Gears of War - Test
Der Tag der Wahrheit!
An Action mangelt es ganz sicher nicht. Der Spieler wird durch Taktik und Spannung permanent an den Bildschirm gefesselt.
Im gesamten Spiel geht es dabei recht taktisch zur Sache, denn wer einfach stupide drauf los rennt hat eigentlich schon verloren. Es geht immer wieder darum, sich eine möglichst gute Deckung zu suchen, von der man die Gegner am besten beschießen kann. An dieser Stelle kommt ein recht hilfreiches Steuersystem zum Einsatz, denn die wichtigsten Dinge werden mit der A-Taste gemacht. Drückt der Spieler einmal kurz darauf, springt die Figur in die gewünschte Richtung. Hält man die Taste aber länger, legt der Charakter einen Sprint ein. Bedeutender ist aber die Deckungsfunktion, denn per Knopfdruck lehnt sich der Spieler an eine Mauer und kann von da aus weitermachen. Hier muss die Schultertaste betätigt werden, damit es von der Third-Person-Ansicht zum Zoom geht, denn so können die Feinde besser beseitigt werden. Die Steuerung selbst wirkt an keiner Stelle überladen und geht durch das neue System wirklich gut von der Hand.
Die Mischung aus Ballerspaß und taktischen Manövern ist wirklich gelungen, so dass es an keiner Stelle langweilig wird. Dies liegt auch an der hervorragenden KI der Locust, denn diese stehen nicht, wie in vielen anderen Shootern, blöde im Weg herum. Sie gehen nämlich ebenfalls in Deckung und nutzen jede Gelegenheit um weiter vorzustürmen. Das Spektrum der Gegner ist riesengroß, wodurch es einem an Abwechslung nie mangelt, denn nicht jeder Feind kann mit Waffengewalt besiegt werden. In einem Abschnitt gibt es beispielsweise eine Berserkerin. Dieses Ungetüm kann nicht sehen und greift daher nur an, wenn es etwas hört. Deshalb muss das Biest in die richtige Richtung gelenkt werden, damit das Monster mit seinem Angriff verschlossene Türen öffnet. Hier haben sich die Entwickler unglaublich viel Mühe gegeben, denn so viele verschiedene Aufgaben gibt es in einem Shooter selten zu bestaunen. Der Spieler muss sich seinen Weg teilweise sogar mit einem motorisierten Vehikel durch einige Gegenden bahnen, selbst hier ist die Kulisse großartig gelungen. Einziger Wermutstropfen an dieser Stelle ist, dass die Einzelspielerkampagne in recht kurzer Zeit durchgespielt ist. Mal abgesehen von den unterschiedlichen Missionszielen und verschiedenen Aufgaben, sind auch die Waffen hervorragend gestaltet worden. Die Standardwaffe der Soldaten verfügt nämlich sogar über eine Motorsäge, wodurch auch der Nahkampf gesichert ist. Hier darf man aber auf keinen Fall zimperlich sein, denn wird eine Bestie mit einem solchen Gerät bearbeitet, spritzt das Blut förmlich an den Bildschirm. Eine weitere innovative Waffe ist der sogenannte Hammer der Morgenröte. Richtet der Spieler den Laser des Hammers auf einen Feind mobilisiert sich durch Satelliten aus dem Weltraum ein Strahl der Zerstörung, der sogar noch gesteuert werden kann. Dies funktioniert aber nur im Freien und auch dort lässt der Strahl nach kurzer Zeit nach, wodurch erst wieder ein Gegner anvisiert werden muss, um die Waffe einzusetzen.
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mordadella
21.11.2006, 13:54 Uhr
Alexander Glup
20.11.2006, 19:44 Uhr
Sturmfalke
20.11.2006, 12:56 Uhr
[SX]>Team_King-Unreal
19.11.2006, 19:40 Uhr
ich habe das spiel für 70€ aus der schweiz bestellt und muss dazu mal was los werden!
Leder cent der 70€ ist das spiel wert, ich habe schon viel gespielt und bin in der esports scene tätig aber an das spiel kommt vom grafischen wie taktischem gameplay nichts ran. Man sagt bekanntlich "shooter mit controller ist nichts" bei diesem spiel macht es auch mit controller einen wahnsinns spass! Und wie beschrieben fesselt es an den fernseher, ich kann es nur weiter empfehlen! MFG King