Empire of Sports - Preview
Neuartiges MMOG im Sport-Szenario
Wie bei jedem MMO erschaffen wir zunächst unseren Avatar. Geschlecht, Gesicht, Hautfarbe und Größe sind schnell gewählt, dann starten wir auch schon in einer der zurzeit vier Städte, in unserem Fall in der "englischen" (es gibt bereits auch eine deutsche, französische sowie "Zukunftsmetropole"). Nachdem wir bei der Charakterwahl nähere Bestimmungsmöglichkeiten wie Rasse, Beruf und Attribute vermisst haben, zeigt uns nun ein Klick aufs Avatar-Menü, dass wir uns doch nicht in einem windigen Casual Game befinden: In zwei übergreifenden Feldern ("Generelle Techniken" und "Körper") sowie sechs spezifischen Kategorien (Fußball, Tennis, Ski, Basketball, Leichtathletik und Bobfahren) verstecken sich je rund fünf Fertigkeiten. Die reichten von der "Armkontrolle" über die "Zielgenauigkeit" bis zur "Fußarbeit" und bestimmen neben dem Geschick des Spielers, wie gut er sich in den Sportarten schlägt. Empire of Sports ist also kein rein taktik- oder level-betontes MMO, sondern vermischt Elemente von Sportspielen und Online-RPGs. Die Fertigkeiten lassen sich entweder in Trainingseinrichtungen oder beim eigentlichen Wettkampf trainieren.
Wie das Fertigkeitensystem im Detail funktioniert? Beispiel Tennis: Der Spieler steuert seine Figur per W, A, S, D zum anfliegenden Ball. Je nachdem, ob er die linke, rechte Maustaste oder beide zusammen drückt, löst er andere Schläge aus, etwa Slice oder Topspin. Ein Mausklick ins gegnerische Feld (auch schon lange vor dem Schlag!) legt den geplanten Auftreffpunkt für den Ball fest. Je nach Dauer des Mausklicks wird der eingeblendete Zielkreis darum herum immer größer - der Schlag erhält mehr Wucht, wird aber auch ungenauer. Wer nur kurz klickt, wird den avisierten Punkt mit großer Wahrscheinlichkeit treffen, doch mit einem so müden Schlag, dass ihm sein Gegner daraufhin die Filzkugel unbarmherzig ums Stirnband dreschen dürfte.
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JoeLanger
18.12.2007, 21:32 Uhr
kevinkane
14.12.2007, 23:54 Uhr