Everquest 2 - Special
Fünf Jahre EverQuest 2 im Zeitraffer
Vergangenheit trifft Gegenwart
Die Geschichte von EverQuest 2 spielt 500 Jahre nach seinem Vorgänger. Trümmer des explodierten Mondes Luclin und einstige Kriege hinterließen ihr Spuren in der Fantasy-Welt Norrath. Es bildeten sich zwei neue Machtzentren, die ihren Anspruch auf Norrath geltend machen. Unter der Führung von Königin Antonia Bayle erblühte die Stadt Qeynos. Der Hochfürst Lucan D'Lere regiert mit harter Hand das Pendant Freihafen.
Norrath wuchs dabei beständig weiter und uralte Relikte tauchten wieder auf. Sogar verschollen geglaubte Kontinente wie Faydwer und Kunark sowie weitere Städte wie Maj'Dul, Kelethin, Neriak und Gorowyn kamen hinzu. Selbst nostalgische Zonen wie Befallen oder Guk feierten ihre Wiederentdeckung. Die Spielwelt erstreckt sich inzwischen auf über ein Dutzend Kontinente, die mit etlichen Zonen, offenen Dungeons und Gruppeninstanzen angereichert sind. Die Welt ist dementsprechend vielfältig und abwechslungsreich. Saftig grüne Ebenen, Dschungelgebiete, eisige Höhen, eine Wüste und selbst mysteriöse Reiche hoch oben in den Wolken und in der sogenannten Leere stehen den tapferen Helden Norraths zum Erkunden offen. Es gibt wirklich viel zu entdecken.
Große Auswahl
Insgesamt stehen euch 19 Völker und 24 Klassen (diverse Krieger-, Heiler-, Zauberer- und Scout-Archetypen) zur Verfügung. Während beispielsweise die Dunkelelfen oder Oger zwangsläufig böse gesinnt sind und die Hochelfen oder Feen den gut gesinnten Völkern angehören, haben neutrale Rassen wie Menschen, Halbelfen oder Gnome die Wahl, auf welche Seite sie sich schlagen möchten. Die Wahl der Rasse beeinflusst, welche Karrierepfade ihr einschlagen dürft. So dürfen zum Beispiel nur Charaktere mit reinem Herzen den Weg des Paladins gehen, während der Schattenritter den dunklen Gesellen vorbehalten ist. Zudem stehen euch dann je nach Rasse und Gesinnung die Pforten zu Qeynos oder Kelethin, beziehungsweise Freihafen, Neriak oder Gorowyn offen. Jede Startstadt führt euch zu den fünf unterschiedlichen Startgebiete. Da macht das Twinken doppelt Spaß. Durch die Überarbeitung der Anfängerzonen werden jetzt auch Neulinge besser an die Hand genommen und begleitet. Qeynos, Freihafen und Verräter
Anfänglich waren die Gefolgsleute von Qeynos und die Anhänger von Lucan D'Lere von Freihafen bis aufs Blut verfeindet. Den Spielern der gegnerischen Fraktionen war es also nicht möglich, miteinander zu kommunizieren und gemeinsam Abenteuer zu bestreiten. Aber im Laufe der Zeit brachen noch größere, längst vergessene Gefahren über Norrath herein. Die beiden Rivalen fassten sich ein Herz und legten die Kriegsbeile kurzzeitig beiseite, um sich Seite an Seite gegen die gemeinsamen Feinde zu behaupten (nicht auf dem PvP-Server Nagafen). Dennoch, der oberflächliche Friede steht auf einem wackeligen Fundament. Die Feindschaft ist überall mal mehr, mal weniger spürbar. Ein Vertrauensverhältnis zur anderen Partei besteht nicht und die Tore der Städte sind nach wie vor für Fremde verschlossen. Auf eure Fraktion seid ihr übrigens nicht auf Ewig festgelegt. Sind euch die stets heiteren Baumknutscher zu wider, oder zehren die Gemeinheiten in Freihafen zu stark an den Nerven, könnt ihr jederzeit über eine Verräterquest zur anderen Seite überlaufen.
Reichhaltige Inhalte
Eine große Spielwelt, eine reichhaltige Rassen- und Klassenvielfalt und unzählige Quests, die das Aufgabenbuch zum Platzen bringen. EverQuest 2 bietet aber noch mehr und ist einigen MMORPGs sogar einen kleinen Schritt voraus. So halten zum Beispiel ein komplexes Handwerkssystem, der Ausbau der Leistungspunkte (eine Art Talentsystem), die Rufsteigerung bei den Stadt- und NPC-Fraktionen, die Huldigung der Götter, die Erkundung von Gruppen- und Raid-Dungeons, aber auch die Einrichtung der eigenen vier Wände auf Trab.
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Damastes
11.12.2009, 18:49 Uhr
Du schreibst am Anfang das der wenig einsteigerfreundliche Spielbeginn,......, und die hohe Gruppenlastigkeit und die hohe Todesstrafe vielen Spielern nicht schmeckte. Ja da gebe ich dir völlig recht allerdings war es genau das was mir am Anfang an EQ2 am meisten Spaß gemacht hat. Es war auch durchaus gut für die Community das man sooft gezwungen wurde zusammen ein Quest zu erledigen. In keinem anderen Spiel wuchs die Freundesliste so schnell wie in EQ2 und auch die Hilfsbereitschaft der Community suchte ihresgleichen.
Leider wurde dann versucht es WoWiger zu machen statt der eigenen Philosophie treu zu bleiben woran sich viele der alten EQler erst mal gewöhnen mussten bzw. die Segel gestrichen haben. Das jetzt nach sovielen Jahren die Gruppenlastig aus den nicht mehr so dicht bevölkerten Startgebieten entfernt wurde ist natürlich schon logisch und löblich.
Jedenfalls habe ich EQ2 immer sehr genossen und spiele es in unregelmäßigen Abständen immer mal wieder und sei es auch nur für 4 Wochen. Macht immer wieder Laune und EQ2 kann man wirklich jedem empfehlen der seine Freizeit gerne in Fantasy-MMOs verbringt.
Lucille
11.12.2009, 17:01 Uhr
Zum Crafting: Damit waren auch nicht die Qualitätsstufen (wie man sie früher kannte) gemeint, sondern der Prozess an sich. Schlägt die Herstellung fehl, bekommst ja nicht das Endprodukt sondern lediglich Brennstoffe (wie z.B. die Kohle) wieder. Aber halt keinen selbst hergestellten Gegenstand. :)
taste
10.12.2009, 23:56 Uhr
1. Der Barbar ist keine böse Rase sondern auch neutral
2. Selbst hergestellte Gegenstände haben keine unterschiedlichen Qualitätsstufen mehr. Das wurde irgendwann 2008 abgeschafft.
Ansonsten thumps up!
hoschi77
09.12.2009, 06:58 Uhr Schön zu hören
Es ist zwar schon länger her, als ich das letzte mal in Norrath war, aber mir hat es damals sehr gut gefallen. Ok, du hast recht, die Engine und die Anforderungen waren/sind nicht unbedingt zeitgemäß, aber ich finde die Details alle auf max. (wenns geht) und schon ist es eines der schönsten MMO's die es gibt (meine Meinung).