Mike Gamble, Chef der Europa-Sparte von Spielentwickler
Epic Games, ist in einem Interview mit der englischsprachigen Webseite eurogamer.net hart mit Publishern ins Gericht gegangen, die unüberlegt kleinere Entwicklerstudios aufkaufen.
"So etwas passiert aufgrund von dummen Akquisitionen. Das ist meine persönliche Sichtweise. Meiner Meinung nach gab es Akquisitionen durch Publisher, zu denen diese absolut kein Recht hatten - naja, sie hatten das Recht, weil sie das Geld hatten - aber was war denn bitte der Sinn daran, dass ein bekannter Inhaber von Franchises für Kinder ein Hardcore-Racing-Studio aufgekauft hat? Das macht doch keinen Sinn", so Gamble in Anspielung auf die Übernahme von Black Rock Studios durch Disney.
Eine gute Sache hätte diese Miesere allerdings, so Gamble weiter. Aus den ganzen Studioschließungen würden hervorragende kleine und unabhängige Entwicklerstudios hervorgehen, die grandiose Arbeiten ablieferten.
"Die Spiele die ich von Indies und kleinen Entwicklern zu Gesicht bekomme sind brillant. Ich liebe es. Wirklich interessant und kreativ. Sie haken nicht irgendwelche Punkte von Publishern ab, die ihnen sagen, sie hätten diese Lücke im Portfolio und es gebe diese Statistik und man müsse jenes kreieren. Sie spielen einfach mit Konzepten herum, damit, wie die Dinge kontrolliert werden. Das ist sehr kreativ."
imported_Goox
16.07.2011, 18:10 Uhr