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Plattformen:
PC, PS3, XBox 360
Release:
PC: 28. Oktober 2008
Playstation 3: 28. Oktober 2008
XBox 360: 28. Oktober 2008
Status:
Released
Publisher:
Bethesda Softworks
Entwickler:
Bethesda Softworks
Genre:
Rollenspiel
USK:
Keine Jugendfreigabe
Offizielle Seite:
fallout.bethsoft.com
Fanseite:
keine Angabe

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Dennis 'Leschni' Leschnikowski | 14.09.2009, 17:18 Uhr

Fallout 3 - Test
Vom Ödland in den Sumpf und wieder zurück

1 3 Wertung

So abwechslungsreich sich die Missionen in Fallout 3 auch präsentieren mochten, nach einer gewissen Zeit hatte man von den öden Landstrichen einfach genug und sehnte sich händeringend nach Abwechslung. Genau hier setzt das zweite Add-On-Pack an und beschert euch mit Point Lookout eine Download-Episode, die seinerzeit auf dem Xbox Live Marktplatz veröffentlicht wurde und nicht nur optisch für Abwechslung sorgte.
Die Vorgehensweise ist bekannt: Ist der Datenträger im Laufwerk verstaut, wird Point Lookout automatisch in euren Spielstand integriert und kann über die Weltkarte angesteuert werden. Im Gegensatz zu den bisherigen Zusatzepisoden fällt die Reise dieses Mal recht kurz aus. Mit einem abgewrackten Schaufelraddampfer, der nahe dem Jefferson-Memorial im Capital Wasteland vor Anker liegt, schippert ihr in Richtung Maryland und erreicht ein auf den ersten Blick recht idyllisches Sumpfgebiet. Wie so oft täuscht der erste Eindruck jedoch. Zahlreiche Randalierer und Störenfriede haben sich in dem verlassen wirkenden Sumpfgebiet niedergelassen und sind so gar nicht über den unangekündigten Besuch erfreut. Eine erste Quest wird euch bereits auf der Schiffreise mitgegeben. Eine besorgte Großmutter ist auf der Suche nach ihrem Enkelkind, das entgegen allen Warnungen ausgebüchst ist und sich allem Anschein nach nach Point Lookout verkrümelt hat. Wie es in Fallout 3 nun einmal üblich ist, ziehen kleinere Missionen nicht selten verschiedene Probleme nach sich. So auch in Point Lookout, wie ihr bereits nach kurzer Zeit feststellen werdet.

Bevor man sich auf die Suche nach dem kleinen Ausreißer begibt, sollte zunächst die Insel etwas genauer unter die Lupe genommen werden. Im Gegensatz zu den bisherigen Erweiterungen wartet in Point Lookout eine durchaus stattliche und frei begehbare Karte, die nach Belieben erforscht werden darf. Auch die Möglichkeit, den Sumpf bei Bedarf zu verlassen und in das Ödland zurückzukehren, wird geboten. Optisch kommt die Welt recht düster daher und würde auch einem Horrorfilm vom Schlage eines Wrong Turn gut zu Gesicht stehen.Verzweigte Höhlensysteme, heruntergekommene Hütten im Südstaaten-Stil und ein verlassenes Kriegsgefangenenlager sorgen für eine beklemmende Atmosphäre, die sich angenehm vom Ödland-Allerlei des Hauptspiels abhebt. Von den durchgeknallten Gegnern im typischen Hillbilly-Stil, die recht offensichtlich nicht mehr alle Nadeln auf der Tanne haben und ohne weiteres Vorgeplänkel sofort das Feuer eröffnen, mal ganz zu schweigen. Dass diese einem Scharmützel keineswegs abgeneigt sind, wird euch bereits in der ersten Hauptmission verdeutlicht. In einer Villa angekommen, bittet euch der Besitzer darum, diese gegen die Rednecks zu verteidigen.

Mit einem heruntergekommen Schaufelraddampfer führt der Weg nach Point Lookout. Doch Vorsicht: Der friedliche Eindruck trügt.

Leichter gesagt als getan, da man im Rahmen der Erweiterung gehörig am Balancing schraubte und euch vor mehr als eine knackige Herausforderung stellen wird. Obwohl sie recht gebrechlich wirken mögen, teilen die Sumpfbewohner doch kräftig aus und lassen den Griff zum Stimpack zu einer Regelmäßigkeit avancieren. Nicht selten stürzen sich die Hillbillys dabei zu dritt oder zu viert auf den eigenen Helden und reduzieren dessen Lebensenergie im Nu.

Was auf der einen Seite natürlich eine Herausforderung für erfahrene Spieler darstellt, wirkt auf der anderen oftmals ungewollt komisch. Es knabbert schon reichlich an der Logik, wenn man im Ödland selbst Supermutanten mit wenigen Schüssen aus ihrer Rüstung befördert, nur um im Sumpf von zurückgebliebenen Zeitgenossen mit kümmerlichen Äxten und veralteten Schrotflinten ins nasse Grab befördert zu werden. Daher lautet das Motto in den Hauptmissionen regelmäßig: Nicht lange nachdenken, schießen! Erschwerend kommt nämlich hinzu, dass sich die Kontrahenten in den recht dunklen Ecken des Sumpfes nur schwer ausmachen lassen. Wäre ja nicht weiter tragisch, wenn diese nicht mit einer Treffsicherheit ausgestatten wären, die selbst einen Old Surehand, der einem Indianer in den alten Karl May-Streifen aus gefühlten 250 Metern ein Messer aus der Hand schoss, vor Neid erblassen lassen würden.

1 3 Wertung




Vom Ödland in den Sumpf und wieder zurück Kommentare (3)

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Driman

15.09.2009, 09:48 Uhr

Point Lookout ist ein geiles Add-on zwar nicht so geil wie das Oblivion addon aber auch nicht viel schlechter.

Also jeder der Fallout3 hat solte es kaufen ^^ leider habe ich eine PS3 und da gibt es das ja nicht :X

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Wartock

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Friendinvite

15.09.2009, 09:24 Uhr

Zitat von Baldora:

Horror nein Danke. Dann lieber doch nicht.


Was erwartets du denn bitteschön ?
Das wir in dem Spiel Hand in Hand mit den Mutanten gen Sonnenuntergang laufen?
Natürlich muss auch Horror drin enthalten sein, wie würdest du denn regieren wenn du weißt das die Welt am Ende ist und du mit von den einzigsten Überlebenden bist.

Aber jeder hat doch ne andere Vorstellung von einem Fallout ;)

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Baldora

PM schreiben
Friendinvite

15.09.2009, 01:11 Uhr


Horror nein Danke. Dann lieber doch nicht.

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