Guild Wars Nightfall - Special
Gestern, Heute, Morgen #8
Am 1. April 2007 wurden die Spieler mit etwas Besonderem überrascht. Über Nacht wurden nämlich alle Charaktere einer Geschlechtsumwandlung unterzogen. Weibliche Charaktere waren plötzlich männlich und umgekehrt.
Automatische Turniere
Um den PvP-Aspekt von Guild Wars noch stärker auszubauen, nahm ArenaNet Abstand von den jährlichen Weltmeisterschaften und sporadischen Turnieren und entwickelte das automatische Turniersystem. Hierbei werden regelmäßig stattfindende Turniere veranstaltet, bei denen auch verhältnismäßig hohe Preise vergeben werden.
Razah
Der Held Razah hat schon einiges mitgemacht. Wurde er erst als klassenloser Held vor dem Release angekündigt, wurde aus ihm dann doch ein Ritualist. Am Anfang konnten ihn sich auch nur Spieler holen, die besonders viel Geld auf der Bank hatten, oder in der Domäne der Pein erprobt sind. Denn diesen Helden gab es nur gegen Edelsteine. Glücklicherweise wurde ihm dann gestattet, sich ein neues Heim zu suchen - und er war auch nicht mehr ganz so gierig. Die Spieler, die Edelsteine für ihn ausgegeben hatten, bekamen sie übrigens zurück erstattet.
Mehr Lagerplatz
Nur ein kleiner Satz im Updatetext, aber mit großer Wirkung. Für jedes Kapitel, das man besaß, erhielten die Spieler einen zusätzlichen Truhenreiter von ArenaNet spendiert.
Seelensammlung
„Der Nekro ist tot“ - dieser Satz kam aus den Mündern vieler Nekromanten-Spieler. Wagte sich ArenaNet doch tatsächlich, den unendlichen Energievorrat des Nekromanten anzugreifen. Alles, was bis zu diesem Zeitpunkt starb, spendete dem Nekromanten Energie - egal ob Geister, Tiere oder Gegner. Damit hatte es der Nekromant in Bezug auf das Energie-Management sehr einfach. Er brauchte nämlich gar keines und war damit allen anderen Klassen überlegen. Nun bekam er aber plötzlich nur noch alle fünf Sekunden Energie. Diese Variante wurde dann aber nochmals in die heute bekannte Form (3x Energie in 15 Sekunden) geändert.
Der schwere Modus…
Der schwere Modus sollt eigentlich schon kurz nach Nighfall-Release ins Spiel gebracht werden, kam aber erst im April 2007. Der Grund dafür war, dass immer mehr Ideen in das ursprünglichen Konzept einflossen. Durch den schweren Modus wurde es dann auch möglich, den Sonnenspeer- und Lichtbringer Titel zu maximieren – und das ohne Bug-Nutzung. Obendrein brachte der schwere Modus auch neue Titel, wie die Bezwinger- und Wächter-Titel.
Von nun an konnte man Truhen auch mit Dietrichen öffnen, die man mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit sogar behalten durfte. Die Wahrscheinlichkeit errechnete sich aus dem Schatzjägertitel. Ferner konnten die Spieler von nun an durch Folianten auch Fertigkeiten, die sie auf ihrem Account freischalteten, für jeden Charakter bekommen. Allerdings brachte der schwere Modus auch eine Änderung am Lootsystem. Im schweren Modus gibt es nun mehr und auch bessere Items als im normalen Modus. Zudem war die Droprate von nun an von der Gruppengröße abhängig.
Alternativer Zugang zu Elite-Missionen
Die Unterwelt und den Riss durfte man nur betreten, wenn die Gunst der Götter im eigenen Kontinent aktiv war. Die Tiefe und den Urgozbau indessen nur, wenn die eigene Allianz die Hauptstadt hielt beziehungsweise die entsprechende Allianz dort Taxi spielte. Gerade letzteres war natürlich für viele Spieler recht unfair. Also wurden Schriftrollen eingeführt, durch die man nun jederzeit in die entsprechenden Gebiete darf.
Der zweite Geburtstag
Auch zum zweiten Geburtstag von Guild Wars bekamen die Spieler ein Päckchen ins Inventar gelegt, aus denen neue Minipets schlüpften. Ebenfalls wurde wieder ein Festtagsevent veranstaltet, um den Geburtstag gebührend zu feiern. Dummerweise wollten die Monster zu Beginn jedoch nicht die Kuchen rausrücken. Daher verlängerte ArenaNet damals das Event um einige Tage.





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