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Test zum Spiel: Gears of War Spiel-Test

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Plattformen:
XBox 360
Release:
XBox 360: 17. November 2006
Status:
keine Angabe
Publisher:
Microsoft
Entwickler:
Epic Games
Genre:
Shooter
USK:
Keine Jugendfreigabe
Offizielle Seite:
gearsofwar.com
Fanseite:
keine Angabe

DISKUSSIONEN zum SPIEL

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Daniel Dyba | 19.11.2006, 17:42 Uhr

Gears of War - Test
Der Tag der Wahrheit!

1 Wertung

Lange mussten wir auf den heißersehnten Shooter Gears of War warten und nun ist er endlich da. Wir haben den Xbox 360-Titel gründlich unter die Lupe genommen.
Seit dem Start der Xbox 360 im letzten Jahr wurden einige Spiele besonders erwartet. Der Shooter Gears of War gehört zweifelsohne dazu. Der Titel ist in Deutschland zwar nicht erschienen, doch trotzdem pilgerten zahlreiche Spieler zum Importhändler des Vertrauens und haben sich den Titel in das heimische Wohnzimmer geholt. Das Spiel bringt natürlich auch eine Geschichte mit sich, die schnell erklärt ist. So herrschte vor einigen Jahren noch Frieden auf der Erde, bis zu dem Tag, als die Locust-Horde angriff. Die fiesen Schurken haben unzählige Menschen und Gebiete vernichtet. Aus diesem Grund haben die Menschen Waffen eingesetzt, um die Locust und alle eingenommenen Städte zu vernichten. Nun kämpfen die Überlebenden an der Front, um endlich diesen Krieg zu beenden. Dabei schlüpft der Spieler in die Rolle von Marcus Fenix, der wegen Befehlsverweigerung im Gefängnis einsitzt. Doch er wird befreit und muss sich von nun an wieder als Soldat mit seinem Team durch die Gebiete kämpfen und die Feinde in die Flucht schlagen.

An Action mangelt es ganz sicher nicht. Der Spieler wird durch Taktik und Spannung permanent an den Bildschirm gefesselt.

Nachdem die DVD in das Laufwerk eingelegt und die Einzelspielerkampagne ausgewählt wurde, verläuft der Einstieg recht schnell. Man startet genau an der Stelle, als der Charakter aus dem Gefängnis befreit wird. Dieser Ort wird zu allem Übel auch noch angegriffen, weshalb es ziemlich schnell zur Sache geht. Doch bevor die Kontrahenten zum Angriff ansetzen, werden einem in einem kleinen Tutorial noch die wichtigsten Befehle beigebracht, die der Spieler zum bitteren Überleben benötigt. Das Ziel im Spiel ist recht simpel, so werden einem von der Hauptzentrale immer wieder neue Aufgaben über Funk mitgeteilt, die dann bewältigt werden müssen. Dazu muss sich der Charakter samt seines Teams durch die eindrucksvollen Level begeben. Doch das wird einem nicht gerade leicht gemacht, denn an jeder Ecke warten die Locust darauf einem das Leben schwer zu machen.

Im gesamten Spiel geht es dabei recht taktisch zur Sache, denn wer einfach stupide drauf los rennt hat eigentlich schon verloren. Es geht immer wieder darum, sich eine möglichst gute Deckung zu suchen, von der man die Gegner am besten beschießen kann. An dieser Stelle kommt ein recht hilfreiches Steuersystem zum Einsatz, denn die wichtigsten Dinge werden mit der A-Taste gemacht. Drückt der Spieler einmal kurz darauf, springt die Figur in die gewünschte Richtung. Hält man die Taste aber länger, legt der Charakter einen Sprint ein. Bedeutender ist aber die Deckungsfunktion, denn per Knopfdruck lehnt sich der Spieler an eine Mauer und kann von da aus weitermachen. Hier muss die Schultertaste betätigt werden, damit es von der Third-Person-Ansicht zum Zoom geht, denn so können die Feinde besser beseitigt werden. Die Steuerung selbst wirkt an keiner Stelle überladen und geht durch das neue System wirklich gut von der Hand.
Die Mischung aus Ballerspaß und taktischen Manövern ist wirklich gelungen, so dass es an keiner Stelle langweilig wird. Dies liegt auch an der hervorragenden KI der Locust, denn diese stehen nicht, wie in vielen anderen Shootern, blöde im Weg herum. Sie gehen nämlich ebenfalls in Deckung und nutzen jede Gelegenheit um weiter vorzustürmen.

