Fallout 3 - Test
Vom Ödland in den Sumpf und wieder zurück
Bevor man sich auf die Suche nach dem kleinen Ausreißer begibt, sollte zunächst die Insel etwas genauer unter die Lupe genommen werden. Im Gegensatz zu den bisherigen Erweiterungen wartet in Point Lookout eine durchaus stattliche und frei begehbare Karte, die nach Belieben erforscht werden darf. Auch die Möglichkeit, den Sumpf bei Bedarf zu verlassen und in das Ödland zurückzukehren, wird geboten. Optisch kommt die Welt recht düster daher und würde auch einem Horrorfilm vom Schlage eines Wrong Turn gut zu Gesicht stehen.Verzweigte Höhlensysteme, heruntergekommene Hütten im Südstaaten-Stil und ein verlassenes Kriegsgefangenenlager sorgen für eine beklemmende Atmosphäre, die sich angenehm vom Ödland-Allerlei des Hauptspiels abhebt. Von den durchgeknallten Gegnern im typischen Hillbilly-Stil, die recht offensichtlich nicht mehr alle Nadeln auf der Tanne haben und ohne weiteres Vorgeplänkel sofort das Feuer eröffnen, mal ganz zu schweigen. Dass diese einem Scharmützel keineswegs abgeneigt sind, wird euch bereits in der ersten Hauptmission verdeutlicht. In einer Villa angekommen, bittet euch der Besitzer darum, diese gegen die Rednecks zu verteidigen.
Mit einem heruntergekommen Schaufelraddampfer führt der Weg nach Point Lookout. Doch Vorsicht: Der friedliche Eindruck trügt.
Was auf der einen Seite natürlich eine Herausforderung für erfahrene Spieler darstellt, wirkt auf der anderen oftmals ungewollt komisch. Es knabbert schon reichlich an der Logik, wenn man im Ödland selbst Supermutanten mit wenigen Schüssen aus ihrer Rüstung befördert, nur um im Sumpf von zurückgebliebenen Zeitgenossen mit kümmerlichen Äxten und veralteten Schrotflinten ins nasse Grab befördert zu werden. Daher lautet das Motto in den Hauptmissionen regelmäßig: Nicht lange nachdenken, schießen! Erschwerend kommt nämlich hinzu, dass sich die Kontrahenten in den recht dunklen Ecken des Sumpfes nur schwer ausmachen lassen. Wäre ja nicht weiter tragisch, wenn diese nicht mit einer Treffsicherheit ausgestatten wären, die selbst einen Old Surehand, der einem Indianer in den alten Karl May-Streifen aus gefühlten 250 Metern ein Messer aus der Hand schoss, vor Neid erblassen lassen würden.
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Driman
15.09.2009, 09:48 Uhr
Also jeder der Fallout3 hat solte es kaufen ^^ leider habe ich eine PS3 und da gibt es das ja nicht :X
Wartock
15.09.2009, 09:24 Uhr
Was erwartets du denn bitteschön ?
Das wir in dem Spiel Hand in Hand mit den Mutanten gen Sonnenuntergang laufen?
Natürlich muss auch Horror drin enthalten sein, wie würdest du denn regieren wenn du weißt das die Welt am Ende ist und du mit von den einzigsten Überlebenden bist.
Aber jeder hat doch ne andere Vorstellung von einem Fallout ;)
Baldora
15.09.2009, 01:11 Uhr
Horror nein Danke. Dann lieber doch nicht.