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Test zum Spiel: Fury Spiel-Test

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Plattformen:
MMOG
Release:
MMOG: 26. Oktober 2007
Status:
Released
Publisher:
Codemasters
Entwickler:
Auran
Genre:
Onlinespiel
USK:
Ab 12 Jahren
Offizielle Seite:
unleashthefury.com
Fanseite:
keine Angabe

DISKUSSIONEN zum SPIEL

Test
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Fury ist PvP pur 4
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André 'Zitronenhai' Bergmann | 22.09.2006, 10:53 Uhr

Fury - Preview
Fury ist PvP pur

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Auf der Games Convention 2006 stellte uns Tony Hilliam, CEO und Director von Auran, sein Spiel vor.
Beeindruckend, mit welcher Begeisterung er dabei ans Werk geht und mit Spaß soll auch Fury nicht geizen.
Am zweiten Tag der Games Convention konnten wir mit Tony Hilliam, dem CEO von Auran Entertainment, über ihr MMOG Fury sprechen. Trotz der langen Reise vom fünften Kontinent wurden wir freundlich empfangen. Dabei befanden wir uns in den Hallen von Codemasters, nicht ganz zufällig, will man dem zweideutigen Grinsen von Tony entnehmen. Allerdings wurde offiziell noch keine Zusammenarbeit verkündet.Auf den folgenden Seiten sollt ihr nun erfahren, warum Euch mit Fury ein absolutes PvP-Spektakel erwartet.

Fury ist PvP pur! Es wird nicht gelevelt, es gibt keine PvE-Gebiete oder anderen Content neben dem Kampf Spieler vs. Spieler. Daher wurden und werden in der Entwicklungsphase viele verschiedene Szenarien getestet, um eine ideale PvP-Welt zu erstellen.Zunächst einmal hat man sich bei Auran dazu entschlossen, anders als in vielen anderen MMOGs, dass es nur eine Fraktion geben wird. Weiter werden Spieler eines Servers sich nicht gegenseitig angreifen können.

Wie soll da PvP möglich sein, könnte man fragen? Die Antwort gibt Tony Hilliam gerne und erklärt mit Stolz, dass es hierzu Server-Cluster geben wird. D.h. alle Spieler eines Servers bilden eine Fraktion und treten gemeinsam gegen die anderen Fraktionen anderer Server an. Im Klartext: Auf Server A sammelt sich eine bestimmte Anzahl an Spielern, diese betreten ein bestimmtes Gebiet und werden dort auf Spieler von Server B treffen.Mit dieser Art wollen sie zum einen dafür sorgen, dass ein Gemeinschaftsgefühl auf dem eigenen Server entsteht und zeitgleich ein direkter Konkurrenzkampf mit den anderen Servern aufgebaut wird. Gut vorstellbar wäre daher auch ein Server-Ranking.

Im direkten Duell sind unterschiedliche PvP-Szenarien geplant. Unter anderem eine Form von Capture the flag, in der die Spieler verschiedene Kristalle einsammeln müssen. Der Spieler, der den Kristall trägt, wird automatisch kristallisiert. In dieser Zeit ist er nicht in der Lage, eigene Fähigkeiten zu nutzen oder feindliche Gegner anzugreifen. Der kristallisierte Avatar sieht wirklich fantastisch aus, die Umwandlung ist ein wahrer Augenschmaus.Weitere Szenarien wurden uns leider nicht präsentiert, doch es gibt noch reichliche Anzahl an Variationen, die Auran implementieren will.

Der Kampf Spieler vs. Spieler steht bei Fury im Mittelpunkt.<br> Daher sollte man sich niemals von hinten überraschen lassen.

In einem reinen PvP-Spiel, wie es Fury ist, besteht der Verdacht, dass die Spieler auch nur eine Standardausrüstung besitzen. Weit gefehlt, wie uns Tony Hillian erklärt, es wird verschiedenste Items geben und die Verteilung ist wirklich brillant gelöst. Innerhalb eines PvP-Szenarios besteht, sobald man einen Gegner erschlagen hat, die Möglichkeit, dass dieser einen Gegenstand fallen lässt. Dies ist nicht wortwörtlich zu nehmen, denn der Charakter verliert niemals einen eigenen Gegenstand, sondern es wird ein Gegenstand aus einer magischen Dimension kreiert. Dieser Gegenstand wird immer für dieselbe Klasse nutzbar sein, wie der Charakter, der gerade gestorben ist. Wird ein Heiler getötet, so besteht also die Chance, dass ein Heileritem dropt. Die Verteilung wird aber nicht sofort geschehen, sondern erst nachdem das Szenario beendet wurden. Dann haben alle beteiligten Spieler die Chance, auf bis zu drei Gegenstände zu würfeln. Ob Regulierungen angedacht sind, dass ein Spieler tatsächlich auch drei Gegenstände auf einmal gewinnen kann, wurde nicht bekannt gegeben. Das besondere an dem System: Es ist durchaus möglich, dass die Verlierer bessere Items erhalten, als die Gewinner - alles eine Frage der Wahrscheinlichkeit. Diese Handhabung ist bewusst gewählt, denn Fury soll Spaß bereiten, auch wenn die eigenn Seite mal verliert.

