Diablo 3 - Medien-Hysterie: Diablo 3 soll angeblich erstes Todesopfer nach 72-stündiger Spielsession gefordert haben

Tobias Ritter | 17.11.2011, 19:30 Uhr

Epic Games
'Regelmäßige DLC-Veröffentlichungen bekämpfen den Gebrauchtmarkt'

Rod Fergusson, Director of Production bei Spielentwickler Epic Games, hat sich zum Sinn und Zweck von Download-Inhalten geäußert, und dabei eine etwas andere als die bisher bekannt Sicht der Dinge durchblicken lassen.

So eignen sich DLCs der Meinung von Fergusson nach hervorragend zur Eindämmung des Handels mit gebrauchten Videospielen:
"Was die Leute verstehen müssen, ist die Tatsache, dass Extra-Inhalte etwas sind, das man planen muss. Es gibt Leute, die denken, dass der erste Tag der DLC-Entwicklung der Tag nach der Veröffentlichung des Spiels ist. Aber so funktioniert das nicht. Man muss schon sehr viel im Voraus vorbereiten, planen und seine Ressourcen und Angestellten managen. Es geht weniger darum, Dinge bereitzustellen, die übrig geblieben sind. Es geht nicht darum, zu sagen: 'Oh, wir haben diese Map hier übrig'... Es geht darum, den Datenträger [beim Kunden] im Laufwerk zu halten. In einer Gebrauchtmarkt-Kultur die man aktiv bekämpfen muss, sind DLCs einer der Wege, mit denen dies möglich ist."



'Regelmäßige DLC-Veröffentlichungen bekämpfen den Gebrauchtmarkt' Kommentare (3)

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raiyu

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Friendinvite

18.11.2011, 11:32 Uhr

Es ist schön das es auch andere Gedanken zum Gebrauchtmarkt gibt. Nicht wieder jemand der uns als Kriminelle darstellt.
Auch ist es richtig einen DLC nicht erst nach dem Spiel zu planen, was aber nicht heissen sollte last uns ein 50 % Spiel rausbringen und dann den rest per DLC nochmal als Einnahmequelle etablieren.

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Mrx Da Unknown

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Friendinvite

17.11.2011, 21:15 Uhr

Welcher Gebrauchtspielemarkt by the way? Ich kann mich an kein Spiel in letzter Zeit erinnern, welches nicht an irgendeine Plattform gebunden ist. Sei es Steam, Origin, Battlenet, Ubisoft etc. pp

Und Shyanmar hat Recht: Gute Spiele behält man, schlechte Spiele verkauft man - falls es möglich ist.

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Shyanmar

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Friendinvite

17.11.2011, 19:43 Uhr

Mir wäre nicht bewusst dass der Gebrauchtmarkt etwas wäre das bekämpft werden muss. Das wurde all die Jahre nicht getan, und die Industrie konnte sich generell nie über mangelndes Geld beklagen. Dieser momentane Trend rückläufige Verkaufszahlen auf den Gebrauchtmarkt zu schieben ist lächerlich und lenkt von den eigentlichen Probleme ab: Billig produzierten Spielen die nur aufs schnelle Geld ausgelegt sind und dank mangelhafter Qualität einfach nicht beim Kunden bleiben weil diese nach dem Kauf merken dass sie ihr Geld zum Fenster rausgeschmissen haben.

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