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Test zum Spiel: Geheimakte Tunguska Spiel-Test

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Plattformen:
NDS, PC, Wii
Release:
Nintendo DS: 25. April 2008
PC: 01. September 2006
Wii: 25. April 2008
Status:
Released
Publisher:
Animation Arts
Entwickler:
Deep Silver
Genre:
Adventurespiel
USK:
Ab 6 Jahren
Offizielle Seite:
tunguska-game.com
Fanseite:
keine Angabe
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Jan Ellers | 14.09.2006, 17:06 Uhr

Geheimakte Tunguska - Test
Das Comeback der Adventures

1 Wertung

Lange wurde das Adventure Genre für tot gehalten, mit Ankh kam ein beliebtes Adventure auf den Markt, nun will Geheimakte Tunguska ähnlich erfolgreich sein.
Es ist der 30. Juni 1908, eine riesige Explosion erschüttert die Tunguska Region. Auf einem Gebiet von über 2.000 km² wurden rund 60 Millionen Bäume umgeknickt. Die Explosion musste die 1150fache Stärke der Hiroshima Bombe gehabt haben, doch nun kommt das Beste: Keiner weiß, was wirklich geschah. Viele Theorien ranken sich um das Ereignis, einige vermuten einen Meteoriteneinschlag, doch es wurden nie Überreste davon gefunden. Eine alternative Theorie vermutet einen vulkanähnlichen Ausbruch, doch auch dies ist unwahrscheinlich. Gibt es einen besseren Hintergrund für ein Spiel?

Wohl kaum, aber dennoch geht es in Geheimakte Tunguska nicht nur um das Ereignis. Vielmehr geht es darum, dass die Hauptprotagonistin Nina Kalenkow ihren Vater sucht. Er ist Naturwissenschaftler und arbeitet in einem Museum. Als Nina ihn eines Tages besuchen will, ist er verschwunden und die Suche beginnt. Kurz darauf trifft sie Max, einen Kollegen ihres Vaters. Im Verlauf des Spiels wird er Nina bei ihrer Suche, die immer mehr durch mysteriöse Umstände erschwert wird, helfen.

Es tauchen mysteriöse Männer in dunklen Roben auf und Nina reist durch die ganze Welt, um ihren Vater zu suchen. Die Reise führt sie unter anderem in die Tunguska Region, in der Sibirischen Tundra, nach Kuba und Irland. Für abwechslungsreiche Schauplätze ist also gesorgt.Geheimakte Tunguska ist ein klassisches Point and Click Adventure, man steuert mit der Maus eine Person durch die Schauplätze, sammelt Gegenstände auf, kombiniert sie miteinander und wendet sie an. Natürlich gibt es auch klassische Rätsel wie man sie aus Myth kennt, einmal muss beispielsweise ein Kompass mithilfe von magnetischen Gegenständen in vier Positionen einrasten bevor es weitergeht oder ein Tresor mit wichtigen Dokumenten lässt sich erst öffnen wenn alle Lichter durch richtige Klicks auf dem Bedienfeld ausgeschaltet wurden.

Genre-Neulinge werden aber nicht im Regen stehen gelassen. Deep Silver und Animation Arts haben dafür gesorgt, dass auch die noch etwas unbedarften Spieler sich im Spiel zurechtfinden. Da wäre einmal der "Snoop Key", mit einem Druck auf die Leertaste enthüllt er alle Hotspots der aktuellen Szenerie und erspart so das Abfahren des Bildschirms mit der Maus auf der Suche nach Gegenständen mit denen interagiert werden kann. Dann gibt es noch ein Tagebuch in dem man immer nachlesen kann, wo man sich gerade befindet und wie der Handlungsstrang verläuft. Für Rätsel gibt es ein extra Kapitel. Dort sind immer Tipps zum aktuellen Rätsel zu finden, die das Lösen vereinfachen.

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