Wer will fleißige Handwerker sehn? Crafting in Guild Wars 2

von  • 

22.02.2012, 18:14 Uhr

Der Koch zaubert dann aus Salatblättern und Dressing einen leckeren, frischen Salat, oder brutzelt mit etwas Öl, einer Prise Salz und Pilzen einen kleinen, aber stärkenden Snack. Oder wie wäre es mit einer käsigen Leckerei aus Teigmasse, Eier, Klee und Käse? Immerhin erhält man dadurch für eine halbe Stunde einen Bonus auf die Lebenspunkte, wenn man sich im "Downed"-Modus befindet. Praktisch beim Forschen: Hat man ein Rezept entdeckt und das erste Mal erstellt, dann wird die Anleitung automatisch in eurem Rezeptbuch abgelegt. Zudem bekommt man für das Experiment massig Erfahrungspunkte gutgeschrieben. Die beste Möglichkeit also, schnell in seinem Beruf voranzuschreiten - sofern man die benötigten Materialien hat.

Lohnt sich das Craften?
Wer gleich von Anfang an mit dem Sammeln und Craften beginnt, kann auch mit dem noch jungen Recken die hergestellten Gegenstände gut nutzen. Das gilt nicht nur für die stärkenden Speisen (Buff Food), sondern auch für die erstellten Waffen, Rüstungsteile und Schmuck. So kann man bereits durch die Kombination einer Schneide, eines Schwerthefts und einer Stärke-Inschrift ein Schwert craften, das mehr Schaden anrichtet. Ein Schneider kann bereits zu Beginn nützliche Runen, die man auf Rüstungen anbringen kann, fertigen oder Oberteile der Item-Stufe 10 schneidern, die ebenfalls Boni wie zusätzlichen Schaden oder Lebenspunkte bieten.

Apropos auf Rüstungen anbringen: Ausrüstungen verfügen über Upgrade-Slots, in die man spezielle Items zur Aufwertung legen darf. Diese findet man zum Beispiel beim Erzklöppeln, oder bei Händlern und so fort. Es lohnt sich übrigens generell, immer einen Blick auf die Waren der Event-Händler und anderen NPCs, die man so antrifft, zu werfen. Der ein oder andere bietet ebenfalls Rezepte gegen In-Game-Münzen und Karma an. So entdeckten wir zum Beispiel eine Anleitung für ein "Wooden Sword" und "Eggs Beetletun". Was sich dahinter verbirgt, verraten wir euch nicht. Wie gemein...

Guild Wars 2 - Krait of the Mire Sea: Ein Krait schwebt durch den trüben Mire Sea, auf der Suche nach einer leichten Beute. Bild davor nächstes Bild

Guild Wars 2 - Krait of the Mire Sea: Ein Krait schwebt durch den trüben Mire Sea, auf der Suche nach einer leichten Beute.

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Der Ersteindruck:
In Guild Wars 2 fertigt man also nicht ausschließlich nur für die Tonne, um im Level voranzuschreiten, sondern man kann bereits als kleiner Novize durchaus nützliche Dinge von guter Qualität herstellen. Wie sich das in den fortschreitenden Stufen bis zum Endgame hin weiter gestaltet, konnten wir während des Beta-Events nicht auschecken.

Das Handwerksystem hinterließ bei mir einen guten Eindruck und gerade das Forschen spricht mich unheimlich an. Natürlich wird man nach dem Release sicherlich massig Rezepte im Netz vorfinden, das lässt sich natürlich nicht vermeiden. Es bleibt aber jedem selbst überlassen, ob man sich den Spaß gönnt und selbst forscht, oder ob man sich einfach die Anleitungen aus dem Internet holt.



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KOMMENTARE

  

Nexul

25.02.2012, 21:39 Uhr

Zitat von DominusNecis

DominusNecis schrieb:

Elementarschwert ist tatsächlich sehr schnell gesunken - meiner Meinung nach aber primär deswegen, weil Krieger (die die Schwerter anpassen mussten) als Klasse mit der Zeit nicht mehr so gefragt w... komplettes Zitat anzeigen



Öhhm wohl eher weils mit Nightfall eines der seltensten Items war das nur im Ödland sowie TdP
aufzutreiben war. Mit Eotn aber sogut wie überall in den "neuen" Gebieten aufzufinden ist
sowie mit der einführung der Zaishen-Truhe massenware wurde

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DominusNecis

24.02.2012, 19:15 Uhr


Elementarschwert ist tatsächlich sehr schnell gesunken - meiner Meinung nach aber primär deswegen, weil Krieger (die die Schwerter anpassen mussten) als Klasse mit der Zeit nicht mehr so gefragt war, und Mönche die Schwerter nicht anpassen mussten, um sie als Casterschwert verwenden zu können (meiner Meinung nach ein Manko von GW - könnte man z.B. beim Anpassen zwischen +20% Schaden und +5 Energie o.ä. auswählen, würde der Wert einiger Schwerter/Speere wohl schlagartig wieder steigen).

Trotzdem bin ich der Ansicht, dass die GW1-Ökonomie bestens funktioniert, die Philosophie dahinter finde ich auch sehr unterstützenswert. Man ist nicht darauf angewiesen, dass man Unmengen von Platin/Ectos hat (und somit weniger abhängig von China-Farmern ist, in GW1 ein sehr untergeordnetes Problem; ganz im Gegensatz zu anderen Spielen dieser Branche), und kann trotzdem ohne grössere Probleme an die beste Ausrüstung kommen (rein Werte-technisch gesehen).
Wer den Bonzen in GW1 markieren möchte, kann sich dennoch einen BDS, VS, Froggy o.ä kaufen - man gucke z.B. auf die momentanen Top-Auktionen von GWAH.de; die Dinger sind sehr gefragt. Obwohl die Werte teilweise schlechter sind als bei spottbilligen, dafür nicht ganz so wahnsinnig seltenen & gut aussehenden anderen Items sind.

