Grotesque Tactics: Evil Heroes - Test
Nicht nur komisch, sondern witzig
Das genaue Gegenteil also von unserem Drake, der seine schmächtige Gestalt in schwarzen Klamotten durch die Lande schleppt. Aber da sich ja Gegensätze magisch anziehen, werden sich die beiden schnell einig, dass einzig und allein Drake die Welt vor der Herrschaft der Dark Church, einer dunklen Sekte unter der Führung der Mutter Gottes, retten kann. So macht sich das ungleiche Duo also auf den Weg, um eine schlagkräftige Truppe gegen den scheinbar übermächtigen Gegner auf die Beine zu stellen.
Entwickler Silent Dreams spielt bewusst mit den Klischees der RPGs und setzt diese auf groteske und humorvolle Art in Szene, wie ich es in keinem anderen Spiel erlebt habe. So ziemlich jeder Dialog versucht dem Spieler ein Lachen zu entlocken und immer wieder wird das Genre auf den Arm genommen. So kommt in Drake schon während des Tutorials die Frage auf „wieso zum Teufel ein Pilz Gold fallen lassen sollte“? Die Antwort ist präzise und einleuchtend: Dieser Pilz muss einen Händler gefressen haben.
So schafft es der Holy Avatar langsam Drake die Augen für das Wesentliche zu öffnen und ihm die besten Leute für den Auftrag seines Lebens näher zu bringen. Da die gesamte Armee von der Dark Church zerschlagen wurde, muss Drake nämlich einen Schlachttrupp aus Mördern, Dieben und Schurken zusammenstellen. Natürlich dürfen bei dieser Truppe die Jungfrauen nicht fehlen. Zum Glück hat der Holy Avatar die goldenen Regeln für die Jungfrauen im Kopf und so dauert es nicht lange, bis ihr eine findet: Umkreist von vielen Gegnern wartet Candy, nur in wenige Stofffetzen gehüllt, auf die Rettung durch einen Helden.





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