Spaß ist der Begriff, den sich die Entwickler groß auf ihre Fahne geschrieben haben. Stets ist man bedacht, diesen zu wecken und aufrecht zu erhalten. Dabei gewinnt man den Eindruck, dass es ihnen selbst großen Spaß bereitet, ihr Spiel zu spielen. Mit welch einer Begeisterung uns Tony Hillian ankündigte, dass nun auch Bögen ins Spiel implementiert wurden, ist wohl einzigartig.



Bei der Charaktererstellung von Fury, leider konnten wir auf der GC keinen Blick darauf werfen, gibt es eine Besonderheit, die mit dem traditionellen System bricht. Im Gegensatz zu vielen anderen MMOGs, wo es üblich ist, mehrere Charakterslots zu haben, um dort mit unterschiedlichsten Rassen und Klassen, neue Charaktere ins Leben zu rufen, lautet das Stichwort hier: Inkarnation.

In diesem System ist der Spieler in der Lage, seinen Charakter beliebig oft zu kopieren und mit anderen Fertigkeiten auszustatten. Folglich kann Inkarnation#1 ein großartiger Kämpfer sein, während Inkarnation#5 ein begabter Heiler ist. Auf diese Art und Weise kann ein Spieler sehr schnell auf den Bedarf innerhalb einer Gruppe reagieren und anpassen. Das Inkarnationssystem funktioniert, weil jeder Charakter alle Fertigkeiten im Spiel erlernen kann. Auch wenn die Wahl der Fertigkeiten frei ist, so wird sie dennoch begrenzt durch die Anzahl an Fertigkeitspunkten, die ein Charakter maximal zur Verfügung hat. Insgesamt sind so über 200 Inkarnationen möglich und wie uns Tony Hillian versichert, stets auch sinnvoll.

Weiter bestimmt man während der Charaktererstellung nicht nur sein Äußeres, sondern wird ebenso zwischen einen der vier vorhandenen Archetypen (Healer, Champion, Destroyer und Invoker) oder einer eigen erstellten Kombination aus zwei Variationen wählen müssen. Die Archetypen bestimmen grob die Ausrichtung einer Inkarnation, auch wenn, wie oben bereits erwähnt, die Wahl der Fertigkeiten frei ist. Der Archetype Healer wird aber, im Gegensatz zum Archetype Champion, seine Heilfertigkeiten stärker ausbauen können. Zudem verfügt jeder Archetype über Fähigkeiten, die einzigartig sind.

Die Landschaften bei Fury sind teilweise farbenfroh, teilweise recht düster und absonderlich.<br> Dieses Bild zeigt eine Kampfarena.

Auch wenn ein Charakter bei Fury nicht leveln muss, so wird er sich dennoch weiterentwickeln können. Eine Form wurde bereits erläutert, die Inkarnation. Jeder Spieler kann für jede Inkarnation zudem Items erbeuten, die seiner Spielweise und seiner Auslegung entgegenkommen. Um weitere Entwicklungsmöglichkeiten erklären zu können, muss zunächst ein kurzer Einblick in die Hintergrundgeschichte gewährt werden.

Wie jeder Spieler in Form einer Schrifttafel erfährt, war der gerade erstellte Charakter in seinem früheren Leben bereits ein großer Held. Unglücklicherweise verfügt er nach seiner Wiedergeburt über große Gedächtnislücken und kann daher nicht auf all seine Fähigkeiten und auf sein gesammeltes Wissen zurückgreifen. Auf diesem Hintergrund basiert die Charakterentwicklung. Es wird den Spielern möglich sein, alte Erinnerungen frei zu spielen, die den Einsatz "neuer" Fähigkeiten erlauben. Mit einer bestimmten Anzahl an frei gespielten Erinnerungen wird der Spieler einen Rang aufsteigen. Ein neuer Rang erlaubt die Verteilung weiterer Fertigkeitspunkte.



Mit Fury aus dem Hause Auran erwartet uns ein MMOG mit vielen neuen und interessanten Ansätzen. Auffallend ist, mit welchem Einsatz und Spaß das Team an ihrem Produkt arbeitet. Wenn es ihnen gelingt, diesen Spaß ins Spiel zu bringen, dann wird uns im nächsten Jahr mit Fury ein absoluter PvP-Blockbuster erwarten. Die grafische Umsetzung, die wir bisher begutachten konnten, genügt höchsten Ansprüchen. Die Hintergrundgeschichte weiß zu überzeugen und die unterschiedlichen Inkarnationen bieten dem Spieler jede Menge Abwechslung. Als besonders reizvoll könnte sich der Kampf der unterschiedlichen Server gegeneinander erweisen. Wenn man bedenkt, mit welchem Erfolg Blizzard damals das eigentlich unendlich langweilige Sammeln von Ressourcen durch ein geschickt inziniertes Serverranking zu einem spannenden Wettlauf hat werden lassen, dann könnte insbesondere hier das Potential von Fury liegen.

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Fury ist PvP pur Kommentare (4)

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Djarv

06.01.2007, 15:40 Uhr

Klingt sehr Interessant, bin gespannt was die nächsten Monate an neuen News zu Fury bringen werden.

mfg Djarv

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Mr. Lover lover

27.09.2006, 16:51 Uhr

Halli hallo

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Mr. Plastik

26.09.2006, 13:58 Uhr

Hi

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Mr. Bombastik

24.09.2006, 21:24 Uhr

Hallo

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