Diablo 3 - Medien-Hysterie: Diablo 3 soll angeblich erstes Todesopfer nach 72-stündiger Spielsession gefordert haben

Dennis 'Leschni' Leschnikowski | 06.12.2011, 10:33 Uhr

Electronic Arts
Gibeau: 'Stehen realen Kriegen und Geschehnissen in Videospielen definitiv offen gegenüber'

Auch wenn man sich zuletzt stets auf fiktive Konflikte berief, steht man an der Idee, reale Kriegsschauplätze und die damit verbundenen Geschichten und Schicksale in Videospiele einzubinden, definitiv offen gegenüber. Dies bestätigte EA Labels-Oberhaupt Frank Gibeau im Gespräch mit Kotaku.

"Als Studio-Oberhaupt wüsste ich nicht, was dagegen sprechen würde, wenn ich sage: 'Nein, ich möchte die reale Geschichte erzählen. Genau wie sie sich zugetragen hat.' Ich würde dieser Idee wirklich offen gegenüberstehen, da sie das totale Gegenteil von dem ist, was sich derzeit auf dem Markt befindet", so Gibeau.

"Medal of Honor wurde von den Schlagzeilen ziemlich zerrissen und erzählte die Geschichte der SEALS, die uns dabei halfen, das Spiel zu entwerfen. Wir haben ein Konzept ausgearbeitet, das sich darum drehte, was es bedeutet ein Marine und ein wichtiger Teil dieser Geschehnisse zu sein. Es war uns wirklich wichtig, diese Emotionen zu vermitteln, die aufkommen, wenn man in etwas geworfen wird, was mehr als nur eine Person betrifft."

"Ich denke, man kann es jetzt tun, wenn man das Gefühl hat, dass das die Geschichte ist, die man kreativ verfolgen möchte. Ich denke, man kann das auch in verschiedenen Kategorien machen - wie dem Sport oder dem modernen Verbrechen."



Gibeau: 'Stehen realen Kriegen und Geschehnissen in Videospielen definitiv offen gegenüber' Kommentare (0)

Um Kommentare zu schreiben, musst du dich zuerst anmelden.
Du besitzt noch keinen Account? Dann registriere dich im Forum!