Klar, man kann sich drüber streiten, ob es gut ist, wenn gedroppte Bosswaffen (allgemein Greenies genannt) meistens verschenkt werden, da dort die Werte fest sind und die Waffe somit praktisch nutzlos/wertlos ist, wenn die Werte nicht gerade den momentanen Waffenmod-Meta entsprechen.
Ich persönlich finde ein solches System aber trotzdem besser, als wenn man erst 500h spielen muss bzw. einem China-Farmer echtes Geld geben muss, um an halbwegs passables Equipment zu kommen. Und ich denke, dass sieht die Mehrheit der Spieler genauso. Wer diesbezüglich "Hardcore" will, der kann in GW1 ja nach wie vor seine Gloves & BDS etc. zusammenfarmen.

@Usul: Sorry für meinen aggressiven Ton gestern... keine Ahnung, was mich da geritten hat. Ausdrücke wie "player driven economy" stören mich aber trotzdem immens; insbesondere, weil sie bei einem Spiel wie GW1 hinten und vorne keinen Sinn ergeben. Für Drops aus Truhen etc. funktioniert das Angebot-Nachfrage-Prinzip unter den Spielern von alleine; ArenaNet mischt sich da nur mittels der Möglichkeit des Anpassens von Waffen rein (um damit Waffen wieder aus dem Handel zu nehmen, sodass die Anzahl vorhandener und handelbarer Waffen nicht strikt monoton zunimmt).
Gegenstände wie seltene Materialien o.ä. (Ectos, Schwarz, Weiss) können zwar beim Händler ge- und verkauft werden, der Ver-/Ankaufspreis wird aber ebenfalls automatisch erhöht/gesenkt, je nach Nachfrage der Spieler beim entsprechenden Händler-NPC. Gewisse Dinge allerdings haben einen Fixpreis (z.B. Herstellungspreis von Materialien beim Kunsthandwerker, Preis für Rüstungen etc.).

Falls die GW2-Ökonomie auch nur annähernd so gut funktioniert wie in GW1, wird dieser Teil des Spiels, der in der Umsetzung ja immer ziemlich heikel ist, ganz sicher kein negativer Punkt des Titels werden.

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Valve

24.02.2012, 15:47 Uhr

wenn die gecrafteten sachen imba sind, craft ich gerne!

aber wenn es eigentlich garkeinen unterschied macht, obs equip gecraftet, von ner quest, oder ob man nackt durch die gegend rennt?

so wie bei WoW in der beta.
schlechtes equip, und man konnte keine mobs 1 level über einen killen, ohne ne pot einzuwerfen.

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Jikan Zanguin

24.02.2012, 00:39 Uhr

Gw1 hatte sicherlich keine gute Ökonomie. Die preise für begehrte Skins fielen meist ziemlich schnell sehr tief (ich sag nur :Elementarschwert) und ein handel war höchstens noch das erste Jahr wirklich gut möglich bzw mit wirklich seltenen Dingen. 99% der Dinge musste man aber so billig verkaufen das es sich mehr lohnte alles an den kaufmann zu verscherbeln und weiterzuspielen als stundenlang irgendwo rumzustehen und seine Sachen zu verscherbeln.

Das beste Craftingsystem hatte ich bisher bei Vanguard. Da musste man noch richtig den Prozess durchführen von Vorbereitung über Verarbeitung bis hin zum fertigen Produkt. Dazu hatte man nur eine begrenzte Anzahl an Aktionspunkte, mit denen man sein produkt verfeinern konnte bzw auf Probleme reagieren konnte. Hatte man zu sehr auf Veredlung gesetzt und konnte den prozess nicht beenden war der ganze Gegenstand wertlos, ansonsten war die Qualität halt davon abhängig wie hoch man das Risiko einging/geschickt mit den Aktionspunkten umging. Wenn sie so ein System einbauen würden, dann würde ich auch nur des craftens willen craften., Aber imo ists mir zu langweilig (das ausprobieren ist zwar ganz nett aber auch nur try and error-Prinzip)

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UsulDaNeriak

24.02.2012, 00:25 Uhr

Zitat von DominusNecis

DominusNecis schrieb:

@Usul: Hast Du überhaupt aktiv GW1 gespielt? Ich bezweifle es, oder Du warst schon lange nicht mehr in Kamadan. Guck' dir mal den Handels-Chat an, da werden haufenweise BDS & VS gesucht/gekauft,... komplettes Zitat anzeigen



nein, GW1 habe ich nicht gepspielt. ich spiele nur MMO und single-player games aber nie Multiplayer-Games / MOs. falls es ANet in Gw1 geschafft hat eine funktionierende economy in einem theme-park hochzuziehen, dann waren sie eine der wenigen ausnahmen, die ich auch einräumte.dann wirds ja hoffentlich auch in GW2 so sein.

pseudointelektuelle fremdworte? welche meinst du denn. ich kann jetzt nur MMO-Slang erkennen und auf den trifft der begriff nicht zu. ausserdem bin ich niemals pseudointellektuell sondern wenn dann intellektuell.

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