gamescom - Special
gamescom-Highlights: Abschließend geben wir unseren Senf
Jörn
Es gibt für mich kein Spiel, das wirklich aus der Masse herausstach. Ich freue mich auf jeden Fall tierisch auf RAGE, das allerdings leider erst nach der nächsten gamescom in unseren Läden zu kaufen ist. Zudem macht Deus Ex: Human Revolution einen super Eindruck, obwohl ich erst eine kurze Mission bestaunen durfte. Die vielen Möglichkeiten, die dem Spieler geboten werden, sein Ziel zu erfüllen und dafür auch verschiedene Spielprinzipien zu verbinden, sind genau mein Ding.
Was mir allerdings viel mehr als ein einzelner Titel gefallen hat, waren die unglaublich vielen Koop-Spiele, die auf der Messe vorgestellt wurden. Ob Dungeon Siege 3, Hunted, F.3.A.R. oder HdR: Der Krieg des Nordens und so weiter – die Entwickler schlagen für mich den richtigen Weg ein, denn davon kann es meiner Meinung nach nicht genug geben. Was gibt es schöneres an einem Spiel, als es nicht nur alleine in seinem Zimmer durchzusuchten, sondern gemütlich mit einem Kumpel Online oder auf der Couch und dem damit verbundenen höheren Spaßfaktor, zu genießen?
Markus
Auch mein Resümee fällt etwas gespalten aus. Vom veranstalterischen Rahmen der Messe war ich etwas enttäuscht. Hätte man die gezeigten Spiele ausgeblendet, ich hätte auf den ersten Blick nicht sagen können, ob wir uns im Jahre 2009 oder doch 2010 befinden. Worauf ich hinaus will: Ich hatte auf einige Veränderungen gehofft, die den doch recht unterkühlten Charakter der Kölner Messe besser wettmachen, und das Spiele- und Event-Flair mehr in den Mittelpunkt rücken – und damit meine ich nicht grölende Moderatoren die nutzlose T-Shirts in die geifernde Menge werfen oder ohrenbetäubende Musik. Viel eher: Mehr Möglichkeiten für Besucher, die Spiele selbst auszuprobieren und auch etwas mehr Atmosphäre.
Das ist die eine Seite der Medaille, die andere ist, dass ich im Vergleich zum letzten Jahr inhaltlich wirklich voll auf meine Kosten gekommen bin. In der MMOG-Ecke, aus der ich schließlich komme, waren meine klaren Highlights Black Prophecy, Rift: Planes of Telara und selbstverständlich auch Guild Wars 2. Alle drei wirken frisch und mit Potenzial auf ihre ganz eigene Weise das Genre zu bereichern. Als ewiger Kritiker des aktuellen Stillstands bei MMOGs hat dieser Aspekt einen ganz hohen Stellenwert für mich. Davon abgesehen kam ich als leidenschaftlicher Rollenspieler natürlich auch um Dragon Age 2 und The Witcher 2 nicht umher. Das eine will mit unorthodoxer Erzählweise punkten, das andere hat zumindest schon einmal optisch ganz klar die Nase vorne. Auf Dragon Age 2 freue ich mich als „Fan“ des ersten Teils sowieso schon länger, The Witcher 2 hat mich immerhin zu dem Vorhaben gebracht, den Vorgänger, den ich bisher ausgelassen habe, noch geschwind nachzuholen. Das nenne ich eine überzeugende Vorstellung.
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Anubys
06.09.2010, 20:12 Uhr
Zamzamah
06.09.2010, 12:39 Uhr
Da gehts um andere Sachen.
Und es wurde nie behauptet, dass alles tot bleibt, was stirbt in GW2.
Es ging nur um die eigene Storyline, da können Leute für dich permanent sterben.
Deine Kritik ist in etwa das hier:
"In RTS gibts zu wenig Action.
Man wird nie sich selber spielen, sondern immer eine Hand aus dem Himmel. Das ist behindert und die Entwickler sind unkreativ."
niubin
06.09.2010, 12:31 Uhr
Der Knackpunkt an der Sache ist... wenn bspw. ein Fantasy MMO "customized", also von einem einzelnen Spieler individuell bespielbar, anders und besser wäre... wäre es ein Singleplayer RPG!
Selbst in einem Spiel wie Guild Wars2, wird es nicht anders, nicht besser und nicht "customized". Ich werde in eine beliebige Hauptstadt gehen können und sagen: "Hey, ich habe gerade eben den Drachen Dagobert getötet. Jetzt ist er weg, ich habe sein Loot, niemand anders wird ihn jemals töten, mein Name hängt an einem hübschen Schildchen oben an seiner Höhle!" ...und ich werde trotzdem hören: "Japp, ich hab den letzte Woche auch mal umgebracht", "Jo, ich auch!", "Ich hab dafür nur 12 Minuten gebraucht, 0wn3d!!!111"
In meinen Augen haben sich MMO Entwickler inzwischen sehr ihren Produkten angeglichen... viiiiel heiße Luft, aber immer hübscher verpackt!
Lazaruz
06.09.2010, 11:53 Uhr
So einen Mist hab ich noch nie gelesen, hier merkt man wieder, dass ein MMO-Junk seine Klappe aufreisst.
gamerspieler
06.09.2010, 11:51 Uhr
Blechman
06.09.2010, 11:03 Uhr
Jikan Zanguin
05.09.2010, 15:16 Uhr
nizzie
05.09.2010, 15:15 Uhr
lol
Lazaruz
05.09.2010, 14:45 Uhr
Da muss ich dir leider recht geben. Einzig The Secret World sieht erfrischend und unverbraucht aus.
Mein GC2010-Favorit? CIV 5. Das war's dann aber auch schon.
War ja eigentlich gespannt auf Dragon Age 2. Aber ich wurde maßlos enttäuscht. Diese neue actionlastige und weniger taktische Spielweise, sowie das neue Dialogsystem sind ein Rückschritt und kein Fortschritt.
Überrascht war ich von Torchlight 2 und Dungeon Siege 3.
Perfekt um die Wartezeit auf Diablo III zu überbrücken.
Ach ja, Diablo III *seufz*.
Bis auf ein unspektakuläres Crafting-System nichts wirklich neues. Schade.
Joa, das echte GC-Highlight hat gefehlt.
LegoJoe
05.09.2010, 14:35 Uhr
Danke für diese warmen Worte zum besten Spiel der Messe! Vielleicht war es der Moment, als ein Lächeln seine steinerne Zahnfront durchfuhr, oder der, als der tollpatschig nach hinten fiel. Ach, eigentlich war es schon beim ersten Ohrenwackler um mich geschehen - zieht euch den Trailer von der Messe rein!
Alle freuen sich auf Call of Duty und Medal of Honor, weil sie so geilkrassen Krachfuck machen; der Genießer freut sich über die leisen Töne, die stillen Momente in einem herzlichen Abenteuer.
Bleib, wie du bist, Bruder!
Vielleicht wird ja ein "flotter Genremix" draus ;)