Games Convention
2008 zum letzten Mal in Leipzig
Der Branchenverband verlässt den Traditionsstandort Leipzig und wird in Köln mit der GAMESCom 2009 neu durchstarten. Olaf Wolters, Geschäftsführer des BIU, machte deutlich, dass dies keine leichte Entscheidung gewesen sei, da man "substantiellen Respekt vor der Leistung in Leipzig" hätte und man in den vergangenen Jahren die Games Convention gemeinsam zu dem gemacht habe, was sie heute ist. "Dies ist keine Entscheidung gegen Leipzig, sondern für Deutschland." Das mittelfristig starke und dynamische Wachstum der Branche bedinge aber den Umzug in die Metropole am Rhein. Die Kapazitäten in Leipzig und Umgebung seien ausgeschöpft und die Infrastruktur für die internationalen Fachbesucher nicht ausreichend. Wolters und die Mehrzahl der dem Verband angehörigen Unternehmen sehen darin eine Gefahr für die zukünftige Qualität der Messe.
In Anbetracht der europäischen Konkurrenz müsse man vor allem im Fachbesucherbereich wachsen, um dem Ziel, sich als "Leitmesse Europas" zu etablieren, gerecht werden zu können. Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Koelnmesse GmbH, zeigte sich erwartungsgemäß hocherfreut und betonte den Medien-, Kultur- und Event-Charakter der Stadt. Die Messe selbst verfügt mit 284.000 Quadratmeter über das viertgrößte Messegelände der Welt. Über 80.000 Betten stünden in unmittelbarer Umgebung zur Verfügung. Kuhrt erklärte auf Nachfrage, dass auch ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten für den kleinen Geldbeutel zur Verfügung stünden. Die Koelnmesse GmbH konnte sich mit ihrem Konzept gegenüber vielen Mitbewerbern durchsetzen, darunter München und Düsseldorf. Kuhrt betonte, dass es keinerlei Deals oder besonderes Entgegenkommen gegenüber dem Branchenverband gegeben habe.
Die GAMESCom wird außerdem nicht wie die Games Convention im August, sondern im September stattfinden. Man könne dadurch die Urlaubszeiten in Südeuropa umgehen und das internationale Profil der Messe schärfen. Die zeitlichen Verschiebung könnte auch dazu führen, dass es in Zukunft ausgereiftere Spiele zu sehen gibt. Die namentliche Ähnlichkeit der GAMESCom zur GC sei unbeabsichtigt. Man sei aber seit jeher der Ansicht gewesen, dass die Namensrechte der Branchenmesse auch bei der Branche selbst liegen müssten und nicht wie bisher bei der Leipziger Messe GmbH.
All dem zum Trotz erwartet man auch in diesem Jahr Rekordzahlen von der Games Convention 2008, um dann möglichst komplett "die Karawane umziehen zu lassen.". Zweifel daran hat man nicht, denn das Feedback zur Entscheidung sei überwiegend positiv gewesen.
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ChrisMcD
26.02.2008, 04:39 Uhr
Maleth
26.02.2008, 02:30 Uhr
Valve
25.02.2008, 20:40 Uhr
münchen wär fein.
die ganze welt kennt münchen.
viele weniger gebildete im ausland, meinen ja , das münchen die hauptstadt deutschlands wär.
Soulbutcher
25.02.2008, 17:57 Uhr
dacascos
25.02.2008, 17:21 Uhr
Da es im Westen nix neues gibt, nimmt mans halt aus dem Osten.
Betten sind genug da, nur nicht 5 Sterne für die verwöhnten Programmierer die nur noch bugverseuchte, schnöde Alphaversionen von Fortsetzungen auf dem Markt werfen. An so etwas merkt man das zu viel Zucker in den Popo geblasen zu bekommen nicht gut fürs Hirn ist.
T-Shirts mit dem Aufdruck meines ersten Satzes kann man übrigens bei mir kaufen. Momentan haben sich knapp 50 Leute dazu entschlossen diese Shirts auf der GC in Leipzig zu tragen.
Ich würde gern die Programmierer und Developer fragen warum Spieler loyal sein sollen wie sie selbst mit dieser Aktion zeigen das sie einen scheiß von Loyalität halten. Schade das da nur Windelpupser rumrennen die keine cojones in der Hose haben.
Zitronenhai
25.02.2008, 17:05 Uhr
IrealiTY
25.02.2008, 16:40 Uhr
ScHeB
25.02.2008, 16:27 Uhr
s N d
25.02.2008, 16:16 Uhr
Swappa
25.02.2008, 15:06 Uhr