FIFA Street 3 - Test
Bolz mich um!
Verschiedene Spielmodi buhlen um eure Gunst: Bevor es im den Herausforderungsmodus richtig zur Sache geht und ihr um verlockend glitzernde GS-Erfolge spielen könnt, solltet ihr einen Abstecher auf den Bolzplatz wagen. Eine weitere gute Übung ist ein flotter Freundschaftskick, in dem zwei freiwählbare Mannschaften gegeneinander antreten. Die Steuerung ist zwar nicht sonderlich kompliziert und entspricht den gängigen Fifa-Kriterien, aber durch das schnelle Gameplay könnte durchaus der Überblick verloren gehen. Miserabel ist die Umsetzung des Tutorials erfolgt: informative Popupfenster klären euch über mögliche Steuerungmöglichkeiten auf; leider wird hierfür das Spiel des Öfteren unterbrochen. Zu Beginn ist das nicht weiter schlimm, mag der eine oder andere denken, dummerweise tauchen diese Popups auch noch bei deutlich fortgeschrittenem Spielverlauf auf.
Saftiges Grün war gestern, heute wird auf Ölplattformen, auf dem Hinterhof oder im Hafen gebolzt, was das Zeug hält. Bevor ihr euch auf solch illustren Plätzen austoben dürft, müssen erst mal die Herausforderungen gemeistert werden. Ein Karriermodus wie in Fifa Street 2, in dem es möglich war, Spieler auszutauschen oder Skillpunkte zu verteilen, gibt es nicht mehr. Stattdessen wählt ihr vor jedem Spiel eure Mannschaft aus, mit der ihr antreten möchtet. Eine Herausforderung besteht aus bis zu sechs Runden, in der jeweils eine bestimmte Anzahl von Toren erzielt werden muss. Was zunächst einfach klingt, ist es natürlich ganz und gar nicht. Denn entscheidend ist die Art und Weise, wie die Tore erzielt werden müssen. Mal darf man das Leder nur per Kopf oder Volley im Netz versenken, mal dürfen Tore nur im Gamebreakermodus erzielt werden. Leider ist die Anzahl der Herausforderungen sehr überschaubar ausgefallen, etwas mehr Ideen würden den Spieler sicherlich länger an den nagelneuen High-Definition-Bildschirm fesseln.
Die Bolzplätze befinden sich an abgefahrenen Locations, hier auf dem Dach eines Wolkenkratzers in Japan.
Deprimierende Einsamkeit kommt im Mehrspielermodus nicht auf: Bis zu vier Spieler messen ihr Können an Tastatur oder Controller. Dabei ist ein Spiel sowohl am heimischen Bildschirm als auch in den Weiten des Internets möglich. Sofern eine Verbindung besteht, können Ranglistenspiele geführt werden oder man bringt mit der Auswahl der Nation das Länder-Ranking nach vorn - zeigen wir es den Engländern!
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