Spott im Zweifel beim Deckbau der Vorzug gegeben werden sollte. „Heilende Berührung“ ist mit 8 wiederhergestellten Leben eine verlockende Karte, die aber kaum einen Effekt hat, wenn sie „nur“ auf den eigenen Helden angewandt wird. Seid ihr bereits in einer Lage, in der ihr diese Karte braucht, werden die zusätzlichen Lebenspunkte euer Schicksal nur hinauszögern und selten ändern. Mehr Sinn macht es daher, „Heilende Berührung“ auf große Diener anzuwenden, um z.B. einen „Eisenborkenbeschützer“ wieder zu heilen. Habt ihr keinen Platz mehr im Deck lasst diese Karte weg. „Wildes Brüllen“ eignet sich hingegen für eine Aggro-Strategie, allerdings müssen sich bereits einige Diener auf dem Board befinden, eh diese Karte ihre Wirkung +2 Angriff entfalten kann.

Der Prankenhieb teilt vier Schaden auf ein Ziel aus und einen zusätzlichen Schadenspunkt für jeden weiteren Gegner. Diese Karte gehört in jedes Druiden-Deck und ist ab vier Manapunkte einsetzbar. In Kombination mit einem +Magie-Diener räumt diese Karte das Board regelmäßig leer. Achtet also auch als Gegner eines Druiden darauf, dass ab der vierten Runde diese Gefahr besteht. „Sternenfeuer“ für 6 Mana und 5 Schaden sieht man ebenfalls häufig und der „Eisenborkenbeschützer“ für 8 Mana mit 8-8 und Spott ist ein starker Gegner, den man erst einmal wegräumen muss. Insgesamt eignet sich der Druide eher weniger für Einsteiger, da sein Fokus auf dem Mid- und Lategame beruht. Wollt ihr ihn spielen, dann passt eure Strategie entsprechend an und versucht das Board möglichst freizuhalten, eh ihr eure Stärken ausspielen könnt.

mögliches Druiden-Deck aus Basiskarten:


Hearthstone - Druiden-Deck aus Basiskarten

Als Druide habt ihr Prankenhieb praktisch in jedem Basiskarten-Deck. Schlachtzugleiter und Sturmwindchampions buffen eure Minions.

Jäger

Der Jäger ist eine vielseitige Klasse, die sehr schnell viel Schaden austeilen kann. Ihr habt auch viele Möglichkeiten, das Board sauber zu halten, was einer schnellen, aggressiven Strategie entgegenkommt. „Mal des Jägers“, „Arkaner Schuss“, „Fass!“ und „Mehrfachschuss“ sind hier die Optionen, am wichtigsten ist vermutlich „Fass!“ mit 3 Schaden für 3 Mana, die auf 5 Schaden anwachsen, falls ihr ein Wildtier auf dem Board liegen habt. Mal des Jägers setzt das Leben eines feindlichen Dieners auf 1, was im Lategame sehr gut ist, doch wer schnell agieren möchte, lässt diese Karte eher weg.

Habt ihr „Mehrfachschuss“, müsst ihr mit euren Dienern den Helden angreifen und darauf vertrauen, dass der Gegner es euch gleichtut und mindestens 2 Diener auf den Tisch legt. „Wildtierbegleiter“ kann in einem 2-4 Wyvern enden, der +1 Angriff verleiht, einem Bär, der 4-4 und Spott besitzt, oder einem 4-2 Eber, der über Ansturm verfügt. Für 3 Mana eine sehr gute Karte. Auch der „Hundemeister“ mit seinem Kampfschrei kann ein Spiel drehen, falls ihr darauf achtet, Wildtiere zu spielen. Das „Tundranashorn“ ist selbst nicht sehr stark und im Falle einer Aggro-Strategie nicht ganz einfach einsetzbar. Wer den Ansturm-Vorteil nicht im gleichen Zug nutzen kann, wird nicht lange Spaß an diesem Diener haben. In Kombination mit dem Bussard gespielt, kann es aber sein, dass sich euer Gegner auf den Bussard stürzt, der als Kartenziehmechanik insbesondere mit der Profi-Karte „Lasst die Hunde los!“ enorm mächtig wird. Da fast jeder Jäger „Lasst die Hunde los!“ spielt, müsst ihr auch darauf achten. Insgesamt ist der Jäger ein schwieriger Gegner, der viel Potential besitzt, sich sowohl Karten- als auch Board-Vorteil zu sichern. Die Kombinationen zwischen „Verhungernder Bussard“, „Lasst die Hunde los!“, „Aasfressende Hyäne“ oder auch der „Schlangenfalle“ sind ganz besonders mächtig. Zwar sind diese Karten nicht im Basis-Set enthalten, aber als Gegner eines Jägers müsst ihr damit rechnen.

mögliches Jäger-Deck aus Basiskarten:


Hearthstone - Jäger-Deck aus Basiskarten

Auch wenn der Jäger erst mit Profi-Karten seine wahren Stärken ausspielt, kann man mit dem Basis-Set bereits Siege einfahren.

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