Frontlines: Fuel of War - Preview
Battlefield bekommt Konkurrenz
Zwei-Fronten-Krieg
Die uns vorliegende Preview-Version bietet erstmals einige Missionen aus der Solo-Kampagne an. Wer dabei mit Schaudern auf die recht lustlos aneinandergereihten Bot-Kämpfe von Battlefield & Co. blickt, sollte schleunigst umdenken. Was die Entwickler der Kaos Studios im Singleplayer-Modus präsentieren, macht schon jetzt Lust auf mehr und kann sich locker mit so manchem reinrassigen Solo-Shooter messern. Ihr schlüpft dabei in die Rolle eines namenlosen Soldaten, der seinen Dienst in der Sondereinheit "Stray Dogs" auf Seiten der Westkoalition verrichtet. Diese fliegen gerade - von einem Reporter begleitet - eine Raffinerie in Turkmenistan an, als ihr Helikopter plötzlich von Luftabwehrgeschützen schwer getroffen wird. Wenige Sekunden später stürzt die gesamte Truppe ab und die Überlebenden sehen sich einer Übermacht der Rotsternallianz gegenüber. Genau hier beginnt das eigentliche Spiel - mitten im Kampfgetümmel.
Kurze Texteinblendungen vermitteln die wichtigsten Steuerungsbefehle, mehr Tutorial gibt es nicht. Braucht es auch nicht, denn die Grundbegriffe dürften bekannt sein und die Action beginnt sehr unkompliziert. Kaum wurde der Angriff auf die Absturzstelle abgewehrt, marschieren die Stray Dogs weiter vor, zerstören eine Raketenstellung und sichern wichtige Daten mittels Computerhack. Aufträge wie diese erhält die Truppe von ihrem Kommandanten via Funkbefehl. An Abwechslung mangelt es dabei nicht: Von der Eroberung eines Dorfes, über die Zerstörung feindlicher Gebäude bis hin zu Abwehrschlachten ist nahezu alles dabei, was das Kriegsszenario hergibt. Gleichzeitig bekommt man einen Vorgeschmack auf das reichhaltige Waffenarsenal, das neben Standardkalibern auch Exoten wie zum Beispiel Spionage-Drohen und ferngesteuerte Minipanzer zur Verfügung stellt.
Multiplayer meets Singleplayer
Eine Anzeige für die Lebensenergie gibt es übrigens nicht. Ähnlich wie bei Call of Duty regeneriert sich der Soldat automatisch, wenn er einige Sekunden in der Deckung verweilt. Segnet der Protagonist dennoch das Zeitliche, erwartet euch die nächste kleine Überraschung. Anstatt die Quickload-Taste zu betätigen, erscheint eine Übersichtskarte des Levels mit Einstiegspunkten und einer Klassenauswahl - genau wie im Multiplayer-Part von Frontlines. Was im ersten Moment verwirrend wirkt, entpuppt sich wenig später als erfrischendes Element für die Solo-Kampagne. So ist es beispielsweise möglich, zwischen verschiedenen Klassen zu wechseln, um besonders knifflige Situationen zu meistern. Kommt man an einem Feindpanzer nicht vorbei, schlüpft man rasch in die Rolle eines Anti-Tank-Soldaten und pustet die rollende Festung aus dem Weg. Ob dies auf Dauer dem Schwierigkeitsgrad oder der Atmosphäre schadet, muss sich im Langzeittest zeigen. Bisher ist eher das Gegenteil der Fall. Die Elemente von Single- und Multiplayer-Shooter vermischen sich in der Solokampagne zu einem erfrischend neuen Spielerlebnis - mehr davon bitte. Schade nur, dass die Kameraden- und Gegner-KI noch einige Aussetzer hat.
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DevilsSeed
21.01.2008, 14:46 Uhr
LucoWB
18.01.2008, 11:45 Uhr
Das garantiert großartige Schlachten und gute Langzeitmotivation für Clans, etc.