Fable 2
Keine unnötigen Wiederholungen
Geht der eigene Held während eines Kampfes zu Boden, wird man vor die Wahl gestellt. Entweder man hilft ihm wieder auf die Beine und kann sich sofort wieder ins Getümmel stürzen, verliert dadurch aber wertvolle Erfahrungspunkte. Man kann sich jedoch auch den Tritten, Schlägen und Stichen der Feinde aussetzen, trägt dabei allerdings Narben davon. Man ist geschunden, verletzt und gebrandmarkt. Das Schlimme: Diese Verletzungen bleiben und sind anschließend für jedermann sichtbar. Dadurch würde vor allem im Multiplayermodus schnell ein Defizit an Stärke deutlich werden.
Man möchte in Fable 2 keine Spannung durch bloße Kämpfe und die Angst, das Ganze nach dem Ableben wiederholen zu dürfen, transportieren. Vielmehr soll der Tod als Stilmittel eingesetzt werden, nicht als Begründung, immer wieder die gleiche Stelle über sich ergehen lassen zu müssen. Das Kampfsystem soll übrigens sowohl Profi- als auch Gelgenheitsspieler ansprechen. Mit dem "One Button Combat", das schon im zweiten Videotagebuch zur Sprache kam, sollen die Gefechte zugänglich, intuitiv und doch sehr komplex ausfallen. Ninja Gaiden-Spezialisten und Hack&Slay-Spieler, die oftmals nur eine einzige Taste drücken, sollen das Gefühl haben, eindrucksvolle Moves auszuführen.
Wer sich auf einfache Bewegungen beschränkt, bekommt jedoch weniger Erfahrungspunkte, die man wiederum in neue Angriffe stecken kann. Zum Schluss äußerte sich Molyneux zu den Einstiegshürden, die man überwinden muss. Selbst wenn man das Spiel wochenlang nicht zur Hand nahm, wird man ohne Probleme wieder den Einstieg finden. Man wolle den Spieler anfangs nicht mit zu vielen Dingen belasten, sondern den Schwierigkeitsgrad langsam steigern.





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