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Test zum Spiel: Face of Mankind Spiel-Test

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Plattformen:
MMOG
Release:
MMOG: 3. Quartal 2006
Status:
keine Angabe
Publisher:
Nexeon Tech
Entwickler:
Ojom
Genre:
Onlinespiel
USK:
Ab 12 Jahren
Offizielle Seite:
faceofmankind.com
Fanseite:
keine Angabe

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Julius "Amrac" Kuschke | 01.10.2007, 13:55 Uhr

Face of Mankind - Test
Die Zukunft sieht düster aus

1 3 Wertung

Die Zahl der Sci-Fi-MMORPGs ist nach wie vor klein. Gute Voraussetzungen also für Face of Mankind, wo das Motto lautet: Alle Macht den Spielern! Doch ist der kostenpflichtige Shooter-Wirtschaftssimulations-Mix mit Rollenspielelementen eine wirkliche Alternative zu Neocron und Co?
Düstere Zeiten kommen auf uns zu

24. Jahrhundert. Nachdem die natürlichen Ressourcen zur Neige gingen und eine Auswanderung auf fremde Planeten von einer aggressiven Alienrasse beinahe vollkommen unmöglich gemacht wurde, befinden wir uns auf der Erde in einem globalen Krieg um Macht, Geld und Einfluss. Acht Fraktionen, jede mit ihren vollkommen eigenen Ansichten, Zielen und Interessen, versuchen die derzeitige Schwäche der globalen Regierung zu ihren Gunsten auszunutzen...
Ja, die Zukunftsvision, die Face of Mankind uns prophezeit, ist in der Tat nicht allzu erfreulich, bietet dafür aber ein Setting mit reichlich Konfliktpotential fernab der im MMOG-Genre typischen Orks, Elfen und Drachen.

Die Charaktererstellung

Kommen wir von der - auf der Webseite zum Spiel detailliert erzählten - Hintergrundgeschichte zur Realität in der Spielwelt. Los geht's auch hier wie gewohnt mit der Charaktererstellung. Übrigens: Wer gern mehrere verschiedene Charaktere (Twinks) spielt, der wird enttäuscht sein, denn in Face of Mankind hat jeder nur einen einzigen Avatar. Dies liegt darin begründet, dass niemand gleichzeitig Mitglied bei mehreren Fraktionen sein soll, um so die Feinde auf unfaire Art und Weise auszuspionieren.
Mit den Fraktionen fängt der Entscheidungsprozess dann auch an. Insgesamt acht Gruppierungen stehen dem Spieler zur Auswahl: Von der Polizeiorganisation Law Enforcement Department (kurz: LED) über Kämpfer für Demokratie und Freiheit und mächtigen globalen Unternehmen bis hin zu Verbrechersyndikaten wie der Bruderschaft der Schatten und den skrupellosen Mercenaries of The Blood.

In der eigenen Bude beginnt das virtuelle Leben in der Zukunft. Am Multicom lassen sich Fraktion und Klasse wechseln.

Als nächstes wird die Klasse festgelegt. Hier fällt die Auswahl jedoch deutlich magerer aus. Nur vier Karrieren stehen euch offen: Kommandant, Kämpfer, Mediziner oder Händler. Als Kommandant leitet ihr Squads innerhalb eurer Fraktion, Kämpfer können am besten mit sämtlichen Waffen und Rüstungen umgehen, Mediziner sind die Experten in Sachen Heilung und als Händler ist man effektiver im Produzieren von Gütern. Das bedeutet aber nicht, dass ein Kämpfer überhaupt nicht handeln oder ein Händler überhaupt nicht kämpfen kann, sie haben nur unterschiedliche Schwerpunkte.

Da jeder Spieler nur einen Charakter erstellen darf, ist es innerhalb des Spiels möglich, die Fraktion und die Klasse zu wechseln, für den Fall, dass man am Anfang doch daneben gegriffen hat.

Wo bleibt das Rollenspiel?

Die Individualisierungsmöglichkeiten im Aussehen reichen von verschiedenen Frisuren bis hin zur eigenen Klamottenzusammenstellung. Allerdings gibt es insgesamt nicht allzu viele Auswahlmöglichkeiten, sodass sich die Charaktere im Aussehen nur geringfügig unterscheiden.
Attribute und Fertigkeiten sucht man bei Face of Mankind vergeblich. Diese aus fast jedem Rollenspiel bekannten Charaktermerkmale gibt es hier nicht, stattdessen entwickelt sich der Charakter nur durch neue Items oder auf sozialer Ebene innerhalb seiner Fraktion weiter, indem er Ränge aufsteigt. Wer auf verzweigte Skill-Bäume steht, ist bei Face of Mankind also definitiv falsch.

Die NPCs wirken leblos und sind nicht sonderlich gesprächsfreudig.

Da kommt die Frage auf, ob Face of Mankind überhaupt als Rollenspiel zu verstehen ist? Der Kampf verläuft wie in jedem Shooter, das Crafting erinnert an trockene Wirtschaftssimulationen, die Interaktion mit NPCs ist so gut wie nicht vorhanden, das zusammengenommen dürfte echte Rollenspieler eher abschrecken. Zu den einzelnen Punkten jedoch später mehr.

1 3 Wertung




Die Zukunft sieht düster aus Kommentare (4)

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TexMurphy

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04.10.2007, 10:49 Uhr

Neocron als Tipp, passt leider auch schon lange nicht mehr. Da findet man Abends nicht mehr als 20 Spieler.

Aber das haben die Entwickler auch selbst in Schuld. ;)

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Amrac

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04.10.2007, 08:00 Uhr

Ein MMORPG beispielsweise eine Woche nach Release schon testen zu wollen, halte ich für Blödsinn. Das ist dann höchstens ein erster Eindruck, mehr aber auch nicht.

Klar, Face of Mankind ist nun schon etwas länger draußen, aber da es nach wie vor nicht gerade eine Fülle von Sci-Fi-MMOGs gibt, ist es für manchen Fan dieses Genres vielleicht dennoch interessant zu erfahren, ob es sich lohnt, auf Face of Mankind zurückzugreifen. :)

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Andhor

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03.10.2007, 21:44 Uhr

tja Thane, die Idee ist eigentlich gar nicht mal so schlecht ... sollte man evtl. wieder mal machen, obwohl bei EQ1 der Content so viel ist, das könnte schon ein/zwei jahre dauern, bis man über alles schreiben kann :-)

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Thane

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03.10.2007, 17:34 Uhr

und was testest du nächste woche? everquest 1?

welcome to last year.

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