Fat Princess: Fistful of Cake - Test
Wenn Prinzessinen Kuchen futtern
Mästet die Prinzessin!
Die gute Nachricht zuerst: Am unterhaltsamen Spielprinzip hat sich im Vergleich zur PlayStation 3-Vorlage nichts geändert. Nach wie vor dreht sich alles um sich bekämpfende Fraktionen in einer Fantasy-Welt, die jeweils unbedingt die Prinzessin der Gegenseite entführen wollen. Nur auf diese Weise können Sie auf dem Schlachtfeld den Sieg davontragen. Es liegt in der Natur der Sache, dass sich aus dieser Zielsetzung ein ebenso dynamisches wie verbissen geführtes Schlachtengetümmel entwickelt. Während man versucht, die eigene Prinzessin möglichst gut zu beschützen, setzt man gleichzeitig alles daran, die edle Dame des Feindes aus der gegnerischen Burg zu schleifen.
Dabei spielen mehrere Faktoren eine wichtige Rolle. Zum einen ist es noch immer möglich, die eigene Prinzessin im wahrsten Sinne des Wortes mit Leckereien vollzustopfen. Auf diese Weise steigt ihr Gewicht und ist fortan nicht mehr so leicht (Haha, welch Wortspiel) zu entführen. Sehr viel wichtiger ist jedoch die Wahl der richtigen Klassen, mit deren Hilfe man sowohl Angriff als auch Verteidigung organisiert. Zu diesem Zweck begibt man sich an die heimische Hutmaschine und lässt unterschiedliche Kopfbedeckungen produzieren. Klingt im ersten Moment ziemlich skurril, ist aber für das Spielgeschehen sehr wichtig.
Denn abhängig von den produzierten Hüten könnt ihr unterschiedliche Klassen rekrutieren. Soll es lieber der defensiv orientierte Magier sein oder der klobige Haudrauf-Krieger? Oder doch lieber ein paar Arbeiter zum Sammeln von Rohstoffen? Schon diese wenigen Beispiele machen deutlich, wie wichtig die Entscheidungen sind, die man diesbezüglich treffen muss. So ist es mitunter ziemlich ungünstig, wenn man sich zunächst auf den Abbau von Rohstoffen konzentriert hat, der Gegner jedoch im gleichen Atemzug die Burg mit mehreren Angreifern stürmt. Ihr merkt schon: Fat Princess ist prinzipiell schnell erlernt, doch schwer zu meistern.





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