Far Cry 2 - Preview
Das Spiel mit dem Feuer
Denn was Ubisoft hier mit Hilfe der Dunia-Engine auf die Beine gestellt hat, kratzt ähnlich wie Assassin's Creed an der Grenze des technisch Machbaren. Diese rund 50 km² große Welt, die ihr fast ohne Nachladezeiten bereisen könnt, schlägt mit ihrem harmonischen Zusammenspiel großer und kleiner Details alles, was bisher auf Open World-Flügeln transportiert wurde. Flüsse münden in schattige Täler, die Flora biegt sich dynamisch, wenn man hindurch läuft, und Büffelherden ziehen ihre Runden. Grashalme, Bäume und Sträucher werfen feine Schatten, die sich dem Sonnenstand anpassen und wie kleine Kobolde über den Boden huschen. Der Wind pfeift verräterisch durchs trockene Geäst und lässt jeden Grashalm, jeden Busch realistisch schunkeln. Und diese technische Brillanz nutzt Ubisoft Montreal clever, um gleich zu Beginn ein erstklassiges landschaftliches Statement zu machen. Wie in Call of Duty 4 findet man sich auf dem Beifahrersitz eines Jeeps wieder, der sich seinen Weg durch das vom Krieg geschundene Afrika bahnt.
Da brennen ganze Siedlungen nieder, Konvois kreuzen euren Weg, bewaffnete Wachen nehmen das Fahrzeug ins Visier und raunen euch unfreundlich entgegen. Allein auf dieser etwa vierminütigen Rundfahrt springen einem so viele kleine Details ins Auge, dass es eine helle Freude ist, nach links und rechts zu schauen, sich umzudrehen und den Blick schweifen zu lassen. Die räumliche Weite, die das virtuelle Afrika hier bereits andeutet, entfaltet sich zum gigantischen Sandkasten, in dem ihr nach Lust und Laune buddeln und ballern dürft. Aber erst nachdem ihr das Tutorial überstanden habt, das euch eben noch die Malaria an den Hals wirft, während ihr im Laufe des Spiels immer wieder merkwürdig zusammenbrecht.
Das sind wahrlich schlechte Voraussetzungen, um das Land vom "Schakal" zu befreien, der zwei verfeindete Fraktionen mit Waffen versorgt, woraus ein erbitterter Krieg entsteht. Immer wieder verschwimmt das Bild gelblich, bevor der Hauptcharakter zu Boden geht und sich mit Mühe und Not abstützt. Hier müsst ihr schnell die LB-Taste drücken, um Pillen einzuschmeißen und diesen alptraumhaften Schleier zu zerreißen. Ansonsten dient die Taste zum Verabreichen der bis zu vier mitführbaren Spritzen, die euch in kritischen Situationen wieder auf die Beine helfen. Blutiges Detail am Rand: Fällt eure Energie unter ein bestimmtes Mindestniveau, wird man nach dem Tastendruck beispielsweise Zeuge, wie sich der Hauptcharakter mit einem Messer keuchend und wimmernd die Kugel aus dem Bein rupft. Aber selbst wenn sie mal den Nullpunkt erreichen sollte, ist noch nicht alles verloren. Dann nämlich taucht ein netter kleiner Buddy auf, der euch wieder reanimiert, die Gegner mit blauen Bohnen schwängert und euch gleich noch ein paar Extrakugeln zusteckt. Aber Vorsicht: Der hilfreiche Kerl lässt sich nur einmal pro geladenem Spielstand blicken; wer also zweimal das Zeitliche segnet, muss neu laden. Was übrigens schon mal über eine Minute dauern kann; dafür müsst ihr weder beim Betreten von Innenräumen noch beim Befahren neuer Regionen Ladezeiten ausstehen. Lediglich ein kurzer "Lade..."-Schriftzug, der das Geschehen für zwei Sekunden einfriert, schiebt sich von Zeit zu Zeit ins Bild.
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Braindealer
19.10.2008, 06:37 Uhr
Da geb ich gern €€€€€€ für aus.
Nur der Film Ha HA Hi Hi with Till.Schweiger ist ja mal ein Witz.... Wie können die den Till da ne Hauptrolle geben ich lieg jetzt noch auf der Erde vor Lachen
Rochenkoenig
16.10.2008, 10:37 Uhr