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Test zum Spiel: FlatOut: Ultimate Carnage Spiel-Test

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Plattformen:
PC, XBox 360
Release:
PC: 11. Juli 2008
XBox 360: 24. August 2007
Status:
Released
Publisher:
Empire Interactive
Entwickler:
Bugbear Entertainment
Genre:
Rennspiel
USK:
Ab 12 Jahren
Offizielle Seite:
flatoutgame.com
Fanseite:
keine Angabe

DISKUSSIONEN zum SPIEL

Test
Hochkonjunktur für Schrotthändler! 1
Neuste: 03.08.2007 06:43
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Torsten Kägler | 01.08.2007, 00:00 Uhr

FlatOut: Ultimate Carnage - Test
Hochkonjunktur für Schrotthändler!

1 Wertung

Wenn es knallt noch einen Meter, dies ist die Devise in Flatout: Ultimate Carnage. Den Schrotthändlern läuft schon das Wasser im Munde zusammen, der Fangemeinde auch?
Die Sonne strahlt, der Matsch trocknet langsam aus und es scheint, als wäre es ein ruhiger Tag auf der kleinen Rennstrecke in der ländlich bewaldeten Region. Längst falsch gedacht, denn schon rast der erste Wagen um die Kurve, lässt die Kombination aus Erde, Sand und Wasser durch die Luft fliegen und verschwindet kurze Zeit später schon wieder hinter einer kleine Kuppe. Damit nicht genug, da kommt ein ganzes Fahrerfeld: Kotflügel an Kotflügel, Blech an Blech geben sie sich keinen Zentimeter freiwillig ab. Auf einmal stellt sich ein Wagen quer, der Matsch wurde klar unterschätzt und das Drama ist vorprogrammiert. Ein folgender Wagen kann nicht mehr ausweichen, knallt frontal in das stehende Wrack. Im hohen Bogen fliegt der Fahrer durch die Windschutzscheibe und knallt brutal auf den schlammigen Boden. Klingt hart? Ist der Alltag in Flatout: Ultimate Carnage.

Zimperlich geht es bei Flatout: Ultimate Carnage ganz bestimmt nicht zu. Mit jeder Menge Action geben sich die Duelanten nichts.

Kommt bekannt vor? - Richtig, es ist leider kein gänzlich neues Spiel, was hier auf den Markt geworfen wird. Während sich Flatout 3 aktuell noch immer in der Entwicklung befindet, will man mit Flatout: Ultimate Carnage die Wartezeit für Spieler mit XBox 360 überbrücken. So findet man eine durchaus aufgebohrte Version des zweiten Teils vor. Stellt sich allerdings die Frage, was Flatout 2.5 zu bieten hat.

Sicherlich nicht gerade wenig, denn dies lassen die blanken Zahlen vermuten: Satte 48 Autos und 39 Pisten laden dazu ein, kräftig aufs Gas zu drücken und nicht auf verbeultes Blech zu achten. Schaut man sich allerdings an, was hinter den Zahlen steckt, macht sich Ernüchterung breit: Neuerungen sucht man wie die bekannte Nadel im Heuhaufen. Liegt der zweite Teil noch nicht im Regal, ist dies aber kein Grund zur Sorge. Die Strecken und Fahrzeuge zeigen sich in einem guten Licht, auch wenn in den ersten Spielminuten in einer Schrottkiste gestiegen werden muss.

Wenig Pferde unter der Haube, das Auto schon vor dem Start ein Fall für die Presse: Triste Aussichten, wäre da nicht das Verlangen bessere Kisten zu fahren und den Gegnern zu zeigen, was man alles kann. Das erste Fahrzeug könnte wohl auch gerade aus der Wolga gefischt sein, wo es die letzten zehn Jahre lag. Mit Äußerlichkeiten sollte man sich aber nicht lange aufhalten: Sehr viel wichtiger ist, dass man selbst im Rennen einen kühlen Kopf behält. Dies liegt vor allem daran, dass die KI sehr durchwachsen daherkommt. Sie scheinen sich stetig dem eigenen Verhalten anzupassen. Fährt man schnell voran, sind sie stetig auf den Versen und Strecke zu machen ist so gut wie unmöglich. Andersrum ist es aber auch möglich nach einem Crash schnell wieder auf eine Topplatzierung zu fahren.

Ob es dem Ladenbesitzer freuen würde, wenn er sieht was hier für ein Derby veranstaltet wird?

Problematisch wird die Fahrkunst der KI vor allem dann, wenn man in der letzten Kurve oder Schikane vor dem Ziel einen kleinen Fahrfehler macht: Schon rasen die anderen vorbei und Frust steht auf der Tagesordnung. Zahlreiche Turniere und Rennen warten darauf, dominiert zu werden, denn mit einem zweiten Platz darf sich niemand zufrieden geben. Erfreulich ist hierbei, dass die Strecken sehr unterschiedlich inszeniert wurden: Vom Baustellenbereich bis in die Innenstadt oder wieder raus aufs das Land wird vieles geboten. Sogar durch Wasserpfützen und Trailerparks rast man und kann dabei so gut wie alles in der Umgebung zerstören.

Dies ist auch bitter notwendig, denn mit Bäumen kann man den Gegnern die Fahrt erschweren, mit kleinen Objekten den Nitro aufladen. Eben jener bringt im entscheidenden Moment kurz vor dem Ziel schon mal den Schub, der zum Sieg verhilft. Will man mit diesen Tricks aber zu viel erreichen, kommt es schon mal vor, dass ein Crash mit einem Felsen für einen hohen Abflug sorgt. Gut für die Nitro-Aufladung, schlecht für die Platzierung. Nur wer ohne Fehler fährt, wird in den späteren Rennen Sieger sein. Erfreulich ist, dass dies durch die gute Steuerung unterstützt wird. Ganz klar arcadelastig präsentiert sich die Fahrphysik. Die Eingaben werden direkt und ohne Umschweife umgesetzt, so dass auch scharfe Kurven mit Leichtigkeit genommen werden können. Aber dies auch nur ohne andere Fahrer, sind die Kontrahenten mit dabei, Rammen sie einen schon mal aus der Ideallinie.

1 Wertung




Hochkonjunktur für Schrotthändler! Kommentare (1)

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Spoon_of_Doom

03.08.2007, 06:43 Uhr

Warum zum Geier gibts für lokalen Multiplayer 8 von 10 Punkten? Das einzige,was der lokale Multiplayermodus zu bieten hat, ist abwechselnd die Minispiele zu spielen. Das macht zwar durchaus Spaß, aber ohne mit dem Kumpel ein anständiges Rennen oder Derby im Splitscreen Modus fahren zu können kann man die Wertung nicht so hoch ansetzen. Mal ganz abgesehen davon, dass man das noch in Relation zum Online-Modus setzen müsste, der einiges mehr zu bieten hat.

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