Guild Wars 2
Neuer Entwicklerblog: World versus World versus World
Die drei Kontrahenten stehen sich auf einem großen PvP-Schlachtfeld gegenüber, das aus insgesamt vier großen Karten bestehen. Dabei hat jedes Team eine Art "Heimat"-Karte am Randgebiet, während sich die vierte, zentrale Karte (Eternal Battleground) in der Mitte befindet. Auf den Karten können sich über hundert Spieler von jeder der drei Fraktionen, also Server, tummeln.
Auf den Maps befindet sich unterschiedliche Ziele wie Rohstoff-Camps, kleinere Türme oder gar große Keeps, die die Teams einnehmen, besetzen und in Schuss halten. Dadurch verdienen sich die Fraktionen bzw. Server Punkte. Hierbei gibt's nicht einfach nur ein Tauziehen, sondern durch die drei Teams kommt eine ganz andere Dynamik ins Spiel. So können sich zum Beispiel auch zwei Server zusammen schließen, um gegen den Dritten vorzugehen. Auch Belagerungswaffen wie Katapulte und sogar Belagerungs-Golems lassen sich aufbauen, wozu allerdings Baupläne und Rohstoffe benötigt werden. Auch hier ist also Teamarbeit gefordert.
Auch NPCs sind auf den Karten anzutreffen, die die Teams durch Events als Söldner oder Händler anheuern dürfen. Auf den Karten finden sich auch spezielle Artefakte, die man einnehmen und auf dem Altar, die es in jedem Keep in den Grenzbezirken gibt, platziert. Dadurch erhält dann das Team Verstärkungen.
In den World-versus-World-Kämpfen darf man mit jedem PvE-Charakter mitmischen - egal welchen Level der Recke hat. Jeder Charakter unter Level 80 erhält einen Schub und wird einem 80er-Charakter angeglichen. Das Gute dabei: man erhält dennoch Erfahrungspunkte, also ob man im PvE Monster kloppen würde, und macht sogar Beute. Die Justierung kleinerer Charaktere hat aber auch ihre Grenzen. Das bedeutet, dass ein ausgelevelter Stufe-80-Recke dennoch einen kleinen Vorteil durch seine Ausrüstung und seinen Zugang zu den Elite-Skills und anderen nützlichen Items hat, die niedrigstufige Charaktere einfach noch nicht haben.
Weitere Details zum World versus World versus World in Guild Wars 2 findet ihr im Blogeintrag auf www.arena.net. Nehmt euch etwas Zeit, der Beitrag ist lang und enthält jede Menge interessante Informationen.
Bilderstrecke: PvP in Guild Wars 2
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Guild Wars 2 - World versus World versus World - Siege Golem
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Dolan
18.02.2012, 22:34 Uhr
nizzie
18.02.2012, 14:49 Uhr
warum würde ich immer wieder reinschauen wollen wenn das spiel scheiße ist? ich hab mir beispielsweise mortal online gekauft und festgestellt dass er einfach absolut grässlich schlecht ist. seit release nicht mehr reingeschaut, da können die soviel patchen wie sie wollen, das spiel ist und bleibt scheiße.
bei wow gibts immer wieder mal gratis reaktivierungsprogramme und dazu resurrection scrolls (wo man auch wildfremde leute fragen kann ob sie einen einladen, weil die bei darauffolgender abschließung eines abos ebenfalls einen gratismonat bekommen), und bei dem rest nennt man es hilfeschreie in form von "kommt zurück gratis monat unser spiel ist noch nicht (ganz) tot".
davon abgesehen glaube ich nicht daran dass patches ein spiel attraktiver machen. wenn mir wow nicht gefällt, dann gefällt es mir nicht. daran ändern auch 6 jahre patching und ein halbes dutzend addons nichts. natürlich trifft das nicht auf den weinerlichen teil der mmorpg-community zu, die immer damit drohen ihr abo zu kündigen weil klasse x op und klasse y ein totales opfer ist. die dagegen kommen und gehen, das stimmt.
klar ist b2p ne feine sache. wer will bitte extra monatliche gebühren zahlen wenns auch ohne geht. wir werden ja sehen wie arenanet damit über die runden kommt, und im besten fall beeinflusst das das gesamte genre (das ohnehin schon einen wandel zu mehr f2p durchmacht).
Jikan Zanguin
18.02.2012, 14:38 Uhr
nizzie
18.02.2012, 13:15 Uhr
die aussage würde stimmen wenn gw2 f2p wäre. 50 euro verschwendet man ebenfalls bei p2p, und mehr als einen monat brauche ich nie um festzustellen ob ein spiel was taugt oder nicht. wenn du natürlich erst sechs monate subscription bezahlen musst um dich dann zu entscheiden ob es suckt oder spaß macht - dann hast du entweder probleme dich zu entscheiden, oder du lügst dir im nachhinein selber was vor. kein vernünftiger mensch spielt ein mmorpg für drei monate, und kommt dann am ende zu dem schluß dass es scheiße ist.
und zu WAR: das spiel klang AUF DEM PAPIER richtig gut. all die gw2 fanboys wollen das natürlich nicht wahrhaben, aber noch so jeder mmorpg-fail sah auf dem papier ganz toll aus, genauso wie gw2.
aber gw2 wird ja anders.. was besonderes.. die wissen was sie machen.. blabla.. selbes trauerspiel alle paar monate.
*setzt sich die anti-nestro-flamebrille auf*
Jikan Zanguin
18.02.2012, 12:51 Uhr
Asura-Gnome
mensch-Mensch
Ist doch nicht schlimm daran wenn die Rassen einen wiedererkennungswert haben. Immerhin will ich die ja glei einordnen können und nicht als erstes überlegen müssen, was dieses merkwürdig geformte Gestalt darstellen soll. Viel wichtiger ist doch, wie gut die Geschichte der Rassen ausgearbeitet ist, denn dort erkennt man am besten wie tiefgründig die Rasen sind. Du kannst dir ja die Rassenhintergründe hier :http://gw2.onlinewelten.com/articles,id106,0,rassenueb
ersicht.html durchlesen und dann nochmald rauf antworten ob du die Rassen immernoch als steroetypisch bezeichnen würdest.
Was das Zergen angeht im WvWvW: da stimme ich Nestro zu. Man muss ja nicht immer einfach allem ein Riegel vorschieben, man kann ja einfach versuchen die anderen Sachen (hier halt das aufpslitten) attraktiver zu machen.
Nestro
18.02.2012, 12:30 Uhr
Ich mache mir da erstmal nicht allzu viel Angst, da das finanzielle Risiko auf meiner Seite wegen B2P eher gering ist. Absoluter Crap kann es nicht werden, denn selbst wenn gezergt werden würde ohne Ende ist das WvW auf dem Papier schonmal besser als das von WAR durch die Eroberungspunkte verschiedenster Größe, die erhöhte Anzahl aller Eroberungspunkte deswegen, die Existenz von Heimatzonen mit den Artefakten und dem Resourcensystem mit dem freien Belagerungswaffenbau.
Ein oPvP in dem Zergen unmöglich ist wäre kein echtes oPvP, denn schließlich muss es zu einer freien Spielerdynamik kommen. Das einzige was man machen kann, machen sie bereits: Anreize schaffen für kleinere Kampfverbände, großer Abstand zwischen den Eroberungspunkten, Resourcensystem welches großflächig geschützt werden muss, etcpp. Das fragmentiert den Zerg schonmal sehr, wenn er es überhaupt zu etwas bringen will. Zumindest werden Leute wie wir schon ihren Platz im Gesamtgeschehen finden, wie wir den Feindzerg umgehen und zermartern können. Ohnehin interessiert mich das "kleinere" Harassment(aus SC)-Scharmützel am Rand welches die Ökonomie stark beeinflusst mehr, als in der "großen Traube" vielleicht 0,01% des Gesamtschadens verursacht zu haben.
Das Hauptproblem (und vermutlich der Hauptgrund warum es zum Zergen kommt) ist der Organisationsaufwand der eigenen Streitkräfte. Wäre also cool wenn A-Net dahingehend optimierte, dass dieses schon im WvW irgendwo integriert ist: z.B. indem es schon eine Belohnung gibt wenn man einem Squad (wie in BF) beitritt, und die Squadleader Befehle erteilen könnten, für dessen Ausführung es dann wie in BF extra XP gibt, + integriertem Voicechat.
Dann fehlt nur noch ein politisches Übersichtssystem, wo die Anzahl kämpfende Spieler je Welt und deren aktuelle Siegwertung angezeigt wird, und man temporäre Allianzen zur Wahl stellen kann. Genau das ist das komplizierte: Wie sieht die Kampfdynamik bei einem 3-Fraktionen oPvP aus? Verbünden sich immer die Schwächeren? Wie sollen die Siegwertungspunkte in Allianzen verteilt werden?
kalthorak
18.02.2012, 12:06 Uhr
Und da muss man einfach mal abwarten, wie es sich dann wirklich live verhält. Spieler verhalten sich in der Regel ja nie genau so, wie es die Entwickler erwartet haben. Und gerade im PvP sucht man immer den eigenen Vorteil.
Die Zusammenlegen von Shards ist immer sehr problematisch: vom Marketing ist das immer der Supergau, denn damit wird immer verbunden, dass das Spiel nicht so läuft, wie es soll. Ich denke nicht, dass Arenanet nur wegen PvP die Server zusammenlegen würde. Von Problemen bei doppelten Charakter- und Gildennamen möchte ich gar nicht erst anfangen.
Nestro
18.02.2012, 10:46 Uhr
Aufgrund der Serverarchitektur die auch schon in GW1 zum Einsatz kam, kann ich mir leicht vorstellen, dass sie unterbevölkerte Shards leicht und schnell zusammenlegen können. Wie unten von mir angeführt, hat ArenaNet das WvW jedoch so designet, dass Zergen im Allgemeinen keine optimale Siegstrategie darstellt.
Aber aufgrund sozialer Gruppendynamik wird es wohl sehr oft zu einem Zerg kommen, denn nicht jeder ist bereits in einer taktischen Struktur (Gilde, oder im TS von Freunden) eingebunden, so dass sich diese Spieler an dem nächstgrößeren Haufen orientieren werden.
Ich werde mir zumindest 2 Chars erstellen. Einen der alleine überleben kann und scoutet (Dieb) und einen Frontkämpfer für die größeren Schlachten (Krieger).
kalthorak
18.02.2012, 09:13 Uhr
Und das Ende vom Lied ist, dass Spieler gezielt auf die schon vollen Server rerollen werden und die schon leeren Server noch größere Probleme haben...
Mich interessiert ja gar nicht, wer den längsten hat. Nur macht es halt überhaupt keinen Spaß, wenn man über die Gegner nur hinwegfegt und genauso wenig macht es Spaß, wenn man nur abgefarmt wird.
Kull
18.02.2012, 03:13 Uhr
Allerdings würd ich das doch gerne mal in Aktion sehen und mehr Infos zur Koordination zwischen den Fraktionen hören. Denn das ganze klingt ein bißchen wie damals Warhammers "Tiers" in groß - und da wurde halt nur gezergt.
Schade find ich auch, daß das im Endeffekt nur großes Arenaplay ist und die "Eternal" Battlegrounds nicht wirklich persistent sind. Jedenfalls wäres klasse, wenn dieses World-PVP eine Auswirkung auf die Server über diese 2 Wochen hinaus hätten.