F.E.A.R. 3 - Interview
Wenn das Alma wüsste
Onlinewelten: Hi Jason. Stell dich doch bitte unseren Lesern kurz vor. Was ist deine Aufgabe im Entwicklungsprozess von F.E.A.R. 3? Wofür trägst du die Verantwortung?
Jason Frederick: Hi, mein Name ist Jason Frederick und ich bin der Associate Producer bei den Day 1 Studios für F.E.A.R. 3. Meine Hauptaufgabe bei diesem Projekt ist es, mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln sicherzustellen, dass unser Team ein Triple-A Qualitätsprodukt abliefert.
Onlinewelten: Mit F.E.A.R. habt ihr einen Shooter abgeliefert, der die Spielwelt durch jede Menge Action und Horrorelemente bereichert hat. Es sind bereits zwei Teile der Serie erschienen. Wie gedenkt ihr, die Vorgänger zu übertreffen? Auf welche neuen Elemente können wir uns einstellen?
Jason Frederick: Es wird auf jeden Fall ein echtes F.E.A.R.-Spiel und unser Ziel ist es, den Fans genau das zu geben, was sie erwarten – einen Hochoktan-Action-Shooter vermengt mit dem intensiven psychologischen Horror, den es nirgendwo sonst gibt. Ich denke, wir würden alle enttäuschen, wenn wir diese Aspekte für einen dritten Teil der Serie nicht weiterentwickelt hätten. Ein Weg den wir dabei nutzen, ist unser Generierungssystem (generative system). Dieses System erlaubt es uns, Events zufällig zu erstellen – angefangen bei Umgebungsschrecken bis hin zu Feindberührungen. Das stellt sicher, dass zwei Spieler niemals genau die gleiche Erfahrung machen. Zusammen mit unserem neuen Punktesystem regt es die Leute dazu an, das Game mehrfach durchzuspielen, damit sie wirklich alles sehen, was es zu bieten hat.
Onlinewelten: In Bezug auf die Horroreffekte hat sich der zweite Ableger ganz ähnlich wie der erste gespielt. Wie plant ihr nun mit John Carpenter an der Seite die Schockmomente umzusetzen? Wird er einen Einfluss haben?
Jason Frederick: John Carpenter ist ein Meister der Horrorkunst und seine Filme sprechen für sich selbst. Ihn für F.E.A.R. 3 mit an Bord zu haben, war eine unglaubliche Erfahrung. Er hat auf jeden Fall unseren Cinematics und den hauptsächlichen Schreckensmomenten die Richtung gegeben, und sein Einfluss spürt man das ganze Spiel über. Was die Schockeffekte selber angeht, müsst ihr einfach warten und euch überraschen lassen.
Onlinewelten: Die Verbindung zwischen Spieler und Charakter ist momentan eher schwach. Wird F.E.A.R. 3 mit starken Persönlichkeiten aufwarten können oder vielleicht sogar eine Charakterindividualisierung anbieten?
Jason Frederick: Sowohl Point Man als auch Paxton Fettel sind fesselnde Charaktere und wir sind uns sicher, dass es den Spielern leicht fallen wird, sich mit einem oder sogar beiden zu identifizieren. Auf der einen Seite haben wir Point Man, der mit einem inneren Kampf um seine Ergebenheit beschäftigt ist. Bleibt er bei seiner Familie, beschützt er sein Team oder reißt er einfach die ganze Macht an sich? Auf der anderen Seite haben wir Paxton Fettel, der aus schierer Notwendigkeit mit Point Man zusammenarbeitet, aber auch seine eigenen Motive verfolgt. Wenn man noch hinzurechnet, dass Point Man Fettel am Ende des ersten Spiels getötet hat, dann haben wir plötzlich dieses unbehagliche Bündnis zwischen den zwei Brüdern, die die gesamte Spielerfahrung durchdringt und für viele interessante Situationen sorgt.
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Driman
30.05.2010, 12:02 Uhr
Khero
30.05.2010, 11:55 Uhr
Da war rein gar nichts mit Angst haben weil man nach ner halben stunde einfach vorraussagen konnte wann Alma wieder auftaucht -.-