Ghostbusters: Das Videospiel - Test
Who you gonna call?
Bekannter Stoff
Um euch aufzuklären: Für die Entwicklung der Wii-Version von Ghostbusters: The Video Game zeichnet mit Red Fly Studios ein anderes Team verantwortlich als bei den HD-Ablegern. Euch erwartet auch keine 1:1-Portierung, sondern vielmehr eine Art „Überarbeitung“ samt Kompromisslösungen hinsichtlich der Wii-Technik. Im Klartext heißt das so viel, dass ihr prinzipiell dasselbe Spiel vor die Nase gesetzt bekommt, das inhaltich einige marginale Änderungen mit sich bringt. Diese beschränken sich meist auf das Leveldesign sowie die Platzierung diverser Figuren. So besucht ihr zwar größtenteils dieselben Schauplätze wie zum Beispiel die Bibliothek, doch einige der Geister begegnen euch an einer anderen Position oder glänzen im schlimmsten Fall sogar mit Abwesenheit. Wer die anderen Versionen nicht kennt, dem fällt dies logischerweise gar nicht auf. Fairerweise wollten wir es dennoch an dieser Stelle erwähnen.
Die Story bleibt unangetastet: Ihr schlüpft in die Rolle eines jungen Geisterjägers, der dem Team von Spengler, Venkman & Co. zwei Jahre nach den Ereignissen des dritten Kinofilms beigetreten ist und ab sofort sein Können unter Beweis stellen muss. Das ist auch bitter nötig, denn abermals wird New York von zahlreichen paranormalen Erscheinungen heimgesucht. Fans der ersten Stunde seien beruhigt: Ihr bekommt nicht nur neue Aufgaben vorgesetzt, sondern feiert auch ein Wiedersehen mit Slimer, dem Marshmallow-Mann und anderen bekannten Charakteren. Schade nur, dass gerade diese Passagen etwas überhastet und hektisch inszeniert wurden, so dass ihr diese fast schon nostalgisch angehauchten Momente nicht so recht genießen könnt.
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