Florensia - Preview
Alle, die mit uns auf Kaperfahrt fahren...
Fröhlich gestimmt nehme ich also meine erste Aufgabe entgegen. Im Gespräch mit NPCs öffnet sich unten eine breite Sprechblase, die mit einem 2D-Bild des Gegenübers versehen ist. Diese Bilder sind hübsch anzusehen, die Sprechblase selbst erweist sich allerdings als etwas nervig. Wählt ihr dort nämlich den Quest-Button an, öffnet sich ein weiteres Fenster mit dem üblichen Aufgabentext. So weit, so gut. Wollt ihr allerdings schnell losrennen und die Aufgabe erfüllen, muss ihr zunächst per "Gespräch beenden" die zuvor geöffnete Sprechblase schließen. Das kann anfangs zu argen Verzögerungen führen bis man sich an das System gewöhnt hat.
Immer schön lächeln - der Anime-Stil ist unverkennbar, aber die Landschaft kann sich wirklich sehen lassen.
Das Kampfsystem auf dem Land unterscheidet sich nicht großartig von dem anderer gängiger MMOGs wie z.B. "World of Warcraft", jedoch sind die Animationen sehenswert. Passend zum Anime-Look sind die Bewegungen und Stunts des eigenen Charakters zwar etwas übertrieben, aber es sieht trotzdem cool aus, wie ich den Käfern und Pilzen mit Saltos und Drehungen eins überbrate. Bei einem kritischen Schlag wird das Monster auch mal gut und gerne ein paar Meter nach hinten geschleudert. Das macht Laune! Allerdings ist das auch notwendig, denn Florensia hat zahlreiche Aufgaben zu bieten, bei denen es nur um das Töten von Monstern geht. Grinden ist also auch in dieser Welt keine Seltenheit. Der wohl größte Nachteil bei den Aufgaben im Allgemeinen ist allerdings, dass es einfach nicht allzu viele von ihnen gibt. Auf meiner Reise hatte ich höchstens vier verschiedene Quests gleichzeitig in meinem Log. Hoffentlich ändert sich diese Tatsache aber noch bis zum Release. Bis jetzt klingt das alles nach einem netten MMOG mit wenig Besonderheiten: Aber das Treiben auf dem Land macht ja auch nur die Hälfte der Welt von Florensia aus! Schon zu Beginn führt mich eine Aufgabe an den Hafen der Stadt Roxbury und ich werde fachmännisch in das Steuern eines Schiffs eingewiesen. Bevor ich allerdings die Segel setzen kann, muss das Gefährt erstmal in der Werft zusammengebaut werden. Hierfür werde ich mit einer Anfängerausrüstung und einem einfachen Schiffsrumpf ausgestattet. Ein paar kurze Klicks und voila - fertig ist der fahrbare Untersatz! Hätte ich mehr Geld, könnte ich in der Werft noch weitaus größere und bessere Boote zu Wasser lassen und diese mit stärkeren Waffen bestücken.
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Aceraka
03.06.2008, 19:09 Uhr
Ansonsten ist der Artikel aber wirklich ok, und ich kann dem zustimmen was dort steht, spiele selber in der Closed-Beta. Es müssen unbedingt mehr Quests kommen, denn so ist es im Moment einfach viel zu schnell zu langweilig. Und der Schwerpunkt des Levelns sollte auch auf den Quests liegen, denn nur leveln durch Monster killen (grinding) macht keinen Spaß.
Frazi
03.06.2008, 16:39 Uhr