Das Team steht in Gears of War im Vordergrund, weshalb der Spieler nur sehr wenige Passagen allein bewältigen muss.

Das Spektrum der Gegner ist riesengroß, wodurch es einem an Abwechslung nie mangelt, denn nicht jeder Feind kann mit Waffengewalt besiegt werden. In einem Abschnitt gibt es beispielsweise eine Berserkerin. Dieses Ungetüm kann nicht sehen und greift daher nur an, wenn es etwas hört. Deshalb muss das Biest in die richtige Richtung gelenkt werden, damit das Monster mit seinem Angriff verschlossene Türen öffnet. Hier haben sich die Entwickler unglaublich viel Mühe gegeben, denn so viele verschiedene Aufgaben gibt es in einem Shooter selten zu bestaunen. Der Spieler muss sich seinen Weg teilweise sogar mit einem motorisierten Vehikel durch einige Gegenden bahnen, selbst hier ist die Kulisse großartig gelungen. Einziger Wermutstropfen an dieser Stelle ist, dass die Einzelspielerkampagne in recht kurzer Zeit durchgespielt ist. Mal abgesehen von den unterschiedlichen Missionszielen und verschiedenen Aufgaben, sind auch die Waffen hervorragend gestaltet worden. Die Standardwaffe der Soldaten verfügt nämlich sogar über eine Motorsäge, wodurch auch der Nahkampf gesichert ist. Hier darf man aber auf keinen Fall zimperlich sein, denn wird eine Bestie mit einem solchen Gerät bearbeitet, spritzt das Blut förmlich an den Bildschirm. Eine weitere innovative Waffe ist der sogenannte Hammer der Morgenröte. Richtet der Spieler den Laser des Hammers auf einen Feind mobilisiert sich durch Satelliten aus dem Weltraum ein Strahl der Zerstörung, der sogar noch gesteuert werden kann. Dies funktioniert aber nur im Freien und auch dort lässt der Strahl nach kurzer Zeit nach, wodurch erst wieder ein Gegner anvisiert werden muss, um die Waffe einzusetzen.

1 Wertung




Der Tag der Wahrheit! Kommentare (4)

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mordadella

21.11.2006, 13:54 Uhr

ich hab keine xbox aber spiele es bei einem freund per splitscreen und es macht nur laune jedewertung unter 90& wäre ein schlechter witz.

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Alexander Glup

20.11.2006, 19:44 Uhr

Naja, das Spiel ist schon verdammt gut und mit 96% kann man fast perfekt dazu sagen... ne ist eigentlich perfekt :)

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Sturmfalke

20.11.2006, 12:56 Uhr

ja, alles richtig erkannt. ich hätte sogar 98% gegeben ...

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[SX]>Team_King-Unreal

19.11.2006, 19:40 Uhr

Hallo,
ich habe das spiel für 70€ aus der schweiz bestellt und muss dazu mal was los werden!
Leder cent der 70€ ist das spiel wert, ich habe schon viel gespielt und bin in der esports scene tätig aber an das spiel kommt vom grafischen wie taktischem gameplay nichts ran. Man sagt bekanntlich "shooter mit controller ist nichts" bei diesem spiel macht es auch mit controller einen wahnsinns spass! Und wie beschrieben fesselt es an den fernseher, ich kann es nur weiter empfehlen! MFG King

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