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Plattformen:
NDS
Release:
keine Angabe
Status:
keine Angabe
Publisher:
Activision
Entwickler:
Activision
Genre:
Anderes
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keine Angabe
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keine Angabe
Fanseite:
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Denis Brown | 25.06.2009, 17:00 Uhr

Guitar Hero On Tour: Modern Hits - Test
Muzak to my ears

1 Wertung

Activision weiß, wie man eine Marke bis zum Letzten ausquetscht. Wie auf den Heimkonsolen sucht uns ein Guitar Hero nach dem anderen auf den Handhelds heim. Ja, wenn die DS-Episoden wenigstens etwas taugen würden, könnte man darüber vielleicht hinwegsehen, aber schon die Vorgänger versprachen eher Schmerzen im Handgelenk als Musik in den Ohren.
Eine Trauermär: Nur wenige Sekunden nach dem Einlegen des neuesten Guitar Hero für Nintendo DS werden die Erinnerungen an den letzten Test wach. Diese definieren sich vor allem durch Schmerzen im Handgelenk und unhandliches Fummeln am viel zu kleinen, unergonomischen Guitar-Grip, der für das Rhythmusspiel benötigt wird. Nun ja, zumindest sofern man einen klassischen Nintendo DS oder die "Lite"-Version sein Eigen nennt, denn der DSi hat keinen Gameboy Advance-Schacht, wodurch die Verwendung der Zusatzhardware flach fällt.

Guitar Hero On Tour: Modern Hits funktioniert somit nach den bekannten Regeln. In Buchform aufgeklappt präsentiert euch Nintendos Handheld zur Linken die zu spielenden Noten und zur Rechten eine Gitarre, die ihr per Touchscreen anschlagt. Verbesserungen im Spielsystem sucht man derweil genauso wie Aufwertungen in allen anderen Bereichen, die von unzähligen Testspielern zu genüge kritisiert wurden.

Die grafischen Unterschiede zu den Vorgängern sind marginal. Letztendlich stellt GH On Tour: Modern Hits nur 28 neue Songs und ein paar unbrauchbare Fan-Aufgaben.

Neben der unhandlichen und Krämpfe erzeugenden Peripherie gilt das vor allem für die Soundqualität, die noch immer unter der starken Kompression leidet. Ja, auch ich habe das Review unserer amerikanischen Kollegen (die mit den drei Buchstaben) gelesen, in dem von verbesserter Soundqualität gesprochen wird. Ich weiß aber leider nicht, welches Spiel die da getestet haben. Egal ob über Kopfhörer, über die DS-Lautsprecher oder über eine fein aussteuernde Stereoanlage - alle 28 Tracks in "Modern Hits" rauschen und krächzen ganz genauso wie bei den vorherigen beiden DS-Ablegern. Von Musikgenuss kann nicht im Entferntesten die Rede sein, da die Qualität deutlich unter Radiostandard liegt. Hardwarebedingt oder nicht: Was man hier auf die Ohren bekommt, ist nie und nimmer 40 Euro wert.

Die Karriere wurde erweitert, verlangt aber von euch, die Songs des aktuellen Tiers mehrmals hintereinander zu spielen.

Auch mit den wenigen Neuerungen in der Karriere bekommen die Entwickler von Vicarious Visions die Kurve nicht. Während der vorherige Ableger dank homogeneren Schwierigkeitsgrads zumindest beim Spielaufbau einige Pluspunkte sammeln konnte, geht "Modern Hits" genau den falschen Weg. Die Songs ziehen speziell auf "Experte" unheimlich schnell an und sind zum Teil nicht mehr unterwegs spielbar. Wie man "Bohemian like you" bei diesem Schwall an völlig übercharteten Noten und dem vergleichsweise winzingen Anschlagsfeld auf dem Touchscreen in einem über Schlaglöcher wackelnden Bus schaffen soll, ist mir ein Rätsel. Ich hatte auf der ruhigen Couch schon alle Mühe, den Song zu knacken, und bei späteren Titeln wird es nicht besser. Hier wurde der Sinn und Zweck eines Handhelds offensichtlich ignoriert.

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