Grand Ages: Rome - Test
Veni, vidi, vici!?
Aber natürlich ist aller Anfang schwer, und bevor ihr triumphal in die Metropole am Tiber einziehen könnt, beginnt das Abenteuer auf der unscheinbaren Baleareninsel Cabrera, wo es zum ersten Mal Statthalterqualitäten unter Beweis zu stellen gilt. Was man darunter zu verstehen hat, wird von den fünf zur Auswahl stehenden Familien natürlich ganz unterschiedlich ausgelegt. Die Prioritäten und Strategien der Adelshäuser variieren zwischen Handwerkskunst, Handel, Populismus, Wissenschaft und roher Gewalt. Je nachdem also, ob ihr euch als machiavellistischer Machtpolitiker, geschickter Händler oder geliebter Volkstribun behaupten wollt, schließt ihr euch einem Hause an. Nachdem diese Entscheidung getroffen ist, geht es schnurstracks in die römische Provinz, um sich die ersten Sporen -Verzeihung - Denarii zu verdienen.
Dabei wird pro Mission zwischen Pflichtaufgaben und wünschenswerten Errungenschaften unterschieden. Das Erfüllen der Hauptziele ist essentiell für das erfolgreiche Vorankommen; die Nebenaufgaben lassen die Kasse klingeln und erweitern das persönliche Vermögen. Geld, das ihr gut gebrauchen könnt, um Felder, Weinberge, Steinbrüche oder sonstige Anwesen zu erwerben, die dann durch zusätzliche Ressourcen die kommenden Aufgaben vereinfachen. Darüber hinaus erhält man nach absolvierten Missionen Fähigkeitspunkte, mit denen man sich verschiedenste Fertigkeiten aneignen kann, die den Aufbau einer Stadt oder ihrer Verteidigung gleichsam erleichtert. So ist beispielsweise schnelleres und kostengünstigeres Errichten von Häusern ebenso erlernbar wie die verbesserte Ausbildung aller aufgestellten Truppen.
Aber bevor es ans Kämpfen und Erobern geht, gilt es zunächst einmal die Grundbedürfnisse eurer Untergebenen zu befriedigen, denn die wollen nicht am Daumen lutschen, sondern ordentlich was zwischen die Beißerchen bekommen. Luft und Liebe reichen auch den eher anspruchslosen Plebejern nicht, und auch vor 2000 Jahren hieß es: Ohne Mampf kein Kampf. Damit die Bevölkerung nicht hungern muss, könnt ihr Weizenfarmen anlegen, die sich in der Nähe eines Feldes befinden müssen. Sind Mühle und Bäckerei ebenfalls zugegen und die Wasserversorgung mittels Aquädukt sichergestellt, gibt es Brot für die Massen. Fleisch über Schweinefarmen und Fleischereien sowie Wein und Fisch werden ganz ähnlich produziert und decken jeweils den Bedarf der sie umgebenen Wohnblöcke